Rechtsstreit zu Black Widow: Disney und Scarlett Johansson haben sich geeinigt

Offiziell ist nicht bekannt, wieviel Geld Disney Scarlett Johansson gezahlt hat. Die Summe könnte im zweistelligen Millionenbereich liegen.

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Disney hat sich mit Scarlett Johansson geeinigt.
Disney hat sich mit Scarlett Johansson geeinigt. (Bild: Gareth Cattermole/Getty Images)

Disney hat den Rechtsstreit mit der Schauspielerin Scarlett Johansson beendet. Dabei ging es darum, dass Johansson Einnahmeausfälle geltend machte, weil der Marvel-Film Black Widow parallel zum Kinostart auch als Stream bei Disney+ angeboten wurde. Johansson reichte im Juli 2021 Klage gegen Disney ein und wollte erreichen, dass sie angemessen an den Einnahmen des Films beteiligt wird. Nun gibt es eine Einigung, wie US-Medien wie Deadline, Variety und The New York Times übereinstimmend berichteten.

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Weder Disney noch Johansson äußerten sich dazu, welche Summe floss, um den Rechtsstreit beizulegen. Deadline zitiert eine anonyme Quelle, wonach die Einigungssumme mehr als 40 Millionen US-Dollar betrage. Anfang September 2021 gab es einen Bericht, dem zufolge Johansson von Disney für die Arbeit an Black Widow 80 Millionen US-Dollar verlangen wird.

So hoch sei die Beteiligung am Umsatz des Films, die Johansson zustehen sollte, falls dieser 1,2 Milliarden US-Dollar an den Kinokassen einspiele. Die erwarteten Einnahmen sind auf dem Niveau anderer Marvel-Blockbuster wie Captain Marvel oder Black Panther angesetzt. Nach Angaben von Disney spielte der Film bis Mitte August 2021 knapp 500 Millionen US-Dollar an den Kinokassen und über Disney+ ein. Davon entfielen 125 Millionen US-Dollar auf den Streamingdienst.

Johanssons Gage betrug 20 Millionen US-Dollar

Johansson spielt die Hauptrolle in Black Widow und war als Executive Producer an dem Film beteiligt. Dafür soll sie eine Gage von 20 Millionen US-Dollar erhalten haben. Zudem soll der Vertrag zwischen dem Filmstudio und Johansson beinhalten, dass sie an den Einnahmen des Films beteiligt werde. Nach Angaben der Schauspielerin sieht der Vertrag vor, dass der Film exklusiv im Kino laufen muss.

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Das war bei Black Widow nicht der Fall. Stattdessen veröffentlichte Disney Black Widow parallel zum Kinostart als VIP-Titel bei Disney+. Wer den Film als Stream sehen wollte, musste ein Abo bei Disney+ abschließen und zusätzlich zu den Abogebühren eine Leihgebühr für Black Widow bezahlen. In Deutschland lag diese Gebühr bei 22 Euro.

Nach Angaben von Disney entschied sich das Filmstudio zu diesem Schritt, um Zuschauern trotz der Coronapandemie die Möglichkeit zu geben, den Film auch ohne Kinobesuch zu sehen.

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Garius 02. Okt 2021

This will surely not be the last case where Hollywood talent stands up to Disney...

Garius 02. Okt 2021

Man hat sich im Streitfall außergerichtlich geeinigt. Ok. Und nun kann man sich wieder...

pythoneer 02. Okt 2021

Könntest du deine Aussage bitte etwas ausführen? Für mich klingt das gerade so als...



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