Rechtsstreit um App Store: US-Gericht entscheidet für Epic und für Apple zugleich

Epic und andere Kunden dürfen legal weiterführende Links in ihre iOS-Apps einbauen. Andererseits ist Apple laut dem Gericht kein Monopolist.

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Fortnite wird wohl noch eine Weile nicht auf iOS-Geräte kommen.
Fortnite wird wohl noch eine Weile nicht auf iOS-Geräte kommen. (Bild: Epic Games)

Im Rechtsstreit zwischen Apple und Epic hat eine US-Richterin in einigen Punkten für Epic und andere Kunden entschieden, die In-App-Käufe auf iOS-Geräten verwenden wollen. Unternehmen dürfen künftig Links, Buttons und andere Methoden in ihre Programme einbauen, die auf eine externe Seite führen, berichtet der US-Sender CNBC.

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Theoretisch ließe sich so Apples signifikanter Anteil an den Einnahmen umgehen, der im Falle von Fortnite und anderen Games 30 Prozent entspricht. Das ist auch die Methode, mit der Epic Games bereits vor den Rechtsstreitigkeiten In-Game-Käufe angeboten hat: eine externe Webseite, die von der iOS-App aus aufgerufen wurde.

"Das Gericht kommt zum Schluss , dass Apples gegenlenkende Bestimmungen wichtige Informationen vor Kunden verbergen und die Wahl der Kunden illegal im Keim ersticken", schreibt Richterin Yvonne Gonzalez Rogers. Die Methoden seien wettbewerbsfeindlich und es sei ein landesweites Erstreben erforderlich, das zu verhindern.

Apple ist kein Monopolist

Andererseits gibt das Gericht Apple in anderen Dingen Recht. Epic habe etwa keine ausreichenden Beweise dafür vorgelegt, dass Apple als Monopolist agiert. "Den Verhandlungsaufzeichnungen nach zu urteilen, kann das Gericht nicht resümieren, dass Apple ein Monopolist nach bundesstaatlichem oder nationalem Recht ist", schreibt Rogers.

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Obwohl das für viele Entwickler ein Schritt in die richtige Richtung ist, sieht Epic-CEO Tim Sweeney das anders. "Epic kämpft für fairen Wettkampf bei In-App-Zahlungsmethoden und App-Stores für eine Milliarde Kunden", schreibt er auf Twitter. Auf iOS ist Epics beliebtes Spiel Fortnite seit den Rechtsstreitigkeiten gesperrt.

Zudem wurde dem Unternehmen der Entwickleraccount entzogen. Selbst, wenn Epic wollte, könnte das Unternehmen die eigenen Apps erst einmal nicht auf das Betriebssystem zurückbringen. Einige Nationen wie Südkorea haben ihrerseits bereits festgelegt, dass In-App-Käufe für Dritt-Anbieter geöffnet werden sollen. Epic will in solchen Ländern weiterkämpfen, berichtet die Financial Times.

In einem separaten Beschluss muss Epic zumindest die Erlöse nachzahlen, die Apple vor dem Rechtsstreit laut Vertrag zustanden. Insgesamt sollen etwa 3,5 Millionen US-Dollar nachgezahlt werden. Das sind 30 Prozent der 12,167 Millionen US-Dollar, die Epic Games zwischen August und Oktober 2020 für Fortnite einnahm und der Gewinne, die zwischen November 2020 und dem Gerichtsbeschluss im September 2021 dazukamen.

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AntiiHeld 12. Sep 2021

Apple kann doch einfach ein Suchfilter hinzufügen mit dem festlegt das nur Apps angezeigt...

Hallonator 12. Sep 2021

In meiner Welt sind Kinder nicht sonderlich Zahlungsstark. So ein Montanablack dafür um...

schnief 12. Sep 2021

"The Court disagrees with both parties definition of the relevant market...

nuclear 12. Sep 2021

Stimmt. Paypal nimmt ja schon mal 35ct + 2% in DE. Also bei 1.39¤ 0,38¤, oder 28%. 15...



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