Rechtsstreit: Tesla zahlt 1,5 Millionen Dollar wegen Akkudrosselung

Tesla zahlt Besitzern eines Model S wegen der Verringerung der Reichweite in einem Rechtsstreit lieber Geld, als ein Urteil abzuwarten.

Artikel veröffentlicht am ,
Telsa Model S
Telsa Model S (Bild: Tesla)

Tesla wird laut einem Bericht des Blogs Electrek 1,5 Millionen US-Dollar an Besitzer eines Model S mit 85-kWh-Akku zahlen, die durch ein Software-Update weniger weit fahren konnten. So wird ein Urteil abgewendet, das für Tesla unter Umständen viel teurer hätte werden können, wie ein Beispiel aus Norwegen zeigt.

Stellenmarkt
  1. Datenschutz Manager / Data Compliance Manager (m/w/d)
    Bauhaus AG, Mannheim
  2. Software-Entwickler (gn) SAP / Schnittstellen
    Getriebebau NORD GmbH & Co. KG, Bargteheide
Detailsuche

Das 2019 veröffentlichte Software-Update habe bei rund 1.800 Fahrzeugen zu einer verringerten Reichweite geführt, gaben die Kläger in einer Sammelklage gegen Tesla an. Das Unternehmen stimmte nun einem Vergleich zu und zahlt jedem der betroffenen Besitzer 625 US-Dollar. Aufgrund von Anwalts- und Gerichtskosten kommen 1,5 Millionen US-Dollar zusammen.

Tesla soll die Begrenzung nur vorübergehend eingeführt und die Kapazität um etwa 10 Prozent künstlich verringert haben. Dies erfolgte etwa drei Monate lang. Weitere sieben Monate wurde die Kapazität um 7 Prozent gedrosselt. Im Frühjahr 2020 erschien ein erneutes Update, das den Missstand behob.

Es ist nicht das erste Mal, dass Tesla Schadenersatz zahlen muss, weil durch Software-Updates die Ladegeschwindigkeit geändert wurde. In Norwegen musste das Unternehmen Kunden jeweils 136.000 Kronen (13.000 Euro) zahlen.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Tesla-Besitzer hatten nach einem Software-Update im Jahr 2019 einen Rückgang der Reichweite ihrer Autos von etwa 20 bis 50 km festgestellt. Betroffen waren Besitzer des Model X und Model S mit einem 85-kWh-Akku. Diese Fahrzeuge werden seit 2015 nicht mehr gebaut. Die Reichweitenreduktion sei durch die Updates 2019.16.1 und 2019.16.2 erfolgt, berichtete Electrek damals. Tesla begründete dies mit einem Schutz der Akkus und dem Versuch, deren Langlebigkeit zu erhöhen

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


desaboya 02. Aug 2021 / Themenstart

In der Vertragswerkstatt deines Vertrauens werden nebst dem Service einfach Updates...

Blanc 02. Aug 2021 / Themenstart

Von der Reichweitenreduzierung bin ich (P85D, 2015) weniger betroffen (auch wenn es statt...

xSureface 02. Aug 2021 / Themenstart

Schau dir mal folgendes an. Ein Tesla Model 3 mit seinen 16xx KG, in der Basisvariante...

xSureface 02. Aug 2021 / Themenstart

Ist nur aufgefallen, weil das offen Kommuniziert wurde. Ansonsten hätte kein Hahn danach...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Venturi-Tunnel
Elektro-Motorrad mit Riesenloch auf der Teststrecke

White Motorcycle Concepts testet sein Elektromotorrad WMC250EV, bei dem der Fahrer auf einem riesigen Tunnel sitzt. Später soll es 400 km/h erreichen.

Venturi-Tunnel: Elektro-Motorrad mit Riesenloch auf der Teststrecke
Artikel
  1. Elektroauto: Cadillac Lyriq nach 19 Minuten weg
    Elektroauto
    Cadillac Lyriq nach 19 Minuten weg

    Einen der ersten Cadillac Lyriq zu reservieren, glich mehr einer Lotterie als einem Autokauf. In wenigen Minuten waren alle Luxus-Elektroautos vergriffen.

  2. SpaceX Inspiration 4: Laien-Astronauten nach Reise ins Weltall zurück auf der Erde
    SpaceX Inspiration 4
    Laien-Astronauten nach Reise ins Weltall zurück auf der Erde

    Die Weltraumtouristen der Dragon-Ramkapsel von SpaceX waren weiter weg von der Erde als die Besatzung der Internationalen Raumstation (ISS).

  3. Autos, Scooter und Fahrräder: Berlin reguliert Sharing-Mobilitätsangebote
    Autos, Scooter und Fahrräder
    Berlin reguliert Sharing-Mobilitätsangebote

    Die Nutzung des öffentlichen Raums durch Autos, Scooter und Fahrräder von Sharing-Unternehmen wird in Berlin reguliert.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: MM-Club-Tage (u. a. SanDisk Ultra 3D 2 TB 142,15€) • Corsair Vengeance RGB PRO 16-GB-Kit DDR4-3200 71,39€ • Corsair RM750x 750 W 105,89€ • WD Elements Desktop 12 TB 211,65€ • Alternate (u. a. Creative SB Z SE 71,98€) • ASUS ROG Crosshair VIII Hero WiFi 269,99€ [Werbung]
    •  /