Abo
  • Services:

Rechtsstreit: Nvidia zahlt 30 US-Dollar für 512 MByte

Der Rechtsstreit um falsch beworbene Grafikkarten vom Typ Geforce GTX 970 ist beendet: Nvidia zahlt Käufern in den USA jeweils 30 US-Dollar - und 1,3 Millionen für die Anwälte.

Artikel veröffentlicht am ,
Stilisierte Geforce GTX 970
Stilisierte Geforce GTX 970 (Bild: Nvidia)

Nvidia und die Vertreter einer Sammelklage haben den Rechtsstreit um falsch beworbene Grafikkarten vom Typ Geforce GTX 970 mit einem Vergleich beendet. Der bedeutet für Nvidia, dass die Firma im rechtlichen Sinne nicht als schuldig gilt. Und für die Käufer der Karte, dass sie jeweils 30 US-Dollar erhalten.

Stellenmarkt
  1. SYNLAB Holding Deutschland GmbH, Augsburg, Leverkusen
  2. Bosch Gruppe, Dresden

Dieser Betrag ist kein Zufall: Nvidia hatte laut Polygon.com bei der rund 350 US-Dollar teuren Karte genau 12,5 Prozent des Videospeichers nicht in der versprochenen Form verbaut. 12,5 Prozent von 350 US-Dollar sind rund 44 US-Dollar. Im Vergleich habe man sich auf etwas weniger geeinigt, eben auf 30 US-Dollar. Die Anwälte der Sammelklage erhalten 1,3 Millionen US-Dollar; in diesem Betrag ist der Ausgleich für ihre Kosten enthalten. Wie hoch die Gesamtrechnung für Nvidia wird, ist nicht bekannt.

In dem seit Anfang 2015 geführten Rechtsstreit ging es darum, dass die Spezifikationen der GTX 970 von Nvidia falsch angegeben wurden. So verfügt die Karte zwar über 4 GByte RAM, davon sind aber 512 MByte nur sehr langsam und daher nicht normal nutzbar - in Spielen kann das zu Rucklern führen.

Außerdem ist die Anzahl der Raster-Endstufen geringer als zuerst angegeben, und auch die Größe des L2-Cache wurde nicht korrekt dargestellt. Ursprünglich gab es mehrere Sammelklagen, auch gegen Hersteller wie Asus, EVGA und Gigabyte. Die einzelnen Rechtsfälle wurden dann zusammengefasst.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 1,69€
  2. und zusätzlich eine Prämie erhalten (u. a. Amazon-Gutschein oder 30€ Barprämie)
  3. (u. a. SM-T813NZKEDBT für 249€ und SM-T819NZKEDBT für 289€ - Bestpreise!)
  4. 19,99€

Hotohori 01. Aug 2016

Wäre nun interessant wie viele Anwälte daran beteiligt waren, da es aber eine Sammelklage...

Soraphis 31. Jul 2016

pff. das ding ist 280mb groß weil's kein wirklicher patch ist. relevant sind von den 280...

Porterex 30. Jul 2016

Die ROP waren auch falsch angegeben mit Werten, welche die 970 nie hatte. Aber steht auch...

Anonymer Nutzer 30. Jul 2016

Eben, dachte ich mir auch... Der Vorredner aber sieht das anscheinend anders.


Folgen Sie uns
       


We Happy Few - Golem.de Live

Anspruchsvolle Abenteuer wie Bioshock und Dishonored waren offenbar Vorbild für We Happy Few. Wer mag, kann die Kampagne des Action-Adventures fast sofort nach dem Start abschließen - oder sich in eine dystopische 60er-Jahre-Parallelwelt stürzen.

We Happy Few - Golem.de Live Video aufrufen
Computacenter: So gewinnt ein IT-Unternehmen Mitarbeiterinnen
Computacenter
So gewinnt ein IT-Unternehmen Mitarbeiterinnen

Frauen hätten weniger Interesse an IT-Berufen als Männer und daran könne man nichts ändern, wird oft behauptet. Der IT-Dienstleister Computacenter hat andere Erfahrungen gemacht.
Ein Interview von Juliane Gringer

  1. Studitemps Einige Studierende verdienen in der IT unter Mindestlohn
  2. SAP-Berater Der coolste Job nach Tourismusmanager und Bierbrauer
  3. Digital Office Index 2018 Jeder zweite Beschäftigte sitzt am Computer

HDR-Capture im Test: High-End-Streaming von der Couch aus
HDR-Capture im Test
High-End-Streaming von der Couch aus

Was bringen all die schönen neuen Farben auf dem 4K-HDR-TV, wenn man sie nicht speichern kann oder während des Livestreams nicht mehr selber sieht? Avermedia bietet mit den Capture-Karten Live Gamer 4K und Live Gamer Ultra erstmals bezahlbare Lösungen an. PC-Spieler sehen mit ihnen sogar bis zu 240 Bilder pro Sekunde.
Von Michael Wieczorek

  1. DisplayHDR Vesa veröffentlicht erstes Testwerkzeug für HDR-Standard
  2. HDMI 2.0 und Displayport HDR bleibt Handarbeit
  3. Intel Linux bekommt experimentelle HDR-Unterstützung

Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektroautos Bundesrechnungshof hält Kaufprämie für unwirksam
  2. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York
  3. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart

    •  /