Rechtsstreit mit Epic: Apple will In-App-Links lange verzögern

Um Zeit zu gewinnen, hat Apple die einstweilige Verfügung angefochten und Berufung gegen die Entscheidung eingelegt, In-App-Links zu gestatten.

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Der Rechtsstreit zwischen Apple und Epic geht weiter.
Der Rechtsstreit zwischen Apple und Epic geht weiter. (Bild: Dado Ruvic/Reuters)

Und ab in die nächste Runde: Nachdem es im September 2021 eine erste Entscheidung im Rechtsstreit zwischen Apple und Epic gab, geht der App-Store-Betreiber in Berufung (PDF) und will auch die einstweilige Verfügung (PDF) aussetzen lassen.

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Vor rund einem Monat hatte ein kalifornisches Bezirksgericht entschieden, dass Apple künftig In-App-Links erlauben muss, die aus dem iOS/iPad-Store auf eine externe Seite führen, über die Käufe getätigt werden können. Wird diese Option genutzt, bekommt Apple keine 30 Prozent des Umsatzes, sondern gar nichts.

Apple hat solche In-App-Links zwar bereits angekündigt, allerdings einzig für Anwendungen, die Apple der Reader-Kategorie zuordnet. Darunter fallen nur Apps, die ausschließlich digitale Inhalte zum Konsum anbieten - also nicht Epics Fortnite, was ein Spiel ist.

In-App-Links könnten sich jahrelang verzögern

Das Bezirksgericht wird am 16. November 2021 darüber beraten, ob Apple die einstweilige Verfügung umsetzen muss oder nicht. Ziel des App-Store-Betreibers ist es, diese zu kippen. In diesem Fall müsste Apple keine In-App-Links außerhalb der Reader-Kategorie anbieten, bis ein rechtskräftiges Urteil im Streit mit Epic ergangen ist - was Jahre dauern könnte.

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In einem anderen Punkt wiederum hatte Apple im September 2021 jedoch Recht bekommen: Epic habe keine ausreichenden Beweise dafür vorgelegt, dass Apple als Monopolist agiert. "Den Verhandlungsaufzeichnungen nach zu urteilen, kann das Gericht nicht resümieren, dass Apple ein Monopolist nach bundesstaatlichem oder nationalem Recht ist", schrieb Richterin Yvonne Gonzalez Rogers.

Epic hat gegen diese Entscheidung wenig überraschend Berufung eingelegt. Der Publisher ist der Ansicht, dass Apples Vorgehen wettbewerbswidrig sei, wenn nur die App-Installation aus der hauseigenen Download-Plattform zugelassen werde.

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