Rechtsstreit mit Apple: Epic Games geht in Berufung gegen App-Store-Urteil

Damit geht der Rechtsstreit zwischen Epic Games und Apple weiter - und es wird dauern, bis es eine Entscheidung gibt.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Der Rechtsstreit zwischen Apple und Epic geht weiter.
Der Rechtsstreit zwischen Apple und Epic geht weiter. (Bild: Dado Ruvic/Reuters)

Die Spielefirma Epic Games trägt den Streit um Apples App Store in die nächste Gerichtsinstanz. Der Hersteller des Onlinespiels Fortnite legte wie angekündigt Berufung gegen das Urteil einer kalifornischen Bezirksrichterin ein, die die Forderungen weitgehend abgewiesen hatte. Epics Begründung für den Widerspruch ging aus den veröffentlichten Prozessunterlagen zunächst nicht hervor.

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Epic wollte per Klage unter anderem das Recht auf einen eigenen App Store auf dem iPhone durchsetzen. Richterin Yvonne Gonzalez Rogers folgte aber nicht der Argumentation der Spielefirma, dass Apples Vorgehen wettbewerbswidrig sei, wenn nur die App-Installation aus der hauseigenen Download-Plattform zugelassen werde. Das sei kein Beleg für ein Monopol.

Allerdings sah die Richterin ein wettbewerbsfeindliches Verhalten darin, dass Apple es Firmen nicht erlaubt, Kunden auf Möglichkeiten zum Kauf digitaler Artikel direkt bei ihnen zu verweisen. Unternehmen dürfen künftig Links, Buttons und andere Methoden in ihre Apps einbauen, die auf eine externe Seite führen, wo digitale Produkte gekauft werden dürfen. Diese Änderung soll in drei Monaten in Kraft treten.

Epic Games soll Geld an Apple nachzahlen

Das Gericht verfügte, dass Epic Games die Erlöse nachzahlen müsse, die Apple vor dem Rechtsstreit laut Vertrag zustanden. Insgesamt sollen etwa 3,5 Millionen US-Dollar nachgezahlt werden. Das sind 30 Prozent der 12,167 Millionen US-Dollar, die Epic Games zwischen August und Oktober 2020 für Fortnite einnahm, und der Gewinne, die zwischen November 2020 und dem Gerichtsbeschluss im September 2021 dazukamen.

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Beim Erwerb digitaler Artikel und Inhalte über Apples In-App-System müssen Unternehmen bis zu 30 Prozent vom Kaufpreis an Apple abtreten. Dem Urteil zufolge stammen rund 70 Prozent der App-Store-Erlöse aus Spiele-Apps. Epic und einige andere große App-Anbieter wollen ihr Geschäft auf dem iPhone an Apple vorbei ohne die App-Store-Abgabe führen.

Streit um Apples Provisionen

Apple erwidert, das App-Store-System sei darauf ausgelegt, die Kundschaft vor Datendieben und Betrügern zu schützen. Die Abgabe sei unter anderem notwendig, um diese Infrastruktur zu finanzieren.

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Apple entfernte Epic im vergangenen Jahr aus dem App Store, nachdem die Spielefirma in Fortnite heimlich die Möglichkeit zum direkten Kauf digitaler Artikel untergebracht hatte. Die Richterin sah Apple im Recht, da Epic seinen Vertrag mit dem iPhone-Konzern verletzt habe.

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