Recht auf Reparatur: Microsoft und Apple sind bei Reparierbarkeit hinten

Eine auf dem französischen Reparierbarkeits-Score basierende Skala ordnet Microsoft und Apple weit hinten an. Das liegt auch an Lobbyarbeit.

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Die Reparierbarkeit von einigen Geräten ist eher schlecht.
Die Reparierbarkeit von einigen Geräten ist eher schlecht. (Bild: Pixabay.com)

Auf Basis des Reparierbarkeits-Score aus Frankreich hat der US Public Interest Group Education Fund ein eigenes Bewertungssystem erstellt und dort diverse große Hersteller eingeordnet. Auf einer Laptop-Skala von A bis F, nach Vorbild des US-amerikanischen Schulnotensystems, werden Unternehmen wie Dell, Lenovo, Acer, Asus, HP, Microsoft und Apple eingeordnet. Auch gibt es eine dedizierte Skala für Smartphones, auf denen stattdessen Motorola, Samsung, Google und weiterhin Apple zu sehen sind.

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Das Ergebnis: Gerade Apple und Microsoft schneiden besonders schlecht ab. Die Hersteller bauen Geräte, die viele integrierte Komponenten und teils nicht austauschbare Hardware verwenden. Bei einem Reparaturfall müssen so in einigen Fällen funktionierende Teile ebenfalls getauscht werden.

Zudem sind etwa Produkte wie das Surface Pro 8 nur mit Mühe überhaupt zu öffnen, geschweige denn wieder in einem Stück zusammenzusetzen. So belegen Apple mit 3,16 von 10 Punkten und Microsoft mit 4,6 von 10 Punkten die letzten Plätze (D). Vorne liegt Dell mit einer Punktzahl von 7,81 aus 10 (B).

Kooperation mit iFixit

Bei den Smartphones ist wieder Apple auf einem hinteren Platz angesiedelt und erreicht nur 2,75 von 10 Punkten (F). Google ist etwas besser und schafft 4,64 von 10 Punkten (D). Motorola ist hier vorn und kommt auf 7,77 von 10 Punkten (B).

  • Die Reparierbarkeit verschiedener Hersteller von A bis F benotet (Bild: U.S. PIRG Education Fund)
Die Reparierbarkeit verschiedener Hersteller von A bis F benotet (Bild: U.S. PIRG Education Fund)
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Insgesamt wurden 187 Geräte der genannten Hersteller für den Score herangezogen. Er ist zudem in Kooperation mit dem Team von iFixit entstanden. Die Benotung enthält neben der allgemeinen Reparierbarkeit auch andere Kritierien, etwa ob ein Unternehmen aktiv Lobbyarbeit gegen das Recht auf Reparatur geleistet hat.

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Kleba 12. Mär 2022

Also ich denke schon, dass es durchaus möglich ist eine Ecke kompaktere Geräte zu bauen...

redmord 09. Mär 2022

Ich habe ein Premium-Ultrabook von HP. Um die Tastatur zu tauschen, musste ich bis auf...

Wizzzard 09. Mär 2022

Huawei hatte anfangs noch die Möglichkeit geboten, den Bootloader kostenfrei zu...



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