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Facebook will mit Correctiv gegen Fake News kämpfen.
Facebook will mit Correctiv gegen Fake News kämpfen. (Bild: Dan Kitwood/Getty Images)

Rechercheverbund: Facebook kämpft mit Correctiv gegen Fake News

Facebook will mit Correctiv gegen Fake News kämpfen.
Facebook will mit Correctiv gegen Fake News kämpfen. (Bild: Dan Kitwood/Getty Images)

Auch künftig will Facebook in Deutschland keine Fake News löschen, aber sie klar als Falschmeldung kennzeichnen. Dazu arbeitet das Unternehmen in Zukunft mit dem Recherchezentrum Correctiv zusammen.

Facebook will im Jahr der Bundestagswahl auch in Deutschland härter gegen die Verbreitung gefälschter Nachrichten vorgehen. Als Partner werde das unabhängige Recherchezentrum Correctiv von Nutzern gemeldete Inhalte prüfen und gegebenenfalls als zweifelhaft auszeichnen, kündigte das weltgrößte Online-Netzwerk nun an.

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Außerdem sollen ähnlich wie in den USA die Möglichkeiten, mit sogenannten Fake News Geld zu verdienen, eingedämmt werden. Facebook war unter massive Kritik geraten, nachdem sich im US-Wahlkampf in großem Stil Falschmeldungen über das Netzwerk ausgebreitet hatten.

Die Nutzer würden die Möglichkeit bekommen, einen Beitrag als potenzielle Falschmeldung zu markieren, erklärte der zuständige Facebook-Manager Guido Bülow. Damit werde ein mehrstufiger Prozess der Prüfung eingeleitet, am Ende werde neben einem Beitrag mit als falsch erkannten Informationen ein entsprechender Warnhinweis stehen, sowie eventuell ein Link zu einem Artikel mit tatsächlichen Fakten.

"Das Posting an sich verschwindet nicht auf der Plattform, wir verstecken es nicht, Leute können es weiterhin teilen", so Bülow. Der Warnhinweis bleibe aber bei der weiteren Verbreitung angeheftet. "Es kann auch sein, dass wir bei unglaubwürdigen Artikeln die Sichtbarkeit reduzieren."

Im US-Wahlkampf sollen einige ein gutes Geschäft damit gemacht haben, aufsehenerregende Nachrichten zu erfinden: Sie wurden von Nutzern angesehen und weiterverbreitet - und die dabei angezeigte Werbung ließ bei den Autoren die Kassen klingeln.

Dagegen will Facebook nun vorgehen, wie in den USA bereits Mitte Dezember angekündigt wurde. "Wenn es sich um Klickschleudern handelt, die in der Vergangenheit schon häufiger mit Fälschungen aufgefallen sind, könnte es für das System ein Signal sein, sie eher herauszufiltern", erklärte Bülow.

Correctiv bekommt kein Geld von Facebook. "Wir sind überzeugt, dass alles getan werden muss, um der Verbreitung von gefälschten Nachrichten in sozialen Netzwerken entgegenzutreten", erklärte der Leiter des Recherchezentrums, David Schraven. Facebook will auch weitere Partner für den Kampf gegen gefälschte Nachrichten gewinnen.


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Nikolai 18. Jan 2017

Ich bin begeistert von deiner eloquenten Begründung!

daarkside 17. Jan 2017

Kann wohl nicht editieren? * Linkspartei in den Medien http://www.nachdenkseiten.de/?p...

Ach 17. Jan 2017

Liest sich wie eine Reinkarnation des AFD Parteiprogramms. Vom Rassisten über den...

mfeldt 17. Jan 2017

Noch dazu wo es sich ja um den Konjunktiv II handeln müßte....

mfeldt 17. Jan 2017

Natürlich würde sie das - soll sie auch! Wer Nachrichten in die Welt setzt, auch durch...



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