Rechenzentrum: Geht Google aufs Wasser?

Zwei Schwimmpontons mit vierstöckigen Gebäuden darauf geben in den USA Rätsel auf. Baut Google schwimmende Rechenzentren? Ein Patent auf ein solches Konzept hat das Unternehmen vor einigen Jahren angemeldet.

Artikel veröffentlicht am ,
Konzept eines schwimmenden Rechenzentrums (aus dem Patentantrag): Vertraulichkeitsvereinbarung mit dem Eigentümer
Konzept eines schwimmenden Rechenzentrums (aus dem Patentantrag): Vertraulichkeitsvereinbarung mit dem Eigentümer (Bild: Google)

Baut Google schwimmende Rechenzentren? US-Medien berichten, dass das Unternehmen zwei Pontons bauen lässt - eines an der Ost- und eines an der Westküste. Der Zweck der Strukturen gibt Anlass zu Spekulationen.

Stellenmarkt
  1. SAP Job - SAP BW / 4HANA Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, München
  2. Projektleiterin / Projektleiter für die Bauwerkserneuerung der Ingenieurbauwerke U-Bahn (w/m/d)
    Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Berlin
Detailsuche

In San Francisco und in Portland im US-Bundesstaat Maine werden derzeit zwei große Gebäude auf Schwimmpontons errichtet. Diese bestehen aus Containern, die zu vier Stock hohen Strukturen aufgebaut werden. Das Schlepperunternehmen Portland Tugboat hat ein Bild des "mysteriösen Schwimmpontons" im Schlepp auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. Portland Tugboat hatte ihn am 10. Oktober von New London im US-Bundesstaat Connecticut nach Portland gebracht.

Kein Kommentar von Google

Das US-IT-Nachrichtenangebot Cnet hat nach eigenen Angaben herausgefunden, dass der Schwimmponton in San Francisco von Google in Auftrag gegeben worden ist. Google selbst äußert sich nicht.

Die US-Küstenwache habe das am 30. Oktober bestätigt, berichtet der Portland Press Herald, die Tageszeitung des Ortes an der Ostküste, in dem der zweite Ponton entsteht. Kurz darauf habe die Küstenwache das jedoch widerrufen. Ein Sprecher habe erklärt, eine Verbindung zu Google könne weder bestätigt noch dementiert werden, da die Küstenwache in San Francisco eine Vertraulichkeitsvereinbarung mit dem Eigentümer des Schwimmpontons getroffen habe.

Golem Karrierewelt
  1. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    10./11.10.2022, Virtuell
  2. Data Engineering mit Python und Spark: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    18./19.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Eine solche Vereinbarung gebe es zwar nicht an der Ostküste. Dennoch habe sich die Küstenwache in Maine nicht über den Ponton äußern wollen, berichtet der Portland Press Herald weiter.

Patent auf schwimmendes Rechenzentrum

Gut möglich, dass es sich bei diesen Plattformen tatsächlich um schwimmende Rechenzentren handelt: 2007 hatte das Unternehmen ein Patent auf das Konzept eines schwimmenden Rechenzentrums, das sich selbst mit Strom versorgt, angemeldet.

Die Bauart stimmt mit der Patentschrift jedenfalls überein: Ein solches Rechenzentrum solle aus "modularen Einheiten", etwa Containern, aufgebaut werden. Die Computer könnten bereits an Land montiert und einfach zum Datenschiff transportiert werden.

Einige Kilometer vor der Küste

Ein schwimmendes Rechenzentrum könnte "Rechenkapazität näher zum Nutzer" bringen, was die Netzbelastung besser ausbalanciere, schrieb Google seinerzeit. Ein solches Rechenzentrum soll einige Kilometer vor der Küste ankern und über ein Kabel mit dem Land verbunden werden.

Das Rechenschiff soll sich selbst mit Strom versorgen: Google will es mit einem Wellengenerator ausstatten. Das System, Seeschlange oder Pelamis genannt, wandelt die Energie der Wellen in elektrischen Strom um.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Silverroth 04. Nov 2013

Aber wie schon gesagt wurde werden die Inländischen Gebäude auch nur von S-Zaun und...

Ach 03. Nov 2013

Einer kompletten Unterwasserstation im Golfstrom mit: - drei Ubootanlegestellen, - einem...

aLumix 01. Nov 2013

"Ein Mitarbeiter" aka der Chef hatte es im Posteingang und fand die Idee ganz toll. Blöd...

Marwyc 01. Nov 2013

kwt, 10char hi



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Superbase V
Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt

Vor dem Verkaufsstart über die eigene Webseite verkauft Zendure seine Superbase V über Kickstarter - mit teilweise fast 50 Prozent Rabatt.

Superbase V: Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt
Artikel
  1. Tesla Optimus: Elon Musk zeigt Roboter-Prototyp
    Tesla Optimus
    Elon Musk zeigt Roboter-Prototyp

    Roboter könnten für Tesla aus Sicht von Elon Musk bedeutender werden als Elektroautos. Der Konzern zeigte seinen ersten Roboter-Prototypen.

  2. Google: Nutzer fordern Bluetooth-Freigabe für Stadia-Controller
    Google
    Nutzer fordern Bluetooth-Freigabe für Stadia-Controller

    Mit der Einstellung von Stadia können auch Tausende der speziellen Controller ohne ein Update nicht mehr drahtlos genutzt werden.

  3. Microsofts E-Mail: Modern Auth in Exchange macht Admins Arbeit
    Microsofts E-Mail
    Modern Auth in Exchange macht Admins Arbeit

    Ab dem 1. Oktober 2022 müssen Exchange-Clients zwingend Microsofts moderne Authentifizierung nutzen. Das bedeutet Mehrarbeit.
    Eine Analyse von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u. a. LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K 389€) und Damn-Deals (u. a. Kingston A400 240/480 GB 17,50€/32€, NZXT Kraken X73 139€) • Alternate: Weekend Sale • Razer Strider XXL 33,90€ • JBL Live Pro+ 49€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000 Radeon Edition 2.500€ • LG OLED65CS9LA 1.699€ [Werbung]
    •  /