Rechenzentrum Falkenstein: Serverausfall bei Hetzner

Beim dem Webhosting-Anbieter und Rechenzentrumsbetreiber Hetzner Online hat es einen Ausfall gegeben. Das hat ein Unternehmenssprecher Golem.de bestätigt. Ein Leser von Golem.de hatte der Redaktion mitgeteilt, dass viele Hetzner-Server und seine Webseite bereits den ganzen Tag lang offline seien.

Laut Angaben des Sprechers gab es am 24. Mai 2018 gegen 11 Uhr aufgrund einer starken Spannungsabsenkung im örtlichen Stromnetz, verursacht durch ein Gewitter, in drei Rechenzentrumseinheiten des Datacenterparks in Falkenstein einen Stromausfall. "Warum die USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) nicht angesprungen ist, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Techniker des USV-Herstellers sind vor Ort auf Ursachenanalyse."
Hetzner Online entschuldigt sich bei seinen Kunden
Leider gebe es auch Server, die nach dem Spannungsabfall nicht automatisch wieder angelaufen seien. "Unsere Servicetechniker prüfen diese Server nach wie vor und arbeiten entsprechende Tickets rund um die Uhr ab." Die Kunden könnten sich über die Status-Webseite hetzner-status.com(öffnet im neuen Fenster) informieren. "Wir bedauern den Vorfall sehr und möchten uns bei allen betroffenen Kunden entschuldigen. Sobald wir die genaue Ursache kennen, werden wir eine finale Stellungnahme abgeben."
Hetzner Online bietet Webhosting, Internet Domains, Dedicated Hosting, Shared Hosting, Cloud-Produkte, Storage Boxes und SSL-Zertifikate. Das Unternehmen betreibt Rechenzentren in Falkenstein im sächsischen Vogtlandkreis, in Nürnberg und in Helsinki. Hetzner Online ist an dem Cinia-C-Lion1-Seekabel beteiligt, das Deutschland und Finnland verbindet.