Abo
  • Services:

Rechenzentren: Intel bietet wohl 6 Milliarden Dollar für Mellanox

Intel will erneut viel Geld in Israel ausgeben. Gerade wurde ein Angebot für den End-to-End Ethernet-Ausrüster für Rechenzentren erhöht.

Artikel veröffentlicht am ,
Eyal Waldman, Chef von Mellanow
Eyal Waldman, Chef von Mellanow (Bild: Mellanow/Screenshot: Golem.de)

Intel bietet 5,5 bis 6 Milliarden US-Dollar für Mellanox Technologies, einen Experten für End-to-End Ethernet-Ausrüstung für Rechenzentren. Das berichtet der israelische Finanzdienst Calcalist. Bereits im Oktober 2018 holte sich Mellanox Hilfe von Investmentbankern, weil zwei Übernahmeangebote eingegangen waren. Laut einem Insider wurde das Angebot nun auf 6 Milliarden US-Dollar angehoben.

Stellenmarkt
  1. alanta health group GmbH, Hamburg
  2. Zentiva Pharma GmbH, Berlin

Laut dieser Person ist das Angebot weiter gültig, und bedeutet einen Aufschlag von über 35 Prozent auf den Aktienkurs von Mellanox zum Handelsschluss am Dienstag. Beide Unternehmen lehnten eine Stellungnahme ab.

Mellanox mit Sitz in Yokneam, Israel, bietet Ethernet-Switching für Rechenzentren, was die Installation unterschiedlicher Netzwerk-Betriebssysteme erlauben soll. Kompakte Switch-Bauformen versprechen hohe Leistung innerhalb des Racks. In Verbindung mit Netzwerkkarten (NICs) und der entsprechenden Verkabelung, bietet Mellanox alle Komponenten für die Vernetzung im Rechenzentrum. Die eigene Chip-Technologie bietet Unterstützung von 10G- und 40G- sowie 25G-, 50G- und 100G-Ethernet. Auch bietet Mellanox Infiniband und SAN und Hard- und Software in den Bereichen HPC, Rechenzentren, Machine Learning und Cloud.

Das an der Nasdaq gelistete Unternehmen wurde 1999 gegründet und beschäftigt rund 2.700 Mitarbeiter, von denen die meisten in Israel arbeiten. Intel ist Kunde und Konkurrent von Mellanox, und operiert in Israel seit 1974. Nach der Übernahme des in Jerusalem ansässigen Automobilchipherstellers Mobileye für 15,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017 beschäftigt Intel dort nun 12.700 Menschen.

Am Dienstag wurde berichtet, dass Intel 11 Milliarden US-Dollar in eine neue Fabrik in Kiryat Gat in Israel investiert.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 49,99€
  2. 4,99€
  3. (-40%) 11,99€
  4. (-30%) 4,61€

honna1612 31. Jan 2019

Stimmt aber lc lwl ist nicht so teuer.

ratzeputz113 30. Jan 2019

Oh, sehe gerade, dass das ja erwähnt wird.

iha (Golem.de) 30. Jan 2019

Ist geändert. Ergibt so, wie es da stand, natürlich keinen Sinn. Aber jetzt! Danke für...


Folgen Sie uns
       


Cray X Exoskelett angesehen (Hannover Messe 2019)

Cray X ist ein aktives Exoskelett, das beim Heben unterstützt. Das Video stellt das System vor.

Cray X Exoskelett angesehen (Hannover Messe 2019) Video aufrufen
Energie: Warum Japan auf Wasserstoff setzt
Energie
Warum Japan auf Wasserstoff setzt

Saubere Luft und Unabhängigkeit von Ölimporten: Mit der Umstellung der Wirtschaft auf den Energieträger Wasserstoff will die japanische Regierung gleich zwei große politische Probleme lösen. Das Konzept erscheint attraktiv, hat aber auch entscheidende Nachteile.
Eine Analyse von Werner Pluta


    ANC-Kopfhörer im Test: Mit Ach und Krach
    ANC-Kopfhörer im Test
    Mit Ach und Krach

    Der neue ANC-Kopfhörer von Audio Technica ist in einem Bereich sogar besser als unsere derzeitigen Favoriten von Sony und Bose - ausgerechnet in der entscheidenden Disziplin schwächelt er aber.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Surface Headphones Microsofts erster ANC-Bluetooth-Kopfhörer kostet 380 Euro
    2. Sonys WH-1000XM3 Oberklasse-ANC-Kopfhörer hat Kälteprobleme
    3. Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

    Linux: Wer sind die Debian-Bewerber?
    Linux
    Wer sind die Debian-Bewerber?

    Nach schleppendem Beginn stellen sich vier Kandidaten als Debian Project Leader zur Wahl. Zwei von ihnen kommen aus dem deutschsprachigen Raum und stellen Golem.de ihre Ziele vor.
    Von Fabian A. Scherschel

    1. Betriebssystem Debian-Entwickler tritt wegen veralteter Werkzeuge zurück
    2. Linux Debian-Update verhindert Start auf ARM-Geräten
    3. Apt Bug in Debian-Paketmanager feuert Debatte über HTTPS an

      •  /