Rechenzentren: Google plant seine größte Investition in Deutschland
Google will in der kommenden Woche seinen "bis dato größten Investitionsplan für Deutschland" verkünden. Das berichtete das Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf ein Schreiben des US-Konzerns. Geplant sei, die Details des Projekts am 11. November 2025 in Berlin gemeinsam mit Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) bekanntzugeben.
In dem Schreiben des Unternehmens heißt es, dass es um den Bau von "Infrastruktur und Rechenzentren" gehe. Auch " Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien und Abwärme" will Google vorantreiben und seine Standorte in München, Frankfurt und Berlin ausbauen.
In Deutschland hat Google bereits mehrere Rechenzentren im Betrieb oder im Bau. In Hanau betreibt Google ein Rechenzentrum, das im Jahr 2023 eröffnet wurde. In den hessischen Orten Erlensee, Dietzenbach und Babenhausen kaufte sich Google Grundstücke, auf denen die nächsten Rechenzentren entstehen könnten.
Bau eines Rechenzentrums in Mittenwalde wieder abgesagt
Im Juni 2025 sagte das Unternehmen den angekündigten Bau eines Rechenzentrums in Mittenwalde wieder ab. Die Entscheidung gegen das 30 Kilometer südlich von Berlin gelegene Mittenwalde habe man nach einer gründlichen Prüfung der Machbarkeit getroffen.
Im Großraum Berlin nutzt Google als Mieter die Kapazitäten von Rechenzentren anderer Betreiber, woran sich nichts ändern sollte.
Am 31. August 2021 gab das Unternehmen die Gründung der Cloudregion Berlin-Brandenburg bekannt, ließ dabei aber offen, ob und wo Rechenzentren gebaut oder angemietet würden. Ebenfalls im Jahr 2021 wurde bekannt, dass Google ein Rechenzentrum in Neuenhagen im Osten von Brandenburg bauen wollte, was aber nicht umgesetzt wurde.
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