Reborn: Modder baut Doom 1 und 2 in 3 nach

Nach jahrelanger Vorarbeit hat ein Modder mit dem Pseudonym Gamehacker eine neue, alleine lauffähige Pre-Beta seines Projekts Doom Reborn veröffentlicht. Verfügbar ist Version 1.61, während zuvor 1.6 heruntergeladen werden konnte - das klingt nach Kleinigkeiten, tatsächlich stammt die ältere Version aber von Ende 2016 und bietet entsprechend weniger Inhalte und Funktionen. Reborn will das erste Doom (1993) und Doom 2 (1994) in der Engine id Tech 4 nachbauen, die in Doom 3 (2004) erstmals zum Einsatz kam.
Eine der Herausforderungen: Die Engines von Doom 1 und 2 boten kein echtes 3D - die Monster etwa waren einfache Bitmaps. Trotzdem will Gamehacker die Grafik inklusive der Benutzeroberfläche in id Tech 4 möglichst originalgetreu nachbauen. Die Dateien sind über die Webseite des Modders(öffnet im neuen Fenster) verfügbar, die Installation ist aber nicht ganz trivial - und für das Anlegen von Speicherständen ist ein zusätzlicher Patch nötig.
Neben Doom Reborn tut sich derzeit auch sonst viel rund um die Klassiker von id Software. John Romero, einer der Leveldesigner des Originals, hat gerade eine kostenlose Mod namens Sigil(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht, die eine Art inoffizielle Fortsetzung des ersten Doom ist.

Der Fernsehsender USA Network denkt über eine TV-Serie über die Entstehung der Actionspiele nach. Derzeit entsteht eine Pilotfolge, die in den USA noch 2019 ausgestrahlt werden soll - wann und ob das jemals in Europa zu sehen sein wird, ist nicht bekannt. Vorlage ist das Buch Masters of Doom von David Kushner.
Das nächste neue Doom erscheint nach aktueller Planung am 22. November 2019 mit dem Untertitel Eternal für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4; Golem.de konnte es bereits anspielen .



