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Rebellion: Atomfall strahlt ordentlich

Konkurrenz für Fallout und Stalker : Das in einer offenen Welt angesiedelte Atomfall startet mit guten Nutzerbewertungen und Tests.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Atomfall (Bild: Rebellion)
Artwork von Atomfall Bild: Rebellion

Überleben nach einer Nuklearkatastrophe: Darum geht es in Atomfall. Das Action- und Survivalgame des britischen Entwicklerstudios Rebellion erinnert damit an Fallout und Stalker.

Neben Unterschieden beim Inhalt gibt es noch einen weiteren Punkt, der Atomfall im Genre der postapokalyptischen Spiele einzigartig macht, nämlich den Umfang. Wer sich auf die Kampagne fokussiert, schafft es laut den Entwicklern in rund 25 Stunden bis ins Finale.

Einige Spieler melden in Foren und sozialen Netzwerken, dass sie sogar schon nach rund 10 Stunden den Abspann gesehen hätten. Bei der Konkurrenz ist dafür teils ein Vielfaches an Zeit nötig.

In der Community kommt Atomfall unmittelbar zum Start sehr ordentlich an. Die Durchschnittsbewertung auf Steam(öffnet im neuen Fenster) liegt bei Größtenteils positiv, Basis sind bislang lediglich rund 650 Stimmen.

Lob gibt es für die spielerische Freiheit beim Erkunden der offenen Welt und beim Absolvieren von Missionen, für die schicke Grafik und das Kampfsystem sowie für die gelungene Rahmenhandlung. Kritisiert werden vor allem die schlechte Gegner-KI, das sehr begrenzte Inventar und der übertrieben große Aufwand bei der Suche nach Ressourcen.

In Tests der Fachmagazine hat Atomfall ebenfalls gut abgeschnitten, auf der Plattform Metacritic liegt die Durchschnittsnote bei 75 Prozent(öffnet im neuen Fenster) . Das deutsche Magazin PC Games vergibt 7 von 10 Punkten(öffnet im neuen Fenster) und schreibt: "Atomfall ist kein Überflieger, aber ein ordentlicher Endzeit-Shooter."

Atomfall: ab sofort im Game Pass

Atomfall schickt die Spieler nach England, und zwar im Jahr 1962 in die Sperrzone rund um das real existierende Atomkraftwerk Windscale (heute Sellafield). Dort gab es fünf Jahre zuvor (1957) tatsächlich einen Brand, bei dem große Mengen radioaktiven Materials freigesetzt wurden.

Im Spiel ist man in dieser Gegend unterwegs, konkret in der Grafschaft Cumberland. Ähnlich wie in Fallout hat die Nuklearkatastrophe die Welt dramatisch verändert: Es gibt schwer bewaffnete Kultisten, mutierte Tiere (inklusive Bienenschwärmen), aber auch Kampfroboter und weitere Gegner.

Atomfall ist für Windows-PC (Steam, Epic Games Store, Microsoft Store), Xbox One und Series X/S sowie für Playstation 4 und 5 erhältlich. Der Titel ist außerdem im Spieleabo Xbox/PC Game Pass enthalten.


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