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Rebble erleichtert den Umstieg

Der Umstieg an sich ist äußerst einfach und komfortabel: Ich musste mich lediglich auf dem Smartphone, mit dem meine Pebble 2 verbunden ist, auf einer speziellen Internetseite mit meinem Rebble-Konto anmelden und anschließend eine zweite Webseite besuchen und dort eine Schaltfläche drücken. Nach dem Neustart der Pebble-App war der Login-Bildschirm durch den von Rebble ersetzt worden, ich konnte mich problemlos einloggen.

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Nachdem die App ein Update auf meine Uhr gespielt hatte, standen mir sofort wieder alle meine Watchfaces sowie Apps zur Verfügung - die vorher durchgeführte Verknüpfung meines Kontos hat also funktioniert. Allerdings lassen sich nicht mehr alle Ziffernblätter verwenden: Eines ist als deaktiviert aus der Liste der verfügbaren Watchfaces verschwunden, andere lassen sich zwar noch anklicken, laden aber nicht mehr.

  • Die Pebble 2 unseres Autors war bis zur Abschaltung der Pebble-Server seine Lieblingsuhr. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Nach dem Umstieg auf die Rebble-Server lassen sich auch wieder Wetterdaten in der Timeline anzeigen - gegen eine monatliche Gebühr. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Wetterdaten auf einer Pebble 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch der App Store ist wieder zugänglich, neue Anwendungen gibt es aber noch nicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Daten wie die Auswahl unserer Watchfaces sind nach dem Login auf den Rebble-Server wieder vorhanden, da wir rechtzeitig mit unserem Pebble-Konto umgezogen sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Daten wie die Auswahl unserer Watchfaces sind nach dem Login auf den Rebble-Server wieder vorhanden, da wir rechtzeitig mit unserem Pebble-Konto umgezogen sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Schade ist, dass im Grunde alle Watchfaces, die Termine anzeigen können, nicht mehr funktionieren. Google hat den Zugriff auf die Kalenderdaten blockiert, da die Ziffernblätter nicht mehr als sicherer Zugriff gelten. Solange die Programmierer der jeweiligen Watchfaces daran nichts ändern, lassen sie sich nicht mehr verwenden.

Seit dem Umstieg auf den Rebble-Server kann ich auch wieder den Pebble-Appstore verwenden. Dieser sieht genauso aus wie früher, auch die Installation von Apps funktioniert in meinen Tests problemlos. Eine der vorinstallierten Anwendungen - Sports - arbeitet interessanterweise nicht mehr korrekt: Hier bekomme ich die Meldung, dass keine Verbindung zum Internet hergestellt werden kann, offenbar auch ein API-Zugriffsproblem.

Die Timeline, also der Zeitstrahl mit Terminen und Benachrichtigungen von Apps, ist in der aktuellen Version von Rebble noch nicht wieder komplett funktionsfähig. Von Apps lokal an die Uhr gesendete Beiträge wie beispielsweise im Kalender eingetragene Termine werden angezeigt. Einige Apps haben in der Vergangenheit aber ihre Benachrichtigungen an einen Pebble-Server gesendet, die diese dann mit der Smartwatch synchronisiert hat. Diesen Service hat das Rebble-Team noch nicht wiederherstellen können, da er zu großen Teilen an den Entwicklern der jeweiligen App hängt. Ändern diese die Weiterleitungen ihrer Apps, sollte eine Anzeige in der Timeline wieder möglich sein.

Wetter in der Timeline kostet monatlichen Beitrag

In der Timeline kann ich mir nach dem Umstieg auch wieder das Wetter anzeigen lassen, was vorher nicht ging. In der Grundversion von Rebble, die den Nutzer nichts kostet, funktioniert das allerdings nicht: Die Wettereinbindung und die Diktierfunktion für das Beantworten von Kurzmitteilungen haben die Rebble-Macher kostenpflichtig ausgegliedert. Laut Rebble entstehen Kosten aufgrund der Nutzung der Wetterdaten-APIs und der Google-Sprachsynthese, die für die Diktierfunktion verwendet wird.

Wer die Wettervorschau und die Diktierfunktion verwenden möchte, muss 3 US-Dollar im Monat bezahlen. Ich bin bereit, das Projekt über diese Möglichkeit zu unterstützen, da ich die Funktionen schätze. Wer sie nicht benötigt oder nicht dafür zahlen will, kann trotzdem auf Rebble umsteigen - die restlichen Funktionen laufen unabhängig von einer Zahlung. Watchfaces, die Wetterdaten unabhängig vom Systemwetter anzeigen, machen dies übrigens auch ohne das monatliche Abo weiterhin.

Die Diktierfunktion arbeitet aktuell übrigens noch nicht in Verbindung mit einem iPhone. Auch die SMS-Antworten funktionieren auf iPhones nicht. Dem Rebble-Team zufolge dürfte sich das in Zukunft auch nicht ändern, da die Funktion auf Vereinbarungen zwischen Pebble und den Netzanbietern basierte.

Cloudpebble soll wiederkommen

Für die Zukunft plant das Rebble-Team, weitere Funktionen wiederherzustellen. So arbeiten die Programmierer beispielsweise daran, Cloudpebble zurückzubringen. Cloudpebble war Pebbles Online-Entwicklungsumgebung, deren Entwicklerin Katharine Berry Teil des Rebble-Teams ist. Auch soll es wieder möglich sein, neue Apps im Appstore zu veröffentlichen - bisher ist dieser nur eine 1-zu-1-Spiegelung des ursprünglichen Pebble-Stores, ohne dass neue Inhalte ergänzt wurden.

 Rebble im Test: Meine Pebble lebt wiederFazit 
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404_NOT_FOUND 13. Sep 2018

Ja, bitte zeig mir einen kostenlosen Pebble-Server, der die Timeline-Features bietet. Im...

nuracomment 13. Sep 2018

Das hat zumindest einer: Garmin! Hatte ich als absoluter Pebble (Steel)-Fan auch nicht...

cyablo 10. Sep 2018

Das Problem habe ich nicht. Nutze allerdings auch "Notify & Fitness" und nicht Gadgetbridge.

_Sascha_ 09. Sep 2018

Und, der Trend geht bereits nach oben. Polar nutzt sogar schon mehrere LEDs, da man...

robos 08. Sep 2018

Ich habe 3 Uhren, 2 Pebble und eine Amazfit Bip, welche alle 3 gut mit der Gadgetbridge...


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