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Realtek: G.fast für Kupfer- und Koaxialkabel

Realtek hat eine komplette G.fast-Ausrüstung angekündigt. RTL986x soll die Distribution Point Unit und die CPE-Seite versorgen und auch im TV-Kabelnetz einsetzbar sein.

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Technik von Realtek
Technik von Realtek (Bild: Realtek)

Realtek hat die G.fast-Produktserie RTL986x fertiggestellt. Das gab der taiwanische IC-Entwickler bekannt. RTL986x arbeitet im Frequenzbereich von 212 MHz und soll die höchste Datenübertragungsrate bei bis zu 100 Metern Kupferkabellänge erreichen. Möglich sei aber auch der Einsatz im Koaxialkabel von TV-Kabelnetzbetreibern.

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Die Produktserie bietet Ausstattung für die Distribution Point Unit (DPU) und einen Single-port-G.fast-Transceiver für die CPE-Seite (Customer Premises Equipment). Möglich sei nach Herstellerangaben eine Datenübertragungsrate von bis zu 1 GBit/s.

G.fast gilt als Nachfolger von VDSL2

G.fast ist vergleichbar mit DSL, wobei aber wesentlich höhere Frequenzen für die Übertragung der Daten genutzt werden. Das heute handelsübliche VDSL2 der Deutschen Telekom nutzt Frequenzen bis 17 MHz, bei G.fast geht es um Frequenzen bis 212 MHz. Um bei hohen Frequenzen auf ungeschirmten Leitungen das Problem des Übersprechens zu lösen, braucht G.fast zwingend Vectoring.

Der Netzwerkausrüster Alcatel Lucent teilte Golem.de am 15. September 2015 seine Angaben zu Datenraten für G.fast mit: Bis zu 150 MBit/s würden bei 250 Metern erreicht, bis zu 500 MBit/s bei 100 Metern und bis zu 1 GBit/s unter 100 Metern.

G.fast: Ausprobiert und nachgemessen in der Schweiz

Swisscom-Sprecher Olaf Schulze sagte Golem.de im September 2015, dass mit G.fast in einem Test mit Kunden in der Gemeinde Biberen in einem "realen Umfeld zwischen 285 und 402 MBit/s Downstream und zwischen 85 und 109 MBits/s Upstream gemessen" wurden. Die Geschwindigkeit war dabei abhängig von der Länge des Kupferkabels.



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Dwalinn 13. Apr 2016

Durch den Sack Reis gib es ein Erbeben das deine Straße aufreißt... wenn der Boden...

M.P. 12. Apr 2016

Für Koaxialkabel: G.Fast wäre gegenüber DOCSIS 3.1 ein Rückschritt: bei Docsis 3.1 ist...


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