Realme GT im Test: Realmes neues Top-Smartphone startet zum Sonderpreis

Das Realme GT mit Snapdragon 888, schnellem AMOLED-Display und guter Kamera kostet anfangs nur 370 Euro - aber auch zum Normalpreis lohnt es sich.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Kameramodul des Realme GT
Das Kameramodul des Realme GT (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Mit dem GT bringt der chinesische Hersteller Realme ein neues Smartphone nach Deutschland, das zahlreiche hochwertige Hardware-Komponenten bietet, preislich jedoch im Mittelklassebereich angesiedelt ist. Dank einer Sonderaktion ist die preiswerteste Variante mit 8 GByte RAM und 128 GByte Flash-Speicher anfangs sogar für nur 370 Euro erhältlich.

Inhalt:
  1. Realme GT im Test: Realmes neues Top-Smartphone startet zum Sonderpreis
  2. Kamera des Realme GT ohne optischen Stabilisator
  3. Realme GT: Verfügbarkeit und Fazit

Im Test von Golem.de macht das Realme GT einen guten Eindruck, sowohl bei der Hardware, als auch bei der Software. Abstriche müssen Käufer bei den verwendeten Materialien und bei der Variabilität der Kamera machen - insgesamt ist das Paket angesichts des Preises aber verlockend.

Mit einem 6,43-Zoll-Display liegt das Realme GT von der Größe her im mittleren Bereich. Der AMOLED-Bildschirm hat eine Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixeln und unterstützt eine Bildrate von bis zu 120 Hz. In der Grundeinstellung sind die Farben recht kräftig und die Farbtemperatur ist neutral, möglich sind auch weniger gesättigte Farben. Das Display ist blickwinkelstabil und macht auf uns einen sehr guten Eindruck.

Schneller Fingerabdrucksensor, Frontkamera im Display

Auch der im Bildschirm eingebaute Fingerabdrucksensor funktioniert in unserem Test zügig und ohne Probleme. In der linken oberen Ecke ist die Frontkamera eingebaut, die 16 Megapixel hat und ordentliche Bilder macht. Auf der Rückseite hat das GT eine Dreifachkamera, deren Hauptkamera einen Sony-Sensor (IMX682) mit 64 Megapixeln verwendet.

  • Die Hauptkamera des Realme GT verwendet einen 64-Megapixel-Sensor von Sony. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch die mit dem Superweitwinkelobjektiv gemachten Fotos sind gut, am Rand gibt es aber einige Verzerrungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine optische Vergrößerung hat das Realme GT nicht, der zweifache digitale Zoom ist aber gut nutzbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei fünffacher digitaler Vergrößerung sind die Qualitätsverluste deutlicher sichtbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Hauptkamera des Realme GT gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Dunkelheit können Nutzer den Nachtmodus verwenden, der für bessere Belichtung sorgt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Farben stellt die Kamera des Realme GT tendenziell eher kräftig dar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Realme GT hat ein Gehäuse aus Kunststoff. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera hat drei Objektive, die Hauptkamera hat 64 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display ist 6,43 Zoll groß und hat eine Bildrate von 120 Hz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Realme GT hat einen Kopfhöreranschluss. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Kamera-Bump ist relativ moderat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Realme GT kommt in Deutschland zunächst zu einem vergünstigten Preis in den Handel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Hauptkamera des Realme GT verwendet einen 64-Megapixel-Sensor von Sony. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Unterstützt wird die Hauptkamera durch eine Superweitwinkelkamera mit 8 Megapixeln und einem Bildwinkel von 119 Grad. Die dritte Kamera hat 2 Megapixel, mit ihr lassen sich Makros aufnehmen. Angesichts der höchstens mittelmäßigen Qualität haben wir die Makrokamera aber kaum benutzt.

Die Hauptkamera hingegen macht bei Tageslicht Aufnahmen mit guter Schärfe, keinen nennenswerten Artefakten und einem guten Weißabgleich. Standardmäßig werden Bilder mit 16 Megapixeln gemacht, wir können aber auch Fotos mit voller Auflösung aufnehmen. Dann steigt die Schärfe noch einmal merklich, was sich besonders bei Ausschnittsvergrößerungen gut macht.

Xiaomi Mi 11 5G Smartphone + Kopfhörer

Die Superweitwinkelkamera hat aufgrund der geringeren Auflösung eine geringere Schärfe, macht insgesamt aber immer noch gute Bilder. An den Rändern sind allerdings leichte Verzerrungen sichtbar. Ein Teleobjektiv hat das Realme GT nicht, entsprechend können wir nur digital zoomen. Bei zweifacher Vergrößerung sind die Bilder noch scharf und gut nutzbar, auch die fünffache Vergrößerung ist qualitativ noch in Ordnung - allerdings bereits etwas unscharf.

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Kamera des Realme GT ohne optischen Stabilisator 
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Leser_244223 21. Jun 2021

Bei AliExpress konnte ich nur China oder Russland als Versandort einstellen. Das BS...

Math_not_even_once 16. Jun 2021

Danke!

TrollNo1 16. Jun 2021

Grade nochmal nachgeschaut. Stimmt, ist noch Android 10. Aber Sicherheitspatches vom...

xSureface 15. Jun 2021

Und schon ein Teil für die Tonne.



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