Realme 8 Pro im Test: Viel Hauptkamera für wenig Geld

Das Realme 8 Pro hat einen Top-Kamerasensor mit 108 Megapixeln und kostet ab 280 Euro. Auch die restliche Hardware gefällt uns - mit Abstrichen.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Realme 8 Pro mit seiner Vierfachkamera
Das Realme 8 Pro mit seiner Vierfachkamera (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Realme hat sein neues Smartphone Realme 8 Pro vorgestellt. Wie bereits bei den letzten Modellen des chinesischen Herstellers kommt auch das neue Gerät mit einer guten Ausstattung zu einem verhältnismäßig niedrigen Preis.

Inhalt:
  1. Realme 8 Pro im Test: Viel Hauptkamera für wenig Geld
  2. Guter dreifacher Digitalzoom
  3. Realme 8 Pro: Verfügbarkeit und Fazit

Mit seinem AMOLED-Display, dem Qualcomm-SoC und vor allem dem 108-Megapixel-Kamerasensor dürfte das Realme 8 Pro vor allem für diejenigen interessant sein, die nicht allzu viel für ein Smartphone ausgeben wollen - aber dennoch eine gewisse Leistung erwarten. Golem.de konnte sich das Gerät bereits vor dem Marktstart anschauen und feststellen: Für den Preis liefert Realme wieder eine Menge - Kompromisse müssen Käufer aber eingehen.

Beim Auspacken wirkt das Realme 8 Pro auf den ersten Blick wie jedes andere Smartphone - nehmen wir es in die Hand, fällt aber schnell auf, wie dünn es ist. Mit 8 mm ist das Gerät 1 mm dünner als das Oneplus 9, was wir tatsächlich merken. Auch die Rückseite fällt uns sofort auf: Sie ist wie der Rahmen aus Kunststoff, die Oberfläche ist aber so bearbeitet, dass sie stellenweise wie eine Reflektorfläche das Licht widerspiegelt.

Rückseite mit Schriftzug

An den auffälligen Schriftzug "Dare to Leap" müssen wir uns erst etwas gewöhnen, ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz ist er allemal. Die Vierfachkamera kommt in einem viereckigen Modul in der linken oberen Ecke der Rückseite unter, wie es gerade bei vielen Smartphone-Herstellern en vogue ist.

  • Das Realme 8 Pro hat eine Rückseite aus Kunststoff, die wie ein Reflektor glänzt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der auffällige Schriftzug ist für manchen vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist eine Vierfachkamera eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das AMOLED-Display ist 5,4 Zoll groß. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Frontkamera hat 16 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Realme 8 Pro hat einen Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Aufnahme mit der Hauptkamera des Realme 8 Pro bei trübem Wetter (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Superweitwinkelkamera macht gut belichtete Bilder, hat aber weniger Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine optische Vergrößerung hat das Realme 8 Pro nicht; der Digitalzoom ist bis zu einer dreifachen Vergrößerung aber gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Weißabgleich stimmt, die Farben sind gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Makrokamera hat eine zu niedrige Auflösung, um sie sinnvoll einzusetzen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei schwierigen Lichtverhältnissen macht die Hauptkamera gute Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Nachtaufnahmemodus lassen sich auch nachts gute Aufnahmen machen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Realme 8 Pro hat eine Rückseite aus Kunststoff, die wie ein Reflektor glänzt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Crisis and Business Continuity Management Expert (m/w/d)
    ALDI International Services SE & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  2. Fachinformatiker / Systemadministrator (m/w/d)
    Detlef Hegemann Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH, Bremen
Detailsuche

Realme verbaut in der Hauptkamera Samsungs Sensor Isocell Bright HM2, der Nachfolger des HM1, den Samsung unter anderem im Galaxy S20 Ultra verbaut. Der Sensor verwendet ein neues Material zwischen den einzelnen Pixeln, um Streulicht zu verhindern und die Lichtempfindlichkeit zu erhöhen. Standardmäßig nimmt die Kamera dank 9-zu-1-Pixel-Binning Bilder mit 12 Megapixeln auf, wir können aber auch auf volle 108 Megapixel umschalten.

Die Hauptkamera macht bei Tageslicht gute Fotos. Auch bei trübem Wetter stimmt die Belichtung, Schatten werden gut ausgeleuchtet. Die Schärfe ist in Ordnung, wenngleich in der Detailvergrößerung auffällt, dass andere Smartphones Details etwas schärfer abbilden. Brauchen wir mehr Schärfe, können wir auf volle 108 Megapixel umschalten. Dann sind feine Details wie entfernte Schrift wesentlich besser zu erkennen, dafür ist die Bilddynamik nicht mehr so groß - was normal bei derartigen Sensoren ist.

Unterstützt wird die Hauptkamera von einer Superweitwinkelkamera mit einem Bildwinkel von 119° und einer Auflösung von 8 Megapixeln. Bei Detailvergrößerungen ist die verglichen mit der Hauptkamera wesentlich niedrigere Auflösung zu bemerken; den Preis des Realme 8 Pro kann der Hersteller sicherlich auch dadurch realisieren, dass er die Kameras neben der Hauptkamera etwas schwächer ausstattet. Details sind bei den Superweitwinkelaufnahmen schnell verschwommen, für sehr weitwinklige Schnappschüsse reicht der Sensor aber aus.

Makros wie häufig in dieser Preisklasse nur in Schnappschussqualität

Die dritte Kamera ist für Makroaufnahmen zuständig und hat 2 Megapixel. Die Bilder sind entsprechend sehr klein, mehr als Schnappschüsse lassen sich mit der Makrokamera nicht anfertigen. Die vierte Kamera unterstützt die Hauptkamera bei Schwarzweißaufnahmen und sorgt für Tiefeninformationen. Die Frontkamera hat 16 Megapixel und macht ordentliche Fotos.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Guter dreifacher Digitalzoom 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
MS Satoshi
Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs

Kryptogeld-Enthusiasten kauften ein Kreuzfahrtschiff und wollten es zum schwimmenden Freiheitsparadies machen. Allerdings scheiterten sie an jeder einzelnen Stelle.
Von Elke Wittich

MS Satoshi: Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs
Artikel
  1. Gigafactory Berlin: Tesla verzichtet für Akkufertigung auf staatliche Förderung
    Gigafactory Berlin
    Tesla verzichtet für Akkufertigung auf staatliche Förderung

    Tesla verzichtet für die geplante Akkufertigung in Grünheide bei Berlin auf eine mögliche staatliche Förderung in Milliardenhöhe.

  2. Microsoft: Xbox-Spieler in Halo Infinite von Crossplay genervt
    Microsoft
    Xbox-Spieler in Halo Infinite von Crossplay genervt

    Im Multiplayer von Halo Infinite gibt es offenbar immer mehr Cheater. Nun fordern Xbox-Spieler eine Option, um gemeinsame Partien mit PCs zu vermeiden.

  3. 50 Prozent bei IT-Weiterbildung sparen
     
    50 Prozent bei IT-Weiterbildung sparen

    Die Black Week 2021 in der Golem Karrierewelt läuft weiter: 50 Prozent bei zahlreichen Live-Workshops, Coachings und E-Learnings sparen - noch bis Montag!
    Sponsored Post von Golem Akademie

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Black Friday • Corsair MP600 Pro XT 1TB 167,96€ • Apple Watch Series 6 ab 379€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops (u. a. Lenovo Ideapad 5 Pro 16" 829€) • MS Surface Pro7+ 888€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /