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Real Racing 3: EA weltweit wichtigster Publisher für iOS-Spiele

Kaum ein Publisher setzt so stark auf digitale Distribution und das Onlinegeschäft wie Electronic Arts, jetzt trägt die Strategie Früchte: unter anderem dank iOS-Titeln wie Real Racing 3.

Artikel veröffentlicht am ,
Real Racing 3
Real Racing 3 (Bild: Electronic Arts)

Es ist erst ein paar Jahre her, da hatte sich Electronic Arts für viel Geld mit eigenen Abteilungen in Elektromärkte und bei anderen stationären Einzelhändlern eingekauft. Die Regale von damals stehen zum Teil noch immer - sie sind aber nicht mehr besonders wichtig: EA setzt mehr als andere klassische Publisher auf das Onlinebusiness, und ist dabei offenbar zunehmend erfolgreich.

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In den Monaten April bis Juni 2013, dem ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, hat der Publisher rund 482 Millionen US-Dollar im Digitalbereich, aber nur 452 Millionen US-Dollar mit der klassischen physisch vorhandenen Ware erzielt. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 342 zu 592 Millionen US-Dollar. Allerdings ist der hohe Anteil des Onlinegeschäfts auch damit begründet, dass es im genannten Quartal keine wichtigen Neuveröffentlichungen im klassischen Bereich gab.

Insbesondere dank Real Racing 3 ist EA jetzt nach eigenen Angaben der weltweit größte Publisher von iOS-Spielen. 45 Millionen Mal wurde das grundsätzlich kostenlose Rennspiel seit der Erstveröffentlichung aus dem Appstore geladen, es gibt zwei Millionen Daily Active Users (DAUs) - wie viele davon kostenpflichtige Inhalte kaufen, sagt EA allerdings nicht. Auch mit Zusatzinhalten für Spiele wie Fifa 13 und mit seinem Onlineportal Origin verdient EA derzeit gutes Geld.

Der Quartalsumsatz ist zwar von 955 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal auf 949 Millionen US-Dollar gesunken. Der Nettogewinn jedoch ist von 201 Millionen auf 222 Millionen US-Dollar Dollar gestiegen.

Madden, Fifa und NCAA

Viel tut sich derzeit bei EA im Sportspielbereich. So hat EA einen Gerichtsprozess um die korrekte Lizenzierung einiger älterer Madden-Spiele verloren und muss wohl mindestens elf Millionen US-Dollar an Strafe und Schadensersatz zahlen.

In Sachen Fußball gibt EA eine Vereinbarung mit dem chinesischen Unternehmen Tencent über die Vermarktung von Fifa Online 3 in China bekannt. Dafür wurde eine Kooperation zwischen EA und der amerikanischen National Collegiate Athletic Association (NCAA) nach mehreren Jahren wieder beendet - was gleichzeitig das Aus für NCAA Football bedeutet, jedenfalls mit offiziellem Logo. Für eine Version ohne verhandelt EA bereits direkt mit Sportlern.



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thorben 24. Jul 2013

Da gibt es so einige im AppStore. Bieten zwar immer mehr Apps an, aber bei vielen braucht...

Profi 24. Jul 2013

Der Vergleich hinkt ein wenig, denn er klingt nach erhöhten Anforderungen. Im Grunde...

ichbinhierzumfl... 24. Jul 2013

... aber auch verdammt geil :)


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