• IT-Karriere:
  • Services:

Reaktion auf Coronavirus: Amazon reduziert bei Prime Video die Streaming-Bitrate

Anders als Amazon will Sky nicht drosseln. Wie es mit Disney+ sein wird, ist noch offen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Prime Video in Europa mit verringerter Streaming-Bitrate
Prime Video in Europa mit verringerter Streaming-Bitrate (Bild: Pixabay / Montage: Golem.de/CC0)

Videostreamingdienste drosseln ihre Datenmengen in Europa, um die Netze in der Coronavirus-Krise zu entlasten. Amazon hat damit begonnen, die Streaming-Bitrate bei seinem Videostreamingdienst Prime Video zu verringern, um so weniger Datenmengen übertragen zu müssen. Kunden von Prime Video können Inhalte in 4K-Auflösung ohne Aufpreis abspielen.

Stellenmarkt
  1. Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Siegen

Bei Sky in Deutschland hieß es dagegen, aktuell sei keine Änderung der Bitrate geplant. Man gehe im Streamingangebot bereits "sehr verantwortungsvoll" mit der Bandbreite um. Kunden von Sky Ticket erhalten Streams seit Februar 2020 maximal in Full-HD-Auflösung - 4K-Inhalte gibt es für diese Kundengruppe generell nicht.

Netflix hat mit der Drosselung angefangen, dann folgte Youtube. Youtube wird die Bildqualität zunächst für 30 Tage verschlechtern: Videos sollen grundsätzlich in SD-Auflösung statt in HD-Qualität übertragen werden. Netflix will den Datendurchsatz in dieser Zeit um ein Viertel reduzieren.

Netflix verringert ebenfalls die Bitrate

Netflix will dabei selektiver vorgehen als Youtube mit der flächendeckenden Reduzierung der Auflösung. Das Ausmaß der Drosselung bei jedem einzelnen Nutzer werde unter anderem davon abhängen, welche Art von Gerät sie nutzten, wie gerade ihr Netz ausgelastet sei und für welchen Tarif sie bezahlten, verlautete aus Netflix-Unternehmenskreisen.

So könnten manche eine schlechtere Bildqualität bemerken, andere wiederum nicht. Generell will Netflix erreichen, dass alle Nutzer die Qualität bekommen, für die sie bezahlt haben - aber mit möglichst niedrigem Datendurchsatz. Im Standardabo erhalten Netflix-Kunden alle Inhalte nur in Standardauflösung. Wer HD-Auflösung wünscht, muss mehr bezahlen. Noch teurer wird es, wenn die Inhalte in 4K-Auflösung vorliegen.

Wie reagiert Disney bei Disney+?

EU-Kommissar Thierry Breton, der die Maßnahmen angestoßen hat, begrüßte das Vorgehen der Streaminganbieter. In Europa gibt es insgesamt die Sorge, dass die verstärkte Heimarbeit und Nutzung von Unterhaltungsangeboten die Netze verstopfen könnten. Internetanbieter versicherten bisher, dass sie den Anstieg schultern könnten. Allerdings könnte das Nadelöhr die lokale Netzanbindung an den Wohnorten sein. Der EU-Kommission geht es darum, dass die Auslastung der Netze das Arbeiten von zu Hause und Zugang zu Bildungsangeboten erlaubt.

Mit dem Start des Videostreamingabos Disney+ (Test) am 24. März 2020 dürfte die Belastung der Netze durch Streamingangebote noch weiter ansteigen. Die Inhalte von Disney+ können ohne Aufpreis in 4K-Auflösung abgespielt werden. Nach Informationen der Zeitung Les Echos appellierte die französische Regierung bereits an Disney, das Debüt in dem Land aufzuschieben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

solary 22. Mär 2020 / Themenstart

Aber was heiß dann gedrosselt?, kein HD mehr? 4k muss jetzt echt nicht sein, aber HD...

Sharra 21. Mär 2020 / Themenstart

Blind, mit Händen auf dem Rücken mit Stäbchen zwischen 2 Zehen?

Sharra 21. Mär 2020 / Themenstart

Weil es so einfacher ist? Ohne dass es großartig jemandem weh tut, ist das Problem auf...

Eheran 21. Mär 2020 / Themenstart

Sag doch einfach gleich, dass es ausm Finger gesaugt ist. Ich kenne nur das Gegenteil...

Eheran 21. Mär 2020 / Themenstart

Die Sinkgeschwindigkeit von Parkeln, insbesondere Tröpfchen, in einem Medium kann man...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Looking Glass Holo-Display angesehen (CES 2020)

Der Looking Glass 8K ist ein Monitor, der mittels Lichtfeldtechnologie 3D-Inhalte als Hologramm anzeigen kann. Golem.de hat sich das Display auf der CES 2020 genauer angeschaut.

Looking Glass Holo-Display angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Streaming: Zehn besondere Serien für die Zeit der Isolation
Streaming
Zehn besondere Serien für die Zeit der Isolation

Kein Kino, kein Fitnessstudio, kein Theater, keine Bars, kein gar nix. Das Coronavirus hat das Land (und die Welt) lahmgelegt, so dass viele nun zu Hause sitzen: Zeit für Serien-Streaming.
Eine Rezension von Peter Osteried

  1. Videostreaming Fox kauft Tubi für 440 Millionen US-Dollar
  2. Musikindustrie in Deutschland Mehr Umsatz dank Audiostreaming
  3. Besuch bei Justwatch Größte Streaming-Suchmaschine ohne echte Konkurrenz

Coronakrise: Hardware-Industrie auf dem Weg der Besserung
Coronakrise
Hardware-Industrie auf dem Weg der Besserung

Fast alle Fabriken für Hardware laufen wieder - trotz verlängertem Chinese New Year. Bei Launches und Lieferengpässen sieht es anders aus.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Kaufberatung (2020) Die richtige CPU und Grafikkarte
  2. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen

Schenker Via 14 im Test: Leipziger Langläufer-Laptop
Schenker Via 14 im Test
Leipziger Langläufer-Laptop

Dank 73-Wattstunden-Akku hält das 14-Zoll-Ultrabook von Schenker trotz fast komplett aufrüstbarer Hardware lange durch.
Ein Test von Marc Sauter

  1. XMG Neo 15 (E20) Schenker erhöht Akkukapazität um 50 Prozent
  2. XMG Apex 15 Schenker packt 16C-Ryzen in Notebook
  3. XMG Fusion 15 Schenkers Gaming-Laptop soll 10 Stunden durchhalten

    •  /