Abo
  • IT-Karriere:

Re-Farming: Swisscom startet eingeschränktes 5G-Netz

Das 5G-Netz von Swisscom ist an einigen Punkten live gegangen. Für die meisten Nutzer wird 5G Wide mit Re-Farming geboten, die Nutzung von LTE und 5G NR im gleichen Spektrum, ohne die 5G-Geschwindigkeit zu erreichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ericssons Westeuropa- und Deutschlandchef Stefan Koetz (links) und Swisscom Chef Urs Schaeppi beim 5G-Event
Ericssons Westeuropa- und Deutschlandchef Stefan Koetz (links) und Swisscom Chef Urs Schaeppi beim 5G-Event (Bild: Ericsson)

Swisscom hat ein erstes kommerzielles 5G-Netz in Europa gestartet. Wie der Netzbetreiber am 17. April 2019 erklärte, wurde in der Nacht zum Dienstag um 0 Uhr der Schalter umgelegt und das 5G-Netz an 102 Standorten in den ersten 54 Ortschaften live geschaltet, darunter sind Basel, Bern, Chur, Davos, Genf, Lausanne und Zürich. Doch 5G Fast wird es dort "vorerst nur an einigen Standorten geben", erklärte eine Sprecherin zuvor.

Stellenmarkt
  1. Fidor Solutions AG, München
  2. MBDA Deutschland, Schrobenhausen

5G nennt Swisscom 5G Fast, was aber nur punktuell verfügbar sein wird. Für die breite Masse der Bevölkerung bietet man 5G Wide mit Datenübertragungsraten von 1 GBit/s und mehr. Dies ist aber auch mit LTE möglich, in der höchsten Ausbaustufe als LTE Advanced Plus. Ein Experte sagte Golem.de: "Es ist 5G durch Spectrum Share ohne 5G-Geschwindigkeit". Es handelt sich um Re-Farming, die Nutzung von LTE und 5G NR im gleichen Spektrum.

Ericsson lobt Beziehungen zu Swisscom

Ausrüster der Swisscom ist Ericsson. Arun Bansal, Senior Vice President für Europe & Latin America bei Ericsson, sagte: "Aufgrund unserer engen Beziehungen zu Swisscom stärken wir auch das 5G-Ökosystem, indem wir die Time-to-Market für Chipsatz- und Gerätehersteller verkürzen."

Die Swisscom werde 5G auf verschiedenen Frequenzen einführen, teilte das Unternehmen mit. Die Frequenzen 1.800 und 2.100 MHz seien eher für die Abdeckung geeignet und die 3.500-MHz-Frequenz biete hohe Kapazität und Geschwindigkeit, aber keine große Abdeckung. "Darum unterscheiden wir zwischen 5G Fast - großer Datendurchsatz, kleine Abdeckung - und 5G Wide - schweizweite 5G-Abdeckung mit geringerem Datendurchsatz", erklärte Swisscom-Sprecherin Sabrina Hubacher Golem.de am 10. April 2019.

"Das Swisscom-5G-Netz wird schweizweit bis Ende Jahr für alle parat sein, wenn die 5G-Geräte der großen Hersteller unter dem Weihnachtsbaum liegen", sagte Swisscom-Firmenchef Urs Schaeppi.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Assassin's Creed Odyssey für 24,99€, Monster Hunter World - EU Key für 30,49€)
  2. 53,99€ (Release am 27. August)
  3. (aktuell u. a. Asus Vivobook 15 für 589,00€, Nero AG Platinum Recording Software für 59,90€)

ttengineer 23. Apr 2019 / Themenstart

What? "Swisscom hat ein erstes kommerzielles 5G-Netz in Europa gestartet. " Swisscom muss...

pumok 17. Apr 2019 / Themenstart

Danke für die Erklärung!

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Schneller 3D-Drucker vom Fraunhofer IWU - Bericht

Ein 3D-Drucker für die Industrie: Das Fraunhofer IWU stellte auf der Hannover Messe 2019 einen 3D-Drucker vor, der deutlich schneller ist als herkömmliche Geräte dieser Art.

Schneller 3D-Drucker vom Fraunhofer IWU - Bericht Video aufrufen
Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
    Sicherheitslücken
    Zombieload in Intel-Prozessoren

    Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
    Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
    2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
    3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

    Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
    Oneplus 7 Pro im Hands on
    Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

    Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
    Ein Hands on von Ingo Pakalski

    1. Oneplus 7 Der Nachfolger des Oneplus 6t kostet 560 Euro
    2. Android 9 Oneplus startet Pie-Beta für Oneplus 3 und 3T
    3. MWC 2019 Oneplus will Prototyp eines 5G-Smartphones zeigen

      •  /