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HTCs RE Camera
HTCs RE Camera (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

RE Camera: HTC bringt Action-Kamera für 150 Euro auf den Markt

HTCs RE Camera
HTCs RE Camera (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

HTCs Action-Kamera RE Camera kommt später, aber zu einem geringeren Preis als angekündigt: Die ersten Händler verkaufen die HTC-Kamera für 150 Euro. Die RE Camera kann sich per Bluetooth mit einem Smartphone verbinden und soll mit Gopro konkurrieren.

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HTC beginnt in diesen Tagen mit dem Verkauf der Action-Kamera RE Camera. Das ist zwar einen Monat später als geplant, dafür wird die Kamera günstiger verkauft: Statt des anvisierten Preises von 200 Euro müssen Käufer 150 Euro bezahlen. Erste Händler hatten die HTC-Kamera kurzzeitig auf Lager, mittlerweile sind die ersten Modelle ausverkauft. In den nächsten Tagen sollte die Kamera bei mehr Händlern zu bekommen sein.

Die RE Camera ist HTCs erste Action-Kamera. Sie erinnert von der Gehäuseform mehr an ein Asthmaspray als an eine Kamera. Die gebogene Form der Kamera lässt sich bequemer halten als etwa eine Action-Kamera von Gopro ohne zusätzliches Gehäuse. Das verhältnismäßig große Objektiv mit einer maximalen Blendenöffnung von f/2.8 und einem Ablichtungswinkel von 146 Grad sitzt an der kurzen Seite der Biegung.

  • RE Camera von HTC (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • RE Camera von HTC (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • RE Camera von HTC (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • RE Camera von HTC (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • RE Camera von HTC (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • RE Camera von HTC (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • RE Camera von HTC (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
RE Camera von HTC (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Einschalten muss der Nutzer die RE Camera nicht explizit: Über einen Sensor erkennt sie, wenn sie in die Hand genommen wird und schaltet sich selbst ein. Weitere Einstellungen können über die RE-Camera-App vorgenommen werden, die es im Play Store für Android und für iOS im App Store gibt.

Kamera ganz ohne Display

Ein Display hat die RE Camera nicht, sie wird direkt am Gerät über nur zwei Knöpfe bedient. Ein kurzer Druck auf den Hauptknopf nimmt ein Foto auf, ein langer Druck ein Video. Über verschiedenfarbige LEDs wird der Betriebsmodus angezeigt. In den Slow-Motion-Modus schaltet der Nutzer mit einem zweiten Knopf, der sich auf der Vorderseite der Kamera direkt unter dem Objektiv befindet. Die Auflösung beträgt 16 Megapixel, der CMOS-Sensor hat eine Größe von 1/2,3 Zoll. Videos kann die Kamera mit 1.080p bei 30 fps oder 720p bei 60 fps aufnehmen.

Diese Aufnahmebedingungen wurden bereits von der letzten Gopro-Generation übertroffen. Mit der Hero hat Gopro zudem gerade erst eine sehr preisgünstige Action-Kamera für Einsteiger eingeführt, die ebenfalls mit diesen Auflösungen und Bildraten aufnehmen kann.

HTC-Kamera mit Smartphone-Anbindung

Einen Vorteil will HTC mit der Anbindung an das Smartphone bieten: Aufgenommene Fotos und Videos können mit der App direkt auf das mobile Gerät geladen und beispielsweise im Internet geteilt werden. Eine Verbindung über WLAN nach 802.11a/b/g/n ist ebenfalls möglich. Die Kamera wird hierbei mit dem Smartphone über Bluetooth LE verbunden, ein Einstellungsmenü ermöglicht anschließend etwa die Änderung der Auflösung oder eine automatische Auslösung.

Die Micro-SD-Speicherkarte wird am unteren Ende der RE Camera eingesteckt, mitgeliefert wird eine 8-GByte-Karte. Verwendet werden können Karten mit einer Speicherkapazität von bis zu 128 GByte. Ebenfalls am unteren Ende befindet sich ein 1/4-Zoll-Stativgewinde aus Kunststoff.

Am oberen Ende des Kameragehäuses ist das Mikrofon, es sollte also im Normalfall nicht vom Nutzer mit einem Finger abgedeckt werden. Einen Lautsprecher hat die RE Camera ebenfalls: Er gibt Signaltöne von sich, etwa wenn ein Video gestartet wird.

Wasserdichtes Gehäuse

Das Gehäuse der RE Camera ist nach IP57 staubdicht und gegen Wasser geschützt. Nutzer können die Kamera bis zu 30 Minuten lang in einer Tiefe von maximal einem Meter verwenden. Laut HTC ist ein Zubehörteil geplant, um die Kamera gegen den Druck größerer Tiefen abzudichten. Das dürfte in Anbetracht der möglichen Tiefen bei anderen Action-Kameras auch nötig sein.

Der fest eingebaute Akku hat eine Nennladung von 820 mAh. Dies soll laut HTC für bis zu 1.200 16-Megapixel-Fotos oder eine Stunde und 40 Minuten kontinuierliche Full-HD-Videoaufnahmen reichen.


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zeneox 12. Dez 2014

Und bestimmt mit einer Powerbank zusätzlich unterstützen. Bleibt nur die Frage wie...



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