RDNA2-Grafikkarte: Radeon RX 6600 XT soll im August erscheinen

Später als erwartet direkt als Custom-Modell und eventuell auch teurer: Die Radeon RX 6600 XT soll so flott wie eine Geforce GTX 1080 Ti sein.

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AMD-Chefin Lisa Su hatte kleinere RDNA2-Karten für 1H/2021 angekündigt.
AMD-Chefin Lisa Su hatte kleinere RDNA2-Karten für 1H/2021 angekündigt. (Bild: AMD)

Älteren Berichten zufolge war die Radeon RX 6600 XT für April 2021 geplant, nun soll der Start im August erfolgen. Wie Coreteks und Moore's Law is Dead übereinstimmend berichten, soll die neue RDNA2-Grafikkarte nicht im Referenzdesign erscheinen, sondern einzig als Custom-Modelle von AMDs Partnern.

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War im Frühling noch von umgerechnet 320 Euro die Rede, spricht zumindest Coreteks von 400 US-Dollar. Dieser Preis ist allerdings mit einem Fragezeichen versehen, weshalb vorerst offen bleibt, ob AMD tatsächlich diese UVP anlegen wird. Ungeachtet dessen dürfte der Listenpreis auch bei der Radeon RX 6600 XT nahezu irrelevant sein, sobald die Karte im freien Handel verfügbar ist.

Die technische Basis der Radeon RX 6600 XT bildet der Navi 23 alias Dimgrey Cavefish genannte Grafikchip. Dieser fällt mit 237 mm² deutlich kompakter aus als der Navi 22 (RX 6700 XT) und der Navi 21 (RX 6800/6900), da die Menge an Funktionseinheiten entsprechend herabskaliert wurde. So sind 32 Compute Units für 2.048 Shader vorhanden, das Interface schrumpft auf 128 Bit für 8 GByte GDDR6-Videospeicher.

Deutlich weniger Zwischenspeicher

Beim Infinity Cache, also dem schnellen SRAM-Puffer im Chip, fällt der Einschnitt größer aus: Statt 128 MByte respektive 96 MByte sind es nur noch 32 MByte, was für 1080p aber ausreichen dürfte. Die Performance der Radeon RX 6600 XT soll mit der einer Radeon RX 5700 XT oder Geforce GTX 1080 Ti vergleichbar sein, die Geschwindigkeit dürfte daher auf dem Niveau der Geforce RTX 3060 (Test) liegen. Diese Ampere-Grafikkarte kostet theoretisch 330 Euro, im freien Handel aber grob das Doppelte.

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Von einer Radeon RX 6600 ohne XT-Suffix ist bisher keine Rede, weshalb unklar bleibt, wann und in welcher Form dieses Modell veröffentlicht wird. Vermutlich wird sie technisch der Radeon RX 6600M ähneln und mit 28 Compute Units, sprich 1.792 Shader-Einheiten, antreten. Denkbar wäre ein Fokus auf Komplett-PCs von OEMs, so wie zuletzt bei der Radeon RX 5500 mit 4 GByte Videospeicher.

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Navi 24*Navi 23Navi 22Navi 21
CodenameBeige GobyDimgrey CavefishNavy FlounderSienna Cichlid
FertigungN7P (TSMC)N7P (TSMC)N7P (TSMC)N7P (TSMC)
Die-Size (?)237 mm²336 mm²519 mm²
Transistoren(?)11,06 Mrd17,2 Mrd26,8 Mrd
Shader Engines1224
Compute Units16324080
ALUs1.0242.0482.5605.120
Textureinheiten64128160320
Ray Accelerator16324080
L2-Cache1 MByte2 MByte3 MByte4 MByte
Interface64 Bit128 Bit192 Bit 256 Bit
SpeicherGDDR6GDDR6GDDR6GDDR6
Infinity Cache16 MByte32 MByte (512 Bit)96 MByte (768 Bit)128 MByte (1.024 Bit)
ROPs166464128
Spezifikationen der Navi-2x-GPUs von AMD *nicht bestätigt


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Invertiert 09. Jul 2021 / Themenstart

Bei solchen Preisen lohnt sich ein Kauf, wenn man noch was halbwegs brauchbares hat, echt...

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