Eine Radeon RX 6600 XT Red Devil von PowercolorBild:
Marc Sauter/Golem.de
Im Vorfeld hatten AMDs Partner mehrfach beteuert, dass die Radeon RX 6600 XT (Test) lieferbar sein soll - und das zu Preisen, die nahe an den offiziellen 380 Euro liegen. Tatsächlich(öffnet im neuen Fenster) ist die Verfügbarkeit auch einen Tag nach dem Launch noch gegeben, die günstigsten Custom-Modelle der Karte kosten 430 Euro.
Die Radeon RX 6600 XT basiert auf AMDs RDNA2-Technik, sie erreicht in etwa die Performance einer älteren Radeon RX 5700 XT. Damit positioniert sie sich zwischen einer Geforce RTX 3060 und einer Geforce RTX 3060 Ti , passend zu ihrem nominellen Preispunkt. Beide Nvidia-Ableger sind aber weit von ihrem UVP entfernt, so ist die Geforce RTX 3060 kaum unter 550 Euro zu haben.
Die Radeon RX 6600 XT eignet sich zwar sehr gut für 1080p-Gaming, hat wegen des nur 32 MByte kleinen Infinity Caches aber Probleme mit höheren Auflösungen und in vielen aktuellen Raytracing-Spielen. Hier zieht dann die ansonsten langsamere Geforce RTX 3060 vorbei, die Geforce RTX 3060 liegt selbst bei Raster-Grafik über 20 Prozent in Front.
Im Gegenzug ist die Radeon RX 6600 XT sehr sparsam: Die Powercolor Fighter benötigt gerade einmal 4 Watt im Leerlauf und 150 Watt unter Last - die Geforce RTX 3060 Ti liegt mit 10 Watt und 200 Watt deutlich darüber.