RDNA2-Grafik für Laptops: AMD legt Radeon RX 6000M in 6 nm auf

Acht Varianten, zwei davon mit Navi-24-Chip im N6-Verfahren: Die Radeon RX 6000M erhalten Zuwachs und erstmals auch Max-Q-Pendants.

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Das bisherige Portfolio der RX 6000M wird kräftig erweitert.
Das bisherige Portfolio der RX 6000M wird kräftig erweitert. (Bild: AMD)

AMD hat die bisherigen drei Radeon RX 6000M für Spiele-Notebooks um acht weitere Modelle erweitert, nach oben wie nach unten hin. Hierfür verwendet AMD teilweise einen neuen Grafikchip mit feinerem Fertigungsprozess, zudem gibt es mehrere sparsamere Ableger für dünne Gaming-Laptops analog zu Nvidias Max-Q.

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Mit der Radeon RX 6800M, der RX 6700M und der Radeon RX 6600M war das Mobile-Portfolio seit dem Launch ziemlich überschaubar. Das ändert sich nun: Neues Spitzenmodell wird die Radeon RX 6850M XT, hinzu kommen die Radeon RX 6550M (XT) und die Radeon RX 6500M/6300M. Letztere beide sind besonders interessant, weil AMD hier den Navi-24-Chip verwendet, der bisher nirgends eingesetzt wurde.

Er wird im N6-Prozess (6 nm EUV) mit extrem ultravioletter Belichtung gefertigt, alle älteren Navi-GPUs hingegen im N7P (7 nm DUV) mit klassischer Immersionslithografie. N6 ist dank weniger Masken günstiger und gestattet 18 Prozent kompaktere Chips bei ansonsten identischem Design (und Rules), was ihn gerade für kleine Modelle sehr attraktiv macht.

N6-Modelle und S(lim)-Ableger

Als Vollausbau weist der Navi 24 immerhin 16 Compute Units für 1.024 Shader-Einheiten auf, hinzu kommen ein 64 Bit breites Interface für GDDR6-Speicher und mit 16 MByte ein ziemlich kleiner Infinity Cache als schneller Zwischenpuffer für unter anderem Render-Targets. Die Radeon RX 6500M nutzt einen solchen Unterbau, die Radeon RX 6300M hingegen weniger ALUs und nur noch magere 8 MByte Infinity Cache - das ist selbst für 720p grenzwertig.

RX 6850M XTRX 6800MRX 6800SRX 6700MRX 6700SRX 6650M XTRX 6650MRX 6600MRX 6600SRX 6500MRX 6300M
ChipNavi 22Navi 22Navi 22Navi 22Navi 23Navi 22Navi 23Navi 23Navi 23Navi 24Navi 24
Shader2.560 (40 CUs)2.560 (40 CUs)2.048 (32 CUs)2.304 (36 CUs)1.792 (28 CUs)2.048 (32 CUs)1.792 (28 CUs)1.792 (28 CUs)1.792 (28 CUs)1.024 (16 CUs)768 (12 CUs)
TMUs1601601281441121281121121126448
Ray-Units4040323628322828281612
Takt2.463 MHz2.300 MHz1.975 MHz2.300 MHz1.890 MHz2.162 MHz2.222 MHz2.177 MHz1.881 MHz2.191 MHz 1.512 MHz
GDDR612 GByte 12 GByte 8 GByte 10 GByte 8 GByte 8 GByte 8 GByte 8 GByte 8 GByte 4 GByte2 GByte
IF-Cache96 MByte96 MByte32 MByte80 MByte32 MByte32 MByte32 MByte32 MByte32 MByte16 MByte8 MByte
Interface192 Bit192 Bit128 Bit160 Bit128 Bit128 Bit128 Bit128 Bit128 Bit64 Bit64 Bit
Power165 Watt145 Watt100 Watt135 Watt80 Watt120 Watt120 Watt100 Watt 80 Watt50 Watt25 Watt
Spezifikationen der Radeon RX 6000M
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Mit der Radeon RX 6800S, der Radeon RX 6700S und die Radeon RX6 6600S bringt AMD erstmals eine aktuelle Slim-Reihe in den Handel. Diese Versionen orientieren sich an Nvidias Max-Q, haben also ein niedrigeres Power-Target für flachere Notebooks. Passend dazu soll Smartshift Eco die Effizienz steigern und die Akkulaufzeit drastisch erhöhen, wohingegen Smartshift Max die Performance um einige wenig Prozentpunkte verbessern soll.

Eine weitere Neuerung ist Smartaccess Graphics, wobei die dGPU statt der iGPU für die Bildausgabe verwendet wird. Das reduziert die Latenz und soll die Framerate um bis zu 15 Prozent anheben, benötigt aber mehr Energie - weswegen laut AMD automatisch umgeschaltet wird.

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