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RDNA2: AMD zeigt Referenzdesign der Radeon RX 6000

Drei Lüfter, zwei 8-Pol-Stromanschlüsse, USB-C und Fortnite - die Radeon RX 6000.

Artikel veröffentlicht am , /
Radeon RX 6000 im Referenzdesign
Radeon RX 6000 im Referenzdesign (Bild: AMD)

Ein bisschen Störfeuer für Nvidias Geforce RTX 3080: Auf Twitter hat AMD ein Render-Bild einer als Radeon RX 6000 betitelten Grafikkarte im Referenzdesign veröffentlicht. Auffällig ist der Kühler mit gleich drei axialen Lüftern, der entfernt an die frühere Radeon VII (Test) erinnert.

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Das Render-Bild zeigt zudem zwei 8-Pol-Stromanschlüsse, weshalb davon auszugehen ist, dass die nicht näher benannte Radeon RX 6000 mehr Energie benötigt als die bisher aktuelle Radeon RX 5700 XT (Test). Diese hat einen 8-Pol- und einen 6-Pol-Anschluss und gibt sich unter Last mit 225 Watt zufrieden.

Digitale Version auf Radeon Island

Wer dem Code von AMD folgt, der für Fortnite gedacht ist, erhält noch ein paar mehr Informationen zur Radeon RX 6000: Das 3D-Modell zeigt zwei Displayport-, einen HDMI- und einen USB-C-Ausgang an der 2-Slot-Blende. Nvidia hatte den auf USB-C basierenden Virtual Link bei den Geforce RTX 2000 (Turing) eingeführt, bei den aktuellen Geforce RTX 3000 (Ampere) jedoch wieder entfernt.

Basis der Radeon RX 6000 sind die Navi-2X-Chips, welche die verbesserte RDNA2-Architektur nutzen. AMD gibt an, dass die Leistung pro Watt verglichen zu RNDA1 um 50 Prozent steigen soll, obgleich weiterhin ein 7-nm-Verfahren verwendet wird. Navi 10/12/14 basieren auf TSMCs N7P (DUV), für die Navi 2X hat AMD sich noch nicht konkret geäußert.

Aktuelle Linux-Patches zur Registerdokumentation des VCN 3.0 (Video Core Next) verweisen außerdem auf einen AV1-Decoder in den Radeon RX 6000. Nach Intels Xe alias Gen12 und Nvidias neuer RTX-30-Serie unterstützen damit nun alle drei großen Hersteller von Desktop- und Laptop-Grafikchips den freien Videocodec in ihrer Hardware.

Zur Performance der Radeon RX 6000 macht AMD bisher ebenfalls keine Angaben, wenngleich Mitarbeiter des Herstellers damit kokettieren, dass Nvidias Ampere-Modelle wie die Geforce RTX 3090/3080 keineswegs uneinholbar seien. Am 28. Oktober 2020 wird es einen Livestream geben, in dem die Radeon RX 6000 vorgestellt werden.

AMD hatte im Sommer 2020 erklärt, dass zumindest einer der RDNA2-Pixelbeschleuniger noch vor den Next-Gen-Konsolen erscheinen wird. Die Xbox Series X und die Xbox Series S starten beide am 10. November 2020, für die Playstation 5 gibt es bisher keinen Termin. Alle drei Konsolen nutzen eine RDNA2-Grafikeinheit für Funktionen wie Hardware-beschleunigtes Raytracing, was bei Microsoft mit Direct3D Feature Level 12_2 inklusive DirectX 12 Ultimate einhergeht.

Nachtrag vom 16. September 2020, 10:41 Uhr

Wir haben den Text um Informationen zu AV1 ergänzt.

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Der schwarze... 16. Sep 2020

Jo, und bei mir stürzt er in derselben Zeit 0 mal an, übrigens genauso der AMD-Treiber am...

sambache 16. Sep 2020

Stimmt, die max. 8 ct pro Stunde kann sich kein Gamer leisten ;-)


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