RBS#01: Red Bull Racing kündigt E-Scooter mit F1-Technik an
Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton flitzt oft mit einem Scooter durch das Fahrerlager. In Kürze könnte ihn sein Nachfolger Max Verstappen genüsslich überholen – mit einem neuen Red-Bull-Fahrzeug.
Red Bull Racing hat zusammen mit dem E-Bike-Hersteller N Plus einen E-Scooter entwickelt. Den bezeichnen die Entwickler zwar als Race-E-Scooter, dessen Design vom Rennsport inspiriert ist. Gedacht ist der RBS#01(öffnet im neuen Fenster) allerdings nicht für Racer, sondern eher als Fahrzeug für Pendler.
Das Chassis des 23 Kilogramm schweren RBS#01 besteht – wie die Formel-1-Boliden – aus einem Kohlefaser-verstärkten Verbundwerkstoff. Er soll laut Red Bull Racing auch Sprünge und Stürze problemlos überstehen.
Der RBS#01 schafft 45 km/h
Angetrieben wird er von einem Elektromotor mit einer Leistung von 750 Watt. Damit erreicht das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Der Akku hat eine Kapazität von 760 Wattstunden und soll eine Reichweite von 60 Kilometern ermöglichen. Bis er voll geladen ist, dauert es fünf Stunden.
Das Design von Felgen und Reifen sind ebenfalls aus dem Rennsport entlehnt. Das Profil der breiten Reifen erinnert an die Regenreifen der Formel 1. Die Gummimischung ist aber die eines Intermediate(öffnet im neuen Fenster) , der bei feuchten Bedingungen gefahren wird. Sie soll bei allen Bedingungen "wie Klebstoff" am Boden haften.
Red Bull Racing und N Plus wollen den RBS#01 im Sommer kommenden Jahres auf den Markt bringen. Es wird den E-Scooter in einer "extrem limitierten" Auflage geben – wobei Red Bull Racing keine Angaben macht, was das konkret bedeutet.
Entsprechend ist der RBS#01 auch nicht ganz günstig: Er soll 6.000 US-Dollar vor Steuern kosten und kann gegen eine Anzahlung von 600 US-Dollar bereits vorbestellt werden.
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