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Razr I im Test: Intel-Smartphone mit guter Akkulaufzeit

Motorola hat sein erstes Android-Smartphone mit einer CPU von Intel vorgestellt. Sie hat nur einen Kern, unterstützt aber Hyperthreading und arbeitet mit 2 GHz. Einschränkungen bei der App-Auswahl gibt es nur wenige. Die Akkulaufzeit ist erstaunlich gut.

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Das Razr I von Motorola ist ein Android-Smartphone mit Intel-Prozessor.
Das Razr I von Motorola ist ein Android-Smartphone mit Intel-Prozessor. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Mit dem Razr I von Motorola will Intel seine mobilen Prozessoren für Android nun auch weltweit anbieten. Bisher gab es nur wenige Smartphones mit Intels Medfield-Plattform, etwa das Lava Xolo, das nur in Indien verfügbar ist. Intel preist seine SoCs als stromsparend an. Außerdem soll der Prozessor auch mit einem Kern eine Leistung bringen, die mit der aktueller ARM-Zweikernprozessoren vergleichbar ist. Das ist auch so, wie unser Test bestätigt.

Inhalt:
  1. Razr I im Test: Intel-Smartphone mit guter Akkulaufzeit
  2. Display und Kamera
  3. Intel und Android
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Das Razr I ist das erste Android-Smartphone von Motorola mit einer CPU von Intel. Als Betriebssystem kommt Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich zum Einsatz. Motorola verspricht ein Update auf Jelly Bean im Oktober 2012. Der Prozessor hat nur einen Kern. Mit Hyperthreading zeigt er sich dem Betriebssystem aber wie ein Dual-Core-Prozessor. Das soll die Leistung für die Anwendungen erhöhen, die mehrere Kerne nutzen können. Der als Atom Z2480 bezeichnete Prozessor kann mit bis zu 2 GHz getaktet werden, läuft aber im Normalbetrieb mit 600 bis 1.400 MHz. Das soll vor allem die Akkulaufzeit erhöhen.

  • Das Razr I mit seinem 4,3-Zoll-Display unter Gorilla Glass 2 von Corning
  • Das Razr I mit der rückseitigen Abdeckung aus Kevlar
  • Ein Ladegerät und das entsprechende Micro-USB-Kabel liegen bei.
  • Die Steckplätze für eine Micro-SIM- und Micro-USB-Karte
  • Der Ein- und Ausschalter und die Kopfhörerbuchse am Razr I
  • Der seitlich gelegene Micro-USB-Anschluss
  • Der Rahmen aus Aluminium ist mit Torx-Schrauben am Gehäuse festgemacht.
  • Die 8-Megapixel-Kamera nimmt Videos in 1080p auf.
  • Nach oben wird der Rahmen breiter.
  • Die Abdeckung für die Micro-SIM- und Micro-USB-Karte
  • Vorne wird das Smartphone schmaler
  • Das Razr I hat einen Prozessor von Intel.
Das Razr I mit seinem 4,3-Zoll-Display unter Gorilla Glass 2 von Corning

Der Arbeitsspeicher beträgt 1 GByte. Der interne Speicher von 8 GByte ist nicht üppig. Anwender können das Smartphone aber mit einer Micro-SD-Karte aufrüsten, die bis zu 32 GByte Kapazität haben darf. Die für die Verbindung zu einem Windows-Rechner notwendigen Treiber liegen dem Razr I in einem CD-ROM-Image auf dem Flashspeicher bei.

Gutes WLAN und NFC

Das GSM-Modul unterstützt die Frequenzen 850, 900, 1.800 und 1.900 MHz. Das UMTS-Modul deckt die Frequenzbänder mit 900, 1.900 und 2.100 MHz ab. Eine Version mit LTE ist nicht geplant. Ins WLAN verbindet sich das Razr I nach 802.11 a/b/g/n und unterstützt damit WLAN im Bereich von 2,4 und 5 GHz.

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Außerdem ist Motorolas Smartphone mit einem NFC-Chip ausgestattet. Bluetooth wird laut Datenblatt in Version 2.1 unterstützt. Das GPS-Modul funktioniert auch in Innenräumen zuverlässig, sofern sie sich in den oberen Etagen befinden. Das russische Satellitennavigationssystem Glonass wird nicht unterstützt.

Lange Laufzeiten

Ein Akkutausch durch den Anwender ist nicht vorgesehen. Der Akku hat laut Motorola eine Kapazität von 2.000 mAh. Unter unseren Testbedingungen - wir arbeiteten bei voller Bildschirmhelligkeit, aktiviertem WLAN, aktiver E-Mail-Verbindung zu einem IMAP-Server sowie einer stets aktiven Twitter- und Facebook-Verbindung - musste das Razr I erst nach mehr als eineinhalb Tagen wieder aufgeladen werden. Zum Vergleich: Fast alle bisher so getesteten Android-Smartphones mussten am selben Abend wieder ans Stromnetz. Auch die Entladung im Standby-Modus war beeindruckend gering. Von Freitagabend bis Montagmorgen reduzierte sich die Akkukapazität um nur 1 Prozent.

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Display und Kamera 
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Kwyjibo 20. Nov 2012

Nicht nur bei SSH, auch wenn man z.B. das internetsurfen so betreibt, wie ich es tue...

Kwyjibo 20. Nov 2012

Kann sein, aber vielleicht its beim iPhone z.B. dünner als bei Konkurrenzprodukten...

Kwyjibo 06. Nov 2012

Das Samsung S3 ist aber nicht für jeden eine Option. Es ist für alle, die ihr Handy in...

Kwyjibo 06. Okt 2012

Kann sein, aber die meisten basteln prinzipiell nicht selber an ihrem Auto herum und in...

ichbinsmalwieder 04. Okt 2012

Ich denke, du kannst auch hier wie bei allen anderen Handy- oder Fotoapparat-Akkus, die...


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