Razer Zephyr im Test: Gesichtsmaske mit Stil bringt nicht viel

Einmal Cyberpunk mit Beleuchtung bitte: Tragen wir Razers Zephyr in der U-Bahn, fallen wir auf. Allerdings ist das Produkt nicht ausgereift.

Ein Test von veröffentlicht am
Razers Zephyr im Cyberpunk-Look soll den Atem filtern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Lange hat Razer an seiner Atemmaske gefeilt: Zunächst hatte der Konzern das Project Hazel eher scherzhaft als Schutzmaßnahme für echte Gaming-Enthusiasten vorgestellt. Das doch hohe Interesse an einem solchen Konzept hat das Unternehmen schließlich dazu veranlasst, das Projekt tatsächlich umzusetzen.

Inhalt:
  1. Razer Zephyr im Test: Gesichtsmaske mit Stil bringt nicht viel
  2. Rauschende Atemmaske
  3. Razer Zephyr - Verfügbarkeit und Fazit

Nach einigen Entwicklungsschritten und Designänderungen kommt Razers skurrile Atemmaske schließlich auf den Markt. Project Hazel wurde zur Razer Zephyr, einer besonders auffälligen Option, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Innenräumen die Coronaregeln einzuhalten. Leider merkt man dem Produkt die hastige Entwicklungszeit an. Die Zephyr sieht in ihrer eigenen Weise zwar schick aus, ist aber im Alltag sehr unpraktisch.

Die Maske im öffentlichen Raum zu tragen, erfordert aber ehrlicherweise etwas Überwindung. Schließlich ist es nicht unbedingt Mode, eine nach Cyberpunk und Gaming aussehende Gesichtsmaske zu tragen. Und dann leuchtet sie auch noch farbenfroh. Wir fallen in der Berliner U-Bahn anfangs auch auf: Menschen schauen uns kurz an, widmen sich dann aber wieder ihren Smartphones oder ihren eigenen Gedanken. In Berlin gibt es nur noch wenig, das wirklich überrascht - einschließlich Nerds mit Gesichtsmaske.

Auffallen in der U-Bahn

Im öffentlichen Raum und im Alexa-Shoppingcenter am Berliner Alexanderplatz wurden wir im kurzen Test von niemandem angesprochen oder darauf hingewiesen, eine andere Art Mund-Nasen-Schutz zu tragen - trotz des sonderbaren Aussehens der Maske. Trotzdem stellte sich später raus: Wir sind uns nicht so sicher, ob sie wirklich den Coronarichtlinien entspricht, weshalb wir unser Stadtexperiment schnell unterbrochen und wieder eine herkömmliche FFP2-Maske genutzt haben.

  • Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer-Zephyr-App (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer-Zephyr-App (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer-Zephyr-App (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer-Zephyr-App (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Die Zephyr bietet genug Tragekomfort für längere Bahnfahrten. Viele Menschen wollen Masken ungern tragen, da sie oft die Atmung erschweren. FFP2-Masken haben für Brillenträger zudem die unangenehme Eigenschaft, dass die Gläser recht schnell beschlagen. Zumindest das können wir bei der Zephyr weniger feststellen. Zu Punkt eins würden wir sagen: Die Zephyr lässt weniger Raum zum Atmen. Das müsste allerdings nicht sein, wenn die Filter nicht so klein wären. Das ist ein Grund, warum Luft ungefiltert teilweise auch an ihnen vorbeigeleitet wird.

Ein weiterer Grund ist die flexible Silikonhaube, die sich auf unser Gesicht legt. Ziehen wir die Maske mit einem Klemmverschluss am Kopf fest, drückt sich das Silikon um Mund und Nase. An sich sollte das ausreichen, allerdings sind an den Seiten Lücken, an denen Luft entweichen kann. Das macht das Konzept der aktiv gekühlten Filter, die Razer bei der Maske einsetzt, von vornherein zunichte.

Razer Zephyr

Guter Tragekomfort der Gesichtsmaske

Das ist schade, denn an sich trägt sich die Maske angenehm. Nichts drückt oder sitzt zu eng und die beiden Bänder lassen sich an kleine und große Kopfformen anpassen. Es ist eben nur gewöhnungsbedürftig, schwerer atmen zu können. Menschen, die bereits Lackiermasken oder andere Schutzmittel getragen haben, dürften Besseres gewohnt sein.

  • Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer-Zephyr-App (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer-Zephyr-App (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer-Zephyr-App (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer-Zephyr-App (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Razer Zephyr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das transparente Fenster aus Kunststoff ist dabei eine nette Dreingabe. Beim Sprechen können unsere Gesprächspartner unseren - optional auch beleuchteten Mund - stets sehen. Cyberpunk-Feeling kommt bei der Zephyr auf jeden Fall auf. Es ist aber schade, dass hier keine Mikrofone verbaut wurden. Die hat Razer mit einigen anderen Funktionen aus Project Hazel gestrichen - vermutlich, um Kosten zu sparen.

Unabhängig von der Außenwirkung: In der Umsetzung hakt es beim Zephyr an weiteren Stellen, etwa an der Luftkühlung.

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Rauschende Atemmaske 
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Landorin 08. Dez 2021 / Themenstart

Stimmt :)

demon driver 07. Dez 2021 / Themenstart

Das ist falsch, das ist eben kein zwingender Schluss. Ich selber hatte noch keine Maske...

demon driver 07. Dez 2021 / Themenstart

Wieso "hinter uns"? Ist Fakt. Und dann müssen sie die Masken halt "ungern" tragen, wenn...

demon driver 07. Dez 2021 / Themenstart

Wenn die Brille schnell und stark beschlägt, ist das tatsächlich ein Zeichen dafür, dass...

demon driver 07. Dez 2021 / Themenstart

Bei mir ähnlich wie beim Vorredner, nur harte Linsen hab ich noch nicht probiert, das...

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