Abo
  • Services:

Razer Phone im Hands on: Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro

Razer bringt sein erstes Smartphone auf den Markt: Das Razer Phone soll sich an Gamer richten, der Hersteller hat unter anderem ein 120-Hertz-Display eingebaut. Dessen Frequenz ist an die Bildrate angepasst, was zu flüssiger laufenden Spielen führt. Die Hardware des Smartphones ist hochwertig.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Das Razer Phone in luftigen Höhen
Das Razer Phone in luftigen Höhen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit dem Razer Phone hat der Gaming-Zubehör- und Gaming-Notebook-Hersteller Razer sein erstes Smartphone vorgestellt. Das Razer Phone läuft mit Android und soll ein ideales Gerät für Nutzer sein, die unterwegs viel spielen. Golem.de konnte sich das Smartphone vor dem Verkaufsstart in einem ersten Kurztest bereits anschauen.

Inhalt:
  1. Razer Phone im Hands on: Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Smartphone soll beim Spielen nicht heiß werden
  3. Auslieferung mit Nougat und Nova Launcher

Razer ist vor allem durch den Aufkauf von Nextbit zum Thema Smartphone gekommen: Das Razer wurde maßgeblich vom ehemaligen Nextbit-Team mitentworfen, was man dem Gerät auch ansieht. Wie das Robin hat auch das Razer Phone markant eckige Kanten, viele Details hingegen sind rund gehalten. Die Ähnlichkeit mit dem Robin ist auffällig - keine schlechte Sache, wir fanden das Erscheinungsbild des Robin gut.

  • Das Razer Phone hat ein 5,72 Zoll großes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Razer Phone ähnelt vom Design her dem Nextbit Robin, dessen Team an der Entwicklung beteiligt war. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Razer Phone hat breite Ränder oben und unten, damit das Smartphone beim Spielen besser gehalten werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele Elemente sind rund, wie beim Nextbit Robin. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Razer Phone hat Stereolautsprecher auf der Vorderseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Inneren des Razer Phone arbeitet Qualcomms Snapdragon 835. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display unterstützt Bildraten bis zu 120 Hertz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist eine Dual-Kamera eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Dual-Kamera hat zwei Brennweiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Razer Phone ist gut verarbeitet, aber verhältnismäßig groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Razer Phone hat keinen Klinkenanschluss mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Razer Phone hat ein 5,72 Zoll großes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das IGZO-Display des Razor Phones ist 5,72 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel. Bildschirminhalte werden entsprechend scharf dargestellt. Der Hauptunterschied zu allen anderen Smartphone-Displays ist die Bildwiederholrate von 120 Hertz. Wie beim iPad Pro - dem einzigen anderen mobilen Gerät mit derartiger Displaytechnik - führt die hohe Hertz-Zahl beim Razer Phone zu einer äußerst flüssigen Darstellung.

Butterweiches Scrolling

Wir merken das sofort beim seitlichen Scrollen: Die Art und Weise, wie sich die Inhalte aus dem Display schieben, ist wirklich sehr geschmeidig. Auch beim Scrollen, etwa im Browser oder in der Twitter-App, macht sich die höhere Frequenz bemerkbar. Wer sein Smartphone viel benutzt, merkt die flüssigere Darstellung definitiv. In den Einstellungen können Nutzer auch einen geringeren Maximalwert für die Bildwiederholrate einstellen: Möglich sind neben 120 Hertz auch 90, 60 und 30 Hertz.

Stellenmarkt
  1. Mariaberg e.V., Gammertingen
  2. Max Weishaupt GmbH, Schwendi bei Ulm

Razer nutzt bei seinem Smartphone zusätzlich Q-Sync, Qualcomms Active-Sync-Option. Diese ist Bestandteil des Snapdragon-835-Prozessors, der im Inneren des Razer Phones steckt. Dank Q-Sync passt der Controller die Bildschirmfrequenz kontinuierlich an die aktuelle Bildrate an. Dadurch werden Videos und Spiele auf dem Razer Phone flüssiger dargestellt und gegebenenfalls Energie gespart.

Kooperation mit Spieleentwicklern für angepasste Apps

Razer kooperiert zum Marktstart des Gerätes bereits mit einigen Spielestudios, um speziell angepasste Versionen auf sein Smartphone bringen zu können, die 120 Hertz unterstützen. Zu diesen Partnern gehören Tencent, Madfinger und Square Enix, zu den Launch-Titeln gehören unter anderem Final Fantasy XV Pocket Edition und Shadowgun Legends.

Wir konnten eine für 120 Hertz optimierte Version von Riptide GP Renegade auf dem Razer Phone ausprobieren. Das Spiel wirkte sehr flüssig, einen direkten Vergleich zu einem Gerät ohne 120-Hertz-Display hatten wir allerdings nicht.

Anders als bei früheren mobilen Gaming-Geräten plant Razer im Übrigen nicht, seinem Smartphone einen Controller beizulegen. Das Gerät ist rein für die Nutzung per Touch-Eingabe gedacht.

Smartphone soll beim Spielen nicht heiß werden 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 29,00€ inkl. Versand
  2. (-60%) 7,99€
  3. 369,00€ (Vergleichspreis ab 450,99€)

Eheran 14. Nov 2017

Das kenne ich auch, Lumia 930 Ist aber nicht störend o.ä. nur interessant es mal zu sehen.

ecv 04. Nov 2017

Also ich weiß nicht. Spiel gta 5. Stell die Begrenzung auf 30 fps. Dreh dich und achte...

Crunchy_Nuts 03. Nov 2017

Fake Konto erstellen und fertig. Ist ja bei Nvidia auch so, die Schmarotzer wollen ja...

Dwalinn 02. Nov 2017

Da wird es schwer, es gibt zwar ein paar Controller die man in eine Hosentasche bekommt...

Niaxa 02. Nov 2017

XD ^^. Aber da fehlt auch noch die APP dazu sonst isses ja nicht vollkommen SMARTIG ^^.


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten
  2. Getty Images KI-System hilft bei der Bildersuche
  3. OpenAI Roboterhand erhält Feinmotorik dank KI

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Parker Solar Probe Sonnen-Sonde der Nasa erfolgreich gestartet
  2. Parker Solar Probe Nasa verschiebt Start seiner Sonnen-Sonde
  3. Raumfahrt Die neuen Astronauten für SpaceX und Boeing

    •  /