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Klang wie ein Trommelsolo auf dem Holztisch

Die Voraussetzungen für einen soliden Klang erfüllen die Razer Nommo theoretisch: Ein großer Klangkörper und drei Zoll große Lautsprechertreiber scheinen ein sattes und vor allem lautes Klangbild zu versprechen. Laut sind die kleinen Boxen allemal: Sie auf maximaler Lautstärke zu betreiben, ist sogar recht unangenehm. Das liegt zum einen daran, dass die zwei Satelliten recht nah an uns positioniert werden. Dafür sorgen die ziemlich kurzen Verbindungskabel. Wir konnten Klinke und USB gerade so an dem links vom Schreibtisch positionierten Desktopsystem anschließen. Zum anderen hängt es stark vom voreinstellbaren Soundprofil ab, welche Frequenzen zu stark oder zu schwach definiert sind. Leider gibt es kein Profil, das allgemein rund klingt.

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Getestet haben wir den Klang der Nommo mit wenig komprimierter elektronischer Ambient-Musik und bei jeweils einer Partie Counter-Strike: Global Offensive und Playerunknown's Battlegrounds. Für jeden Anwendungsfall stellt Razer in der Synapse-3-Software ein Soundprofil bereit. Einen selbst einstellbaren Equalizer gibt es nicht. Generell gilt: Die Nommo haben bei jedem Profil einen ziemlich starken Fokus auf tiefe Töne. Leider klingen diese mangels Subwoofer nicht durchdringend und imposant, sondern dröhnen wie ein Trommelsolo auf dem Holztisch.

  • Razer Synapse 3 (Bild: Razer/Screenshot: Golem.de)
  • Razer Synapse 3 (Bild: Razer/Screenshot: Golem.de)
  • Razer Synapse 3 (Bild: Razer/Screenshot: Golem.de)
  • Razer Synapse 3 (Bild: Razer/Screenshot: Golem.de)
  • Nommo Chroma mit Zubehör (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Nur mit USB sind Leuchteffekte möglich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Netzteil mit Eurostecker (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Netzteil ist modular aufgebaut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Linker Lautsprecher (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Drei-Zoll-Treiber ist nur laut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Hinten werden die Lautsprecher miteinander verbunden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Rechter Lautsprecher (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Satelliten sind recht hoch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Hinten kann ein Headset eingesteckt werden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Rechter Lautsprecher (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Schallwellen kommen sehr direktional aus dem Treiber. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Lautstärke und Bass sind einstellbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Nommo Chroma mit Zubehör (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Das Profil Musik eignet sich am ehesten für leise Musikpassagen. Stellen wir die Lautstärke allerdings hoch, kommen die überdefinierten hohen Frequenzen fast übersteuert aus den Boxen heraus. Das geht schon nach einer Minute auf die Nerven. Aber auch bei moderater Lautstärke zeichnet sich gerade in Liedpassagen mit vielen überlagernden Frequenzen ein verwaschenes Klangbild ab, das tiefe und hohe Töne zudem klar über mittlere Frequenzen setzt. Das mag bei einfacher Musik wie Darude - Sandstorm noch in Ordnung sein, komplexe Ambient-Musik - in unserem Fall beispielsweise der Song Equilibrium von Carbon Based Lifeforms - klingt aber einfach nicht sehr gut.

Scharfschützengewehr aus der Büchse

Natürlich können wir bei Vollfrequenzlautsprechern, die alle Frequenzen mit nur einer Membran umsetzen müssen, keine Wunder erwarten. Allerdings ist der Unterschied der immerhin 150 Euro teuren Nommo zu 40-Euro-Stereo-Boxen bis auf die hohe potenzielle Lautstärke des Razer-Produkts nicht wahrnehmbar. Schade ist auch, dass wir für Spielesitzungen das Soundprofil unbedingt umschalten sollten. In CS: GO knallen AWP, AK47 und Desert Eagle nämlich so laut, dass Schritte und andere wichtige Geräusche untergehen. Das Gamingprofil schwächt die hohen Frequenzen etwas ab, übertreibt es aber mehr als so schon mit den tiefen Tönen. Das Nachhallen eines AWP-Schusses dröhnt wie aus einer übergroßen Büchse nach. Gut, dass wir den Bass zumindest am Standfuß herunterregeln können.

Das Gleiche gilt auch für den Titel Playerunknown's Battlegrounds: Im Spieleprofil können die Nommo nicht überzeugen. Stellen wir den Equalizer aber auf Standard ein, dann können die Lautsprecher für kompetitives Spielen genutzt werden. Denn gerade in Games, wo die Position von Geräuschen wichtig ist und in denen Schritte eine Stellung verraten können, spielen die Nommo ihre große Stärke aus. Durch ihre Röhrenform bewegt sich der Schall sehr fokussiert auf uns als Spieler zu. Dadurch wissen wir immer, von wo ein Gegner das nächste Mal zuschlagen wird. Das funktioniert, wenn die Lautsprecher weiter voneinander entfernt stehen, noch besser, kann aber auch überzeugen, wenn sie direkt am Bildschirm positioniert sind. Für Stereolautsrecher ist die räumliche Wiedergabe sehr gut - und darauf kommt es beim Gaming auch an. Allerdings nimmt das merkwürdig unausbalancierte Klangbild auch Atmosphäre aus dem Spiel.

  • Razer Synapse 3 (Bild: Razer/Screenshot: Golem.de)
  • Razer Synapse 3 (Bild: Razer/Screenshot: Golem.de)
  • Razer Synapse 3 (Bild: Razer/Screenshot: Golem.de)
  • Razer Synapse 3 (Bild: Razer/Screenshot: Golem.de)
  • Nommo Chroma mit Zubehör (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Nur mit USB sind Leuchteffekte möglich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Netzteil mit Eurostecker (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Netzteil ist modular aufgebaut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Linker Lautsprecher (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Drei-Zoll-Treiber ist nur laut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Hinten werden die Lautsprecher miteinander verbunden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Rechter Lautsprecher (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Satelliten sind recht hoch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Hinten kann ein Headset eingesteckt werden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Rechter Lautsprecher (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Schallwellen kommen sehr direktional aus dem Treiber. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Lautstärke und Bass sind einstellbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Schallwellen kommen sehr direktional aus dem Treiber. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Ein nettes Extra: Wenn wir Musik hören wollen, können wir einfach einen Kopfhörer an den rechten Satelliten anschließen. Dazu muss nicht einmal das 3,5-mm-Kabel eingesteckt werden. Die Nommo leiten den Sound dann über das USB-Kabel. Generell empfiehlt es sich, ein besser abgeschirmtes Klinkenkabel zu besorgen, das bei Bedarf auch noch länger ist. Bei hoher Lautstärke können wir nämlich Geräusche vernehmen, die durch Übersprechen an der Mainboardbuchse verursacht werden. Bewegen wir die Maus, dann hören wir ein leises Fiepen - unschön.

 Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt wenigerVerfügbarkeit und Fazit 
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My1 16. Apr 2018

bei meinen Urbanears kann ich mir die seite aussuchen, lol.

JTR 11. Apr 2018

Bei deren Marketing Abteilungen gibt es glaub ich nur Gamer bis 25 Jahre, niemand...

LiPo 10. Apr 2018

oder einfach die kabel abknipsen.

D43 10. Apr 2018

Naja empfänglich für Werbung sind wir ja alle ein bisschen. Menschen gibt's es ja die...


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