Razer: Neuer Kishi-Controller funktioniert mit Pixel-Smartphones

Razer hat eine neue Version seines Gaming-Controllers für Smartphones vorgestellt. Der Kishi V2 wird wie das Vorgängermodell auseinandergezogen, um ein Smartphone einzustecken. Die Verbindung erfolgt wieder sehr latenzarm über eine USB-C-Verbindung. Eine Version für iPhones soll folgen.
Beim Kishi V2(öffnet im neuen Fenster) hat Razer das Design soweit verbessert, dass mehr Smartphones den Controller verwenden können. Der erste Kishi lässt sich unter anderem nicht mit den aktuellen Pixel-Smartphones verwenden, da auf der Rückseite ein Teil mit dem Kameramodul des Pixel 6 und Pixel 6 Pro kollidierte. Der Kishi V2 soll garantiert mit allen aktuellen und kommenden Samsung- und Pixel-Smartphones kompatibel sein. Zusätzlich dürften eine Reihe weiterer Smartphones anderer Hersteller passen.
Beim Kishi V2 verwendet Razer die gleichen Microswitch-Buttons wie bei den Wolverine-Controllern für Spielkonsolen. Zusätzlich zu den Bedienelementen des ersten Kishi bekommt die neue Version zwei weitere programmierbare Multifunktions-Buttons, die neben den Schultertasten eingebaut sind.
Neue Steuerungs-App für Kishi-Controller
Außerdem lassen sich über den Kishi V2 Bildschirminhalte über eine weitere neue Taste per Knopfdruck teilen. Dafür müssen Nutzer allerdings die neue Nexus-App von Razer auf ihrem Android-Smartphone verwenden. Die App lässt sich über eine weitere neue Taste direkt über den Controller starten. Über die Anwendung lassen sich kompatible installierte Spiele starten, aber auch Einstellungen am Controller vornehmen. Die Nexus-App ersetzt die bisherige Kishi-App.







Die Brücke auf der Rückseite des Controllers besteht wie beim ersten Kishi aus einem federgestützten Mechanismus, der sich an verschiedene Smartphone-Größen anpasst. Das Design wirkt wesentlich integrierter als beim ersten Kishi.
Der Kishi V2 kann im Onlineshop von Razer(öffnet im neuen Fenster) bestellt werden. Der Controller kostet 120 Euro. Eine Version mit zusätzlichem Bluetooth-Modul scheint es dieses Mal nicht zu geben.