Abo
  • Services:
Anzeige
Die Trackingeinheit der Razer Nabu X kann herausgenommen werden.
Die Trackingeinheit der Razer Nabu X kann herausgenommen werden. (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)

Razer Nabu X im Test: Ein Handschlag, und wir sind Facebook-Freunde

Die Trackingeinheit der Razer Nabu X kann herausgenommen werden.
Die Trackingeinheit der Razer Nabu X kann herausgenommen werden. (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)

Razers Nabu X ist ein "dummes" Wearable: Es sammelt stur Daten, mit denen Nutzer kaum etwas anfangen können. Doch hat es auch Social-Funktionen, die wir uns für jedes Wearable wünschen.
Von Sebastian Wochnik

Egal ob Jawbones Up, Fitbits Flex oder Polars Loop: All diese Fitness-Armbänder können Schritte zählen, den Kalorienverbrauch messen und den Schlaf überwachen. Auch Razers neues Wearable Nabu X kann das. Eines macht das Smartband aber besonders: originelle Social-Funktionen.

Anzeige

Das Smartband wirkt mit seinem schlichten, langweiligen Design am Arm austauschbar. Erst wenn die Tracking-Einheit aus dem Silikonarmband genommen wird, ist das Razer-typische Giftgrün zu sehen. Leider verdreckt das Silikon sehr schnell und ist mit einfachem Abwischen nicht sauber zu bekommen. Immerhin kann das Wearable ohne Probleme mit Wasser abgespült werden, es ist gegen eindringendes Wasser nach IP 67 geschützt.

Das Silikonarmband samt Tracking-Einheit ist sehr angenehm zu tragen, es ist deutlich flexibler als viele andere Smartbänder. Da es auch nicht besonders schwer ist, vergisst man schnell, dass es da ist. Erst wenn eine Benachrichtigung erscheint, werden wir durch die Vibration wieder an das Armband erinnert. Es vibriert recht stark, das lässt sich aber in der Nabu-X-App in drei Stufen abschwächen.

Blink, blink, blink!

Bei eingehenden Benachrichtigungen vibriert das Armband nicht nur, auch drei kleine LEDs zeigen in verschiedenen Farben an, um was für eine Nachricht es sich handelt. Dabei unterscheidet die Software zwischen Anrufen, Alarmen und sonstigen Benachrichtigungen. Ob Benachrichtigungen einer App berücksichtigt werden sollen, kann in der Nabu-X-App konfiguriert werden. Schade finden wir, dass die Nabu X nur zwischen den drei Typen unterscheidet.

Interessant wäre, selbst konfigurieren zu können, welche LEDs bei Nachrichten von welchem Netzwerk blau aufleuchten; etwa die erste und dritte bei einer Facebook-Nachricht, bei Twitter die mittlere. So könnte wenigstens grob abgeschätzt werden, ob dringend auf das Smartphone geschaut werden muss oder die Benachrichtigung gegenwärtig ignoriert werden kann. Ein kleines Display, wie es das Razer Nabu (ohne X) hat, stellt sich schnell als sehr praktisch heraus - eine Vorserienversion des Armbands konnten wir bereits ausprobieren. Obwohl das Smartband vor über anderthalb Jahren angekündigt wurde, ist noch nicht erhältlich.

  • Razer Nabu X (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • Razer Nabu X (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • Razer Nabu X (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • Razer Nabu X (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • Razer Fitness App (Screenshot: Golem.de)
Razer Fitness App (Screenshot: Golem.de)

Die drei LEDs zeigen nach einem Doppeltipp auf das Band ebenfalls an, ob das Tagesziel - etwa eine bestimmte Schrittzahl - erreicht wurde. Das Nabu X sammelt im Alltag nämlich zahlreiche Daten. Es zählt die gegangenen Schritte, die dabei zurückgelegte Strecke, den Kalorienverbrauch und die Schlafdauer - im Alltag sogar knapp sieben Tage, bevor das Armband über einen proprietären Anschluss wieder geladen werden muss. Die erhobenen Daten können in der Razer-Fitness-App abgerufen werden. Das Problem ist, dass die Daten kaum einen Mehrwert bieten, da das Wearable sie nicht wirklich auswertet.

Das Smartband ist nicht smart genug

Beim Schrittezählen und der davon abhängigen Berechnung der verbrauchten Kalorien macht das Smartband keinen Unterschied zwischen Rennen, Joggen oder Spazierengehen. Außerdem fehlt eine klare Einordnung der Daten. Die App sagt nicht, ob 9.000 gegangene Schritte am Tag ein guter Durchschnitt sind oder ob ein wenig mehr Bewegung doch besser wäre - das muss der Nutzer selbst recherchieren. Damit gehört das Razer-Wearable zu den "dummen" Wearables, die einfach stumpf Daten sammeln, mit denen der Nutzer ohne weitere Informationen nichts anfangen kann. Dafür hat es innovative Social-Funktionen, die deutlich smarter sind.

Social-Funktionen und Fazit 

eye home zur Startseite
Llame 26. Jun 2015

Als ob ich einem schwitzenden Volltrottel auf der Gamescom die Hand geben würde. Als ob...

Dwalinn 23. Jun 2015

:D

Dwalinn 23. Jun 2015

Ick konnte mich grad kaum noch halten, super YMMD

ffrhh 22. Jun 2015

Das macht wahrscheinlich jeder wie er mag, aber ich denke die meisten Menschen tragen...

TrollNo1 22. Jun 2015

Brofist, yeah!



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hanseatisches Personalkontor Berlin, Berlin
  2. über Harvey Nash GmbH, Köln
  3. COSMO CONSULT, Berlin
  4. IKEA IT Germany GmbH, Hofheim-Diedenbergen


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 23,99€
  3. ab 59,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Counter-Strike Go

    Bei Abschuss Ransomware

  2. Hacking

    Microsoft beschlagnahmt Fancy-Bear-Infrastruktur

  3. Die Woche im Video

    Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole

  4. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  5. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  6. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam

  7. IETF

    Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken

  8. Surface Diagnostic Toolkit

    Surface-Tool kommt in den Windows Store

  9. Bürgermeister

    Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH

  10. Layton's Mystery Journey im Test

    Katrielle, fast ganz der Papa



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

Neuer A8 vorgestellt: Audis Staupilot steckt noch im Zulassungsstau
Neuer A8 vorgestellt
Audis Staupilot steckt noch im Zulassungsstau
  1. Autonomes Fahren Continental will beim Kartendienst Here einsteigen
  2. Verbrenner Porsche denkt über Dieselausstieg nach
  3. Autonomes Fahren Audi lässt Kunden selbstfahrenden A7 testen

Anker Powercore+ 26800 PD im Test: Die Powerbank für (fast) alles
Anker Powercore+ 26800 PD im Test
Die Powerbank für (fast) alles
  1. Toshiba Teures Thunderbolt-3-Dock mit VGA-Anschluss
  2. Asus Das Zenbook Flip S ist 10,9 mm flach
  3. Anker Powercore+ 26800 PD Akkupack liefert Strom per Power Delivery über USB Typ C

  1. Re: Peinlich

    Thiesi | 03:56

  2. Re: Unsere Steuergelder zur Generierung...

    ML82 | 03:26

  3. Re: Wer bisher nicht zufrieden mit Ue4 games war...

    marcelpape | 03:24

  4. Re: Monorail

    Ein Spieler | 03:20

  5. Re: Ergänzungen einer Nutzerin...

    Thiesi | 03:16


  1. 12:43

  2. 11:54

  3. 09:02

  4. 16:55

  5. 16:33

  6. 16:10

  7. 15:56

  8. 15:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel