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Social-Funktionen und Fazit

Mehrere Armbänder können über die sogenannte Pulse-Schnittstelle miteinander kommunizieren. Dazu nutzt Razer einen proprietären Funkstandard - mehr Infos dazu wollte der Hersteller auch auf Nachfrage nicht geben. Die Armbänder erkennen, wenn ein anderer Nabu-Besitzer in der Nähe ist, und vibrieren, sofern die Funktion in der App aktiviert ist. Razer ermöglicht App-Entwicklern, diese Schnittstelle ebenfalls zu nutzen. So ist etwa eine App verfügbar, die das Steam-Konto eines Nabu-Trägers anzeigt.

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Besonders originell finden wir die Möglichkeit, die mit dem Razer-Konto hinterlegten Kontaktdaten auszutauschen, indem wir einem anderen Razer-Nabu-Besitzer einen Handschlag geben. Dies kann unabhängig von den anderen Social-Funktionen deaktiviert werden. Auch hier wird wieder die Pulse-Technik genutzt: Das Armband sendet die Daten erst, wenn die Bewegung des Handschlags erkannt wurde, der Kontakt wird ohne Rückfrage gesendet. Durch Schütteln oder handschlagähnliche Bewegungen konnten wir das Senden der Daten nicht erzwingen.

  • Razer Nabu X (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • Razer Nabu X (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • Razer Nabu X (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • Razer Nabu X (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • Razer Fitness App (Screenshot: Golem.de)
Razer Nabu X (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)

Der Nutzer kann in der App entscheiden, welche Kontaktdaten übertragen werden, etwa nur die Daten des Twitter-Kontos. Beim Twitter-Konto wird dann eine Direktnachricht an den jeweils anderen Nutzer gesendet mit dem Hinweis, dass die beiden Smartband-Nutzer Hände geschüttelt haben. Auch die Nabu-X-App zeigt an, dass Daten übertragen wurden. Allerdings ist diese Funktion noch nicht ganz ausgereift und funktioniert nicht immer. Der Handschlag wird nicht immer als solcher erkannt, die Daten nicht übertragen.

So interessant diese Funktionen auch sind: Solange das Armband nicht weit verbreitet ist, werden sie kaum genutzt werden. Deswegen würden wir uns wünschen, dass alle Smartbänder diese Social-Funktionen bekommen. Erst dann können sie richtig eingesetzt werden.

Die Nabu X von Razer ist mit schwarzem oder weißem Armband ab 40 Euro erhältlich. Eine Version mit dem Razer-Giftgrün ist ebenfalls verfügbar. Um das Armband erstmals einrichten zu können, wird ein Razer-Account benötigt.

Fazit

Wie viele andere vermeintlich smarte Fitness-Armbänder sammelt auch Razers Nabu X viele Daten: Schritte, gelaufene Kilometer, verbrauchte Kalorien und Schlafzeit. Doch solange sie nicht sinnvoll aufbereitet und in einen nützlichen Zusammenhang gestellt werden, bieten sie kaum einen Mehrwert.

Interessant wird das Armband erst durch die Social-Funktionen: Die Idee, Kontaktdaten per Handschlag auszutauschen ist einfach, aber pfiffig. Doch müsste dazu das Razer-Armband weit verbreitet sein. Das ist aktuell utopisch, weil Wearables immer noch von sehr wenigen Menschen genutzt werden und die starke Konkurrenz eine hohe Verbreitung des Razer-Modells erschwert.

Das Nabu X lohnt sich daher für kaum jemanden. Es fehlt einfach der Mehrwert, den etwa ein zusätzliches kleines Display bieten würde. Das hat Razers Nabu-Smartband, das aber nicht in Deutschland verkauft wird.

 Razer Nabu X im Test: Ein Handschlag, und wir sind Facebook-Freunde
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Llame 26. Jun 2015

Als ob ich einem schwitzenden Volltrottel auf der Gamescom die Hand geben würde. Als ob...

Dwalinn 23. Jun 2015

:D

Dwalinn 23. Jun 2015

Ick konnte mich grad kaum noch halten, super YMMD

ffrhh 22. Jun 2015

Das macht wahrscheinlich jeder wie er mag, aber ich denke die meisten Menschen tragen...

TrollNo1 22. Jun 2015

Brofist, yeah!


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