Razer-Monitor Raptor 27 im Test: Zocken auf dem Designobjekt

Ein schwarzer Standfuß, weiches Textil und grelle grüne Kabel: Der Razer Raptor 27 ist ein Hingucker und überzeugt auch als Gaming-Monitor.

Ein Test von veröffentlicht am
Der Raptor 27 ist erwartungsgemäß RGB-beleuchtet.
Der Raptor 27 ist erwartungsgemäß RGB-beleuchtet. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Im Monitorbereich ist Razer bisher eigentlich kaum aufgefallen. Da wundert es uns wenig, dass der 27-Zoll-Bildschirm Raptor 27 mit Funktionen vollgepackt ist. Damit will der Hersteller möglichst auffallen und aus der Masse herausstechen.

Schauen wir uns die Spezifikationen an: 144 Hz Bildfrequenz und eine 1440p-Auflösung sind für IPS-Panels nicht selbstverständlich, auch wenn solche Produkte immer häufiger werden. Viel auffälliger ist das interessante Design des Monitors mit neon-giftgrün schimmerndem Anschlusskabel und einen prominenten Standfuß inklusive RGB-Beleuchtung.

Der Raptor 27 soll wohl nicht einfach nur ein Gaming-Monitor sein, sondern ein Accessoire, das in die bunte Spielehöhle von Zockern auf der ganzen Welt passt. Das gelingt dem Hersteller ziemlich gut, wenn auch der Preis für diese Annehmlichkeit nicht unbedingt niedrig ist: 800 Euro will Razer für das Gerät haben. Lohnt sich der Kauf?

KomponenteInfo
Display27 16:9-Zoll IPS (2.560 x 1.440p @ 144 Hz)
Anschlüsse1x HDMI 2.0b, 1x Displayport 1.4, 1x USB-C (Displayport 1.4 Alternate Mode), 2x USB-A (3.2 Gen1)
ZusatzfeaturesAdaptive Sync (AMD Freesync, Nvidia Gsync), Motion Blur Reduction, HDR400 (8 Bit + FRC), RGB-Licht
Ergonomie10 cm höhenverstellbar, Neigung auf der X-Achse -5 bis +25 Grad und 90 Grad für Kabelinstallation
Maße 600 x 490 x 190 mm, 11,5 kg
ZubehörDisplayport-Kabel, HDMI-Kabel, USB-A-Verlängerung, USB-C-Kabel, Power-Kabel
Leistungsaufnahmerund 40 Watt (bei 250 cd/m²)
Razer Raptor 27 - technische Daten

Ganz klar: Der Raptor 27 ist ein echter Hingucker. Die mattschwarze Rückseite ist mit schwarzem Textil überzogen und fühlt sich angenehm weich und hochwertig an. Das verleiht dem Monitor nicht nur eine besondere Haptik, sondern vermittelt auch optisch eine raue Textur. Das Razer-Logo auf der Rückseite ist in Silber gehalten und stellt einen Kontrast zum ansonsten mattschwarz anodisierten Metallgehäuse dar. Auch wenn wir nicht unbedingt Fans von Gaming-Ästhetik sind, können wir am ansprechenden und nicht zu aufdringlichen Gehäuse Gefallen finden. Ähnlich geht es uns bei Razers Blade-Stealth-Notebooks.

Großer Standfuß mit vielen Einstellungsmöglichkeiten

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Auch der Standfuß fällt optisch auf. Der Fuß ist im Querschnitt flach gehalten und besteht zum Großteil aus einem Stück Metall. Daran befestigt ist das 27-Zoll-Panel, das auf einer Schiene auch in der Höhe verstellt werden kann. Außerdem können wir mithilfe eines Gelenkes die Neigung des Displays nach Wunsch einstellen. Beide Einstellungsmöglichkeiten sind stufenlos nutzbar und halten den Monitor auch fest an Ort und Stelle.

Das tröstet über das Fehlen eines Drehgelenkes auf der Z-Achse hinweg. Stattdessen müssen wir den gesamten Standfuß auf dem Tisch bewegen, was den Monitor als Zweitgerät weniger geeignet macht. Auch schade: In der großen Fläche unter dem Sockel ist kein induktives Ladepad integriert. Die wäre dafür perfekt geeignet.

  • Razer Raptor 27 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • LED-Beleuchtung am Standfuß (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Kontrollstick für das On-Screen-Menü (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Razer-Logo fällt nicht zu stark auf. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Grüne Akzente auf der Rückseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Kabel werden eingefädelt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Metallplättchen halten die Kabel in der Führung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Panel ist auch höhenverstellbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Raptor 27 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die grünen Kabel fallen auf. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Raptor 27 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Raptor 27 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Eine interessante Textilbeschichtung (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Anschlüsse (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Für die Kabelinstallation wird der Monitor um 90 Grad geklappt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Panel ist auch höhenverstellbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Kabel werden mitgeliefert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Die grünen Kabel fallen auf. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

In den Standfuß sind fünf Kerben für die verschiedenen mitgelieferten grünen Kabel eingelassen. Die Installation ist relativ simpel: Die verschiedenen Abdeckungen lassen sich abnehmen. Anschließend stecken wir die gewünschten Kabel an den Monitor, den wir zuvor um 90 Grad mit dem Display zur Decke kippen. Dadurch lassen sich die flachen Kabel in die dafür vorgesehenen Trassen einlegen - einfach und simpel.

Razer Raptor - 27 Zoll Gaming Monitor mit 144 Hz Bildschirm (WQHD 2560 x 1440, IPS, 1 ms Reaktionszeit, HDR 400, NVIDIA G-Sync + AMD FreeSync, Razer Chroma RGB, HDMI, DisplayPort, USB-C)

Grüne Kabel hängen vom Tisch

Da die Kabel als Designelement prominent hervorgehoben werden, ist es eigentlich obligatorisch, alle mitgelieferten Kabel bereits anzuschließen - ob wir sie nutzen oder nicht. An unserem Schreibtisch hingen daher zunächst ein HDMI-Kabel und das USB-C-Kabel ungenutzt herum. Zweiteres lässt sich allerdings gut zum Aufladen von Telefonen, Controllern, Tastaturen und anderen Geräten nutzen.

Wir können den Monitor per HDMI 2.0b, Displayport 1.4 oder USB-C im Displayport-1.4-Alternate-Mode betreiben. Außerdem ist ein USB-Hub mit zwei zusätzlichen Type-A-Ports (3.2 Gen1) verbaut. Eine dieser USB-Buchsen wird mit einem giftgrünen USB-A-Verlängerungskabel einfach erreichbar gemacht. Der zweite Port ist allerdings ohne erneutes Kippen des Displays gar nicht nutzbar und daher maximal für Drahtlos-Empfänger oder andere permanent angeschlossene Geräte sinnvoll.

Nachdem wir ihn einmal aufgestellt und angeschlossen haben, bewundern wir noch einmal kurz die simple und ansprechende Ästhetik des Monitors. Anschließend geht es direkt ans Arbeiten und Spielen.

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Razer Raptor 27: Mit Funktionen vollgepackt 
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DieTatsaechlich... 08. Okt 2020

Ach ja ... die Gamer ... die zum Daddeln noch wie im Jahr 1998 nächtelang am...

Grover 07. Okt 2020

Hallo Oliver, danke fürs Nachschauen. Bin echt gespannt ob EVE den Spectrum ende...

quineloe 06. Okt 2020

Du vergisst die Installation an der Decke über einem Bett.

forenuser 05. Okt 2020

Ja, wenn man nur einen PC hat ist es wohl recht egal. Aber wenn man mehr als einen PC...

Komischer_Phreak 05. Okt 2020

Das ist letztlich natürlich nur Geschmackssache, aber mir geht es ähnlich. Ich wünsche...



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