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Razer Raptor 27: Mit Funktionen vollgepackt

Wie der Produktkarton bereits suggeriert hat, steckt der Raptor 27 voller Funktionen, die teilweise extrem sinnvoll, teilweise aber auch unnötig sind. Letzteres gilt für den HDR-Support. Razer gibt hier eine Kompatibilität zu HDR400 über 8 Bit+FRC an, was zum einen wenig beeindruckend hell ist und zum anderen in den meisten Spielen und Windows 10 selbst im Jahr 2020 noch immer nicht gut umgesetzt ist. Farben sehen verzerrt aus und es scheint, als würde in Games und auf der Windows-Oberfläche einfach nur ein Filter über das Bild gelegt.

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In Filmen und Serien ist HDR ebenfalls kaum der Rede wert. Das liegt schlicht an der dafür nicht ausreichenden Ausleuchtung. Unser Testmuster erreicht eine maximale Luminanz von 373 cd/m² und im Durchschnitt etwa 339 cd/m² - merklich weniger, als HDR400 mit 400 cd/m² vorgibt. Allerdings halten wir die Helligkeit außerhalb der HDR-Darstellung für gut genug und wir hatten im Test nie das Verlangen nach einem besser ausgeleuchteten Display.

  • Ausleuchtung des Panels in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbabdeckung des Monitors (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Abdeckung ist gut, hat aber ein paar Schwächen in Grünbereichen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In der Razer-Synapse-Software können viele Einstellungen vorgenommen werden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • RGB-Funktionen können wir nur in Synapse ändern. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In der Razer-Synapse-Software können viele Einstellungen vorgenommen werden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Ausleuchtung des Panels in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Beeindruckend ist die Farbraumabdeckung des IPS-Panels mit 2.560 x 1.440 Pixeln Auflösung. Das Panel kann etwa 96,5 Prozent des DCI-P3-Farbraumes abdecken. Das reicht für die meisten Menschen aus, die hobbymäßig Bilder bearbeiten, Spiele spielen und Filme schauen. Die Farbgenauigkeit Delta E ist mit maximal 0,77 sehr gut. Ein Blick auf das XY-Farbdiagramm zeigt allerdings auch, dass das IPS-Display Schwächen bei der Grün-Gelb-Darstellung im DCI-P3-Farbraum hat. Das sollte außerhalb von professioneller Grafikbearbeitung kaum auffallen.

  • Razer Raptor 27 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • LED-Beleuchtung am Standfuß (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Kontrollstick für das On-Screen-Menü (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Razer-Logo fällt nicht zu stark auf. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Grüne Akzente auf der Rückseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Kabel werden eingefädelt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Metallplättchen halten die Kabel in der Führung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Panel ist auch höhenverstellbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Raptor 27 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die grünen Kabel fallen auf. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Raptor 27 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Raptor 27 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Eine interessante Textilbeschichtung (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Anschlüsse (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Für die Kabelinstallation wird der Monitor um 90 Grad geklappt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Panel ist auch höhenverstellbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Kabel werden mitgeliefert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Razer Raptor 27 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Erwähnenswert ist das relativ starke Selbstleuchten des Panels, wenn schwarze Flächen angezeigt werden, was aber für LC-Displays typisch ist. An drei Ecken ist zudem etwas Backlight-Bleeding erkennbar. Davon bekommen wir aber in der Praxis eigentlich nichts mit, es sei denn, wir bearbeiten große schwarze Flächen im Vollbildmodus.

Beeindruckende Pixelreaktionszeiten und Bildfrequenz

Für uns ist die Spieleleistung des Raptor 27 klar dessen größte Stärke. Das merken wir nicht nur an der schön hohen Bildfrequenz von 144 Hz. In kompetitiven Spielen wie Counter-Strike: Global Offensive merken wir den Unterschied zu 60-Hz-Bildschirmen deutlich. Auch in anderen schnellen Titeln wie Borderlands 3, Serious Sam 4, Quake 3 Arena und Overwatch ist der Unterschied deutlich. Ganz klar sollten Gaming-Enthusiasten daher auf dieses Merkmal achten.

Auch die Pixelreaktionszeiten sind gut. Selbst bei schnellen Bewegungen zieht das Panel keine großen Schlieren. Dies hatten wir etwa noch beim Test des 43 Zoll großen Asus PG43UQ kritisiert. Das schnell reagierende Panel sorgt in Spielen wie Borderlands 3, Serious Sam 4 und Counter-Strike: Global Offensive für scharf gezeichnete Texturen in der Bewegung. Aber auch beim Scrollen von Webseiten und bei Verschieben von Fenstern auf dem Desktop werden Schriften stets gut lesbar angezeigt.

Razer Raptor - 27 Zoll Gaming Monitor mit 144 Hz Bildschirm (WQHD 2560 x 1440, IPS, 1 ms Reaktionszeit, HDR 400, NVIDIA G-Sync + AMD FreeSync, Razer Chroma RGB, HDMI, DisplayPort, USB-C)

Wenn nötig, lassen sich Bewegungsunschärfen durch Motion Blur Reduction mittels Backlight Strobing noch einmal weiter minimieren. Allerdings wird das Display damit auf 100 cd/m² durch Helligkeit abgedunkelt und nur noch in sehr düsteren Gaming-Zimmern sinnvoll nutzbar.

  • Razer Raptor 27 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • LED-Beleuchtung am Standfuß (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Kontrollstick für das On-Screen-Menü (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Razer-Logo fällt nicht zu stark auf. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Grüne Akzente auf der Rückseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Kabel werden eingefädelt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Metallplättchen halten die Kabel in der Führung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Panel ist auch höhenverstellbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Raptor 27 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die grünen Kabel fallen auf. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Raptor 27 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Raptor 27 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Eine interessante Textilbeschichtung (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Anschlüsse (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Für die Kabelinstallation wird der Monitor um 90 Grad geklappt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Panel ist auch höhenverstellbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Kabel werden mitgeliefert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Kabel werden eingefädelt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Gaming-Enthusiasten könnte es ebenfalls erfreuen, dass der Bildschirm Nvidia Gsync und AMD Freesync mit 48 bis 144 Hz unterstützt. Das sind effizientere Methoden, um Bildschirmtearing zu vermindern, indem die Bildfrequenz des Monitors dynamisch angepasst wird. Im Gegensatz zum herkömmlichen Vsync sind hier bessere Pixellatenzen und damit eine schnellere Eingabelatenz möglich.

Einstellen können wir die Gsync-Kompatibität im On-Screen-Menü des Bildschirms, das komfortabel über einen Analogstick mit Klicktaste gesteuert wird. Hier können wir auch Helligkeit, Kontrast und diverse Bildschirmprofile auswählen. Ein zu hoher Kontrast lässt aber das Bild überstrahlen, was zu nicht mehr lesbarer Schrift in Dokumenten führt. Auch reicht es in den meisten Fällen, die Helligkeit auf 70 bis 80 Prozent zu stellen, da die Ausleuchtung ausreichend hell ist.

Wir haben allerdings eine Bitte, Razer: Hört auf mit dem Softwarezwang.

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 Razer-Monitor Raptor 27 im Test: Zocken auf dem DesignobjektDie Nervige Software des Razer-Monitors ist teils notwendig 
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DieTatsaechlich... 08. Okt 2020

Ach ja ... die Gamer ... die zum Daddeln noch wie im Jahr 1998 nächtelang am...

Grover 07. Okt 2020

Hallo Oliver, danke fürs Nachschauen. Bin echt gespannt ob EVE den Spectrum ende...

quineloe 06. Okt 2020

Du vergisst die Installation an der Decke über einem Bett.

forenuser 05. Okt 2020

Ja, wenn man nur einen PC hat ist es wohl recht egal. Aber wenn man mehr als einen PC...

Komischer_Phreak 05. Okt 2020

Das ist letztlich natürlich nur Geschmackssache, aber mir geht es ähnlich. Ich wünsche...


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