Razer, MicroG, VVC: Sonst noch was?

Was am 14. September 2020 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

Artikel veröffentlicht am , Golem.de
Razer, MicroG, VVC: Sonst noch was?
(Bild: Pixy.org)

Datenleck bei Razer: Der Gaming-Hardware-Hersteller Razer hat die Kundendaten seines Onlineshops in einer ungeschützten Datenbank gespeichert. Sie enthielt Namen, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Bestelldetails von rund 100.000 Betroffenen. Nach mehreren Hinweisen durch den Entdecker Bob Diachenko hat Razer die Datenbank vom Netz genommen.

Neue Farben für Symfonisk-Lautsprecher: Ikea bietet farbliche Bezüge und Frontblenden für seine Symfonisk-Lautsprecher an. Die Geräte sind vollständig Sonos-kompatibel. Es gibt zwei Modelle davon. Dafür können je nach Modell Bezüge und Frontblenden in Blau sowie Rot für jeweils 10 Euro ausgewählt werden.

Aus Freetime wird Kids: Amazon benennt Freetime um. Die App erlaubt es Eltern, das Nutzungsverhalten der Kinder auf Smartphones oder Tablets zu steuern. Künftig wird die App Kids heißen und aus Freetime Unlimited wird Kids+. Die Umbenennung soll in den kommenden Wochen wirksam werden. In Kürze gibt es einen Startbildschirm für Kinder ab 8 Jahren und mehr Videos für ältere Kinder, wenn ein Abo für Kids+ gebucht wird, das regulär 4,99 Euro im Monat kostet.

MicroG kann Corona-Kontaktverfolgung: MicroG reimplementiert etliche Google-Hintergrunddienste wie etwa die Play Services oder eben den Push-Dienst als Open-Source-Bibliotheken. Nun kommt die Exposure Notifications API dazu. Dadurch lässt sich unter alternativen Android-Systemen wie /e/ oder LineageOS mit MicroG die Corona-Warn-App verwenden, die ebenfalls Open Source ist.

Ikea Gaming-Kollektion: Ikea und Asus wollen zusammen eine neues Serie von Möbeln herausbringen. Das bestätigte das Möbelhaus in einer Pressemitteilung. Es soll sich um Zubehör für Gaming-Interessierte handeln, das unter der Marke Rebublic of Gamers vertrieben wird. Derzeit wird das Projekt in Shanghai durchgeführt.

Fraunhofer präsentiert H.266/VVC-Software: Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) hat erstmals offiziell seine Software für den Versatile Video Codec (VVC), alias H.266 präsentiert. Der Code für den Encoder und Decoder findet sich auf Github.

Tiger Lake H mit acht Kernen: Intel hat bestätigt, dass auf Tiger Lake mit vier Cores für Ultrabooks auch Versionen mit acht Kernen für reguläre Notebooks folgen werden.

Systemanforderungen für Serious Sam 4: Laut Croteam benötigt der Shooter wenigstens eine Geforce GTX 1050 oder Radeon RX 470, die Entwickler empfehlen allerdings eine Geforce GTX 1080 oder RTX 2060 oder eine Radeon RX Vega 64 oder RX 5700.

OVHcloud und T-Systems bauen Cloud nach GAIA-X-Prinzip: Die französische OVHcloud und T-Systems haben sich auf eine Zusammenarbeit für Clouddienste geeinigt. Ziel der Partnerschaft ist es, ein vertrauenswürdiges Public-Cloud-Angebot zu schaffen, wie die Partner am 14. September 2020 bekanntgaben. Max Ahrens, Chief Technology Officer bei T-Systems, sagte, OVHcloud liefere selbst entwickelte Servertechnologie und ein eigenes, auf Open Source basierendes Informationssystem. T-Systems kümmere sich "um die Infrastruktur und den Betrieb in unseren deutschen Rechenzentren". US-Unternehmen können durch den im Jahr 2018 in den USA erlassenen Cloud-Act in Verbindung mit einer Regierungsvereinbarung gezwungen werden, Daten an US-Behörden weiterzugeben, auch wenn sie im Ausland gespeichert sind.

Volle Drohnung in Berlin: Im Regierungsviertel dürfen Drohnen nur mit Genehmigung aufsteigen. Davon wurden im ersten Halbjahr 24 erteilt. Doch das Sicherheitsunternehmen Dedrone hat nach eigenen Angaben mindestens 5.630 Drohnenflüge rund um den Reichstag festgestellt. Das Unternehmen überwacht das Gebiet seit einigen Monaten mit sechs Sensoren, die Copter an ihren Funksignalen erkennen.

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