Razer Kiyo Pro im Test: Die bislang beste Webcam

Webcams müssen keine miese Bildqualität haben, wie Razers Kiyo Pro in unserem Test beweist. Nur leider nicht an jedem Rechner.

Ein Test von Martin Wolf veröffentlicht am
Größer als andere Webcams, aber auch besser: die Razer Kiyo Pro
Größer als andere Webcams, aber auch besser: die Razer Kiyo Pro (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Webcams sind seit einem Jahr für viele Menschen zum unverzichtbaren Arbeitsutensil geworden. Im Homeoffice sind sie unser Fenster zur Welt. Dass dieses Fenster mitunter arg milchig und pixelig aussieht, mussten wir mehr als einmal feststellen. Die neue Kamera von Razer verspricht hohe Bildqualität dank HDR, Bildraten von bis zu 60 fps und einen besseren Sensor als die Konkurrenzprodukte. Sie folgt zwar der Firmenlinie und ist vorrangig für den Gaming-Einsatz konzipiert, aber warum sollte sie nicht auch im Büroalltag nützlich sein?

Inhalt:
  1. Razer Kiyo Pro im Test: Die bislang beste Webcam
  2. Synapsenpflicht für Razer Kiyo
  3. Razer Kiyo Pro: Verfügbarkeit und Fazit

Wir haben die Kiyo Pro eine Woche lang ausprobiert und finden sie gelungen - wenn auch mit Abstrichen. Zunächst werfen wir einen Blick auf das Datenblatt, dann beschäftigen wir uns mit der Bild- und Tonqualität, bevor wir unser Fazit ziehen.

Die Webcam kann Full-HD-Video mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde verarbeiten und hat einen HDR-Modus. Auch wenn die hohe Bildrate durch die reale Verbindungsbandbreite limitiert wird, kann zumindest mit der vollen Qualität aufgezeichnet werden. Per USB 3.0-Kabelverbindung lassen sich theoretisch unkomprimierte Videodaten übertragen. Der verbaute CMOS-Sensor von Sony soll durch rückwärtige Belichtung (Back-illuminated sensor) eine höhere Empfindlichkeit als herkömmliche Webcams ermöglichen.

Razer Kiyo Pro Streaming Webcam: unkomprimiert 1080p 60fps - Leistungsstarker adaptiver Lichtsensor - HDR-fähig - Weitwinkelobjektiv mit einstellbarem Sichtfeld - Blitzschnelles USB 3.0

Die Optik ist mit 3,8 mm Brennweite und einem Sichtfeld von 103 Grad sehr weitwinklig und hat eine Anfangsblende von 2.0, was den Autofokus umso wichtiger macht - dazu später mehr. Das Objektiv ist mit Gorillaglas gegen Kratzer geschützt. Die omnidirektionalen Mikrofone an der Frontseite können für Stereoaufnahmen genutzt werden.

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Mit mehr als 250 Gramm ist die Kiyo Pro kein Leichtgewicht. Sie fühlt sich dadurch allerdings auch hochwertig an, und die Verarbeitungsqualität ist exzellent. Dazu trägt der flexible Befestigungsmechanismus bei, der das Drehen und Ankippen in mehrere Richtungen ermöglicht. Ein metallisches Gewinde für Stative befindet sich am Boden der Vorrichtung. Ob am Laptop, Monitor oder dem Tischstativ - wir konnten die Kiyo Pro jederzeit stabil und einfach ausrichten. Dass sie mitunter auf kleinen Laptop-Bildschirmen etwas albern aussieht: geschenkt. Sie hat eine weiße Status-LED, die Aufnahme oder Streaming signalisiert.

Wichtiger ist die Bild- und Tonqualität. In diesen Disziplinen überzeugt die Webcam zwar, allerdings nicht sofort.

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Synapsenpflicht für Razer Kiyo 
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Mandri 06. Jul 2021

Im VLC geöffnet, gibt sie 1080p aus. Das zu ändern, habe ich bisher nicht versucht...

Crass Spektakel 13. Mär 2021

Ein DSP arbeitet auch eher nach dem Prinzip SIMD, d.h. man wird praktisch nur vom RAM...

quineloe 10. Mär 2021

Enger am Thema konntest du nicht bleiben?

matthat 09. Mär 2021

Ich hab mir im ersten Lockdown die C920-lookalike namens Papalook AF925 geholt, nachdem...

Dystopinator 09. Mär 2021

Pfft 1440p ... eher bekommst du nen zweiten 1080p hinterher geworfen, weil billiger ist...



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