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Simples gutes Mikrofon

Das kompakte Mikrofon Seiren X setzt beim Gain, also dem Verstärken ebenfalls auf eine Automatik. Am Gerät selbst können wir nur die Lautstärke des integrierten Soundchips regeln oder das Mikrofon per Knopfdruck stumm schalten.

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Einem Vergleich zum bestehenden Setup mit einem dedizierten, hochpreisigen Audio-Interface hält das selbstredend nicht stand. An dem externen Audio-Interface lassen sich externe Quellen anschließen, mehrere Mikrofone betreiben und sogar ein erster Mix ist möglich. Das bedeutet aber nicht, dass unser Vergleich unfair ist. Andere USB-Mikrofone wie zum Beispiel das Samson-G-Track-USB-Studiomikrofon bieten einen Line-in-Eingang, Gain- und Mix-Regler für den gleichen Preis wie das Seiren X.

  • Die Einstellungen der Razer Kiyo in OBS sind stark limitiert. Unter Mac OS gibt es so gut wie keine. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Razer Kiyo und Seiren X mit der Nintendo Switch. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Razer Kiyo und Seiren X im mobilen Einsatz. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Die Seiren X ist leicht, schnell aufgebaut und bietet eine gute Aufnahmequalität. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Der Pop-Schutz filtert bereits ein paar ungewollte Plosive. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Razer Kiyo und Seiren X (im Bild) kommen mit den nötigen Anschlüssen, um sie zum Beispiel auf Stativen zu befestigen. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Die Razer Kiyo im ausgeschalteten Zustand (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Die zusammengeklappte Razer Kiyo ist sehr kompakt. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Durch drei Gelenke lässt sich die Kiyo leicht an Monitoren befestigen, in der Horizontalen kann sie aber nicht gedreht werden. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
Die Seiren X ist leicht, schnell aufgebaut und bietet eine gute Aufnahmequalität. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)

Über einen Klinkenstecker an der Unterseite kann sich das Stimmtalent am Razer-Mikrofon selbst ohne störende Verzögerung hören und die Systemklänge ausgeben. Auch hier muss das Feintuning über die Software im Betriebssystem oder der Streaming-Software vorgenommen werden. Das klappt allerdings alles problemlos.

Positiv überrascht uns die Tonqualität. Die Aufnahmen mit dem Seiren X klingen sauber gepegelt, übersteuern erst in Extremsituationen und der Bass ist angenehm stark. Mit dem Mikrofon ist es tatsächlich möglich, in OBS ohne viele Einstellungen eine professionell klingende Audiospur an die Zuschauer zu senden. Dafür wird es auf dem mitgelieferten entkoppelten Tischstativ zentriert vor dem Sprecher auf den Tisch gestellt, etwa eine Handbreit vom Mund entfernt. Sonstige Quellen regeln wir wie üblich auf -18db herunter und fertig ist die Audiospur.

Gut fürs Gaming, mäßig für die Gitarre

Die Klangcharakteristik des Seiren X eignet sich also gut für Voice-over-Aufnahmen. Weniger gut geeignet ist es für Instrumentalaufnahmen. Razer hat das Mikrofon optimiert, um Stimmen in einem angenehmen Pegelbereich zu halten. Mit E-Gitarren, der Trompete oder einem Schlagzeug weiß die Automatik nicht umzugehen. Für die meisten Instrumente klingen die Aufnahmen auch nicht neutral genug.

Ein paar Klick-Geräusche beim Tippen auf Tastaturen nimmt das Mikrofon wegen der Supernieren-Richtcharakteristik auf. Frequenzen nimmt es von 20 Hz bis 20 kHz wahr und die Empfindlichkeit liegt rauscharm bei circa -36 Dezibel.

Das Kunststoffgehäuse und der metallene Pop-Schutz sind funktional und machen das Seiren X vor allem sehr leicht und gut tragbar. Durch die verwendeten Materialen wirkt es aber nicht so hochwertig wie manch andere Mikrofone im Preissegment über 100 Euro.

 Die Automatik ist dein FeindVerfügbarkeit und Fazit 
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Torbey 19. Feb 2018

Also ich Streame und ich habe einen Upload von 5 Mbit/s eingestellt für 720p/60FPS damit...

IceMuffins 19. Feb 2018

In dem Artikel wurden neue Produkte von Razer getestet, was hat OBS damit zu tun? ^^ Für...

IceMuffins 19. Feb 2018

Konnte früher auch nichts mit Twitch anfangen, bis ich mal dort war. :D Es gibt viele...

Technokrat85 16. Feb 2018

Danke für die Erklärung :)

quineloe 16. Feb 2018

Leute bitte, es ist genug. Die Kamera zeigt das Gesicht, das weiß jeder, der sich mit...


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