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Die Automatik ist dein Feind

Man kennt es vom Fotografieren mit Smartphones: die Problematik mit der automatischen Belichtung. Sie soll helfen, stört aber, wenn man weiß, was man tut. Beide Razer-Geräte setzen stark auf automatische Selbstregulierungen, was sie simpel für den Einsteiger macht, aber frustrierend für Profis. Fangen wir mit der Kiyo an. Sie nimmt maximal ein Bild in 1.920 x 1.080 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde auf. Aufnahmen mit 1.280 x 720 Pixeln gelingen bei bis zu 60 Bildern pro Sekunde. Von den Werten her ist das identisch mit der Logitech C920.

  • Die Einstellungen der Razer Kiyo in OBS sind stark limitiert. Unter Mac OS gibt es so gut wie keine. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Razer Kiyo und Seiren X mit der Nintendo Switch. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Razer Kiyo und Seiren X im mobilen Einsatz. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Die Seiren X ist leicht, schnell aufgebaut und bietet eine gute Aufnahmequalität. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Der Pop-Schutz filtert bereits ein paar ungewollte Plosive. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Razer Kiyo und Seiren X (im Bild) kommen mit den nötigen Anschlüssen, um sie zum Beispiel auf Stativen zu befestigen. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Die Razer Kiyo im ausgeschalteten Zustand (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Die zusammengeklappte Razer Kiyo ist sehr kompakt. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
  • Durch drei Gelenke lässt sich die Kiyo leicht an Monitoren befestigen, in der Horizontalen kann sie aber nicht gedreht werden. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
Die Einstellungen der Razer Kiyo in OBS sind stark limitiert. Unter Mac OS gibt es so gut wie keine. (Foto: Michael Wieczorek / Golem.de)
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Da die Kiyo ohne Software vertrieben wird, nimmt die Webcam die Einstellungen für den Weißabgleich, die Belichtung, den Kontrast und die Schärfe automatisch vor. Das kann, je nach Art und Beleuchtung in manchen Räumen wunderbar funktionieren und sieht klasse aus, oder aber es führt zu einem schrecklichen Ergebnis. Vor einem hellen Wohnzimmerfenster bei Tageslicht schafft es die Automatik nicht, das Gesicht weniger stark zu belichten. Entsprechend wird es auch nicht scharf gestellt. In einem anderen Raum, unserem Streaming-Büro, kommt es ebenfalls zu Problemen. Die Soft-Boxen erhellen den Greenscreen an der Rückwand derart stark, dass die Automatik ihn ideal belichtet, dann aber zu wenig lichtstark für das Gesicht ist, das dadurch düster und gruselig wirkt.

Der Kiyo geht ein Licht auf

Razer stattet die Kiyo mit einem eigenen 10 Lumen starken Ringlicht aus, das wir daraufhin aktivieren, um das Gesicht separat aufzuhellen. Das Ringlicht, das um die Linse herum per Drehbewegung in zwölf Schritten eingestellt werden kann, arbeitet gut und wertet das Bild sichtbar auf. Schalten wir die Soft-Boxen für den Green-Screen ab, funktioniert das integrierte Facelight sogar überraschend gut. Fortan ist das Gesicht sehr homogen belichtet.

In OBS lässt sich die Kiyo unter Windows zusätzlich über Software tunen. Beim Weißabgleich, dem Fokus und den meisten anderen Einstellungen klappt das gut, die Belichtung lässt sich aber nur in sehr groben Werten fixieren. Die Ingenieure von Razer haben sich vermutlich gedacht, dass das fast stufenlos regelbare Facelight für das Feintuning ausreicht - bei unserem Setup gelingt das aber nicht, wie im Praxistest-Video leicht zu erkennen ist.

Nutzen wir MacOS oder Linux lässt sich die Kiyo nicht weiter einstellen.

Der direkte Vergleich mit der alten, aber bewährten Logitech C920 überrascht uns, als wir sie erneut hinzuschalten. Ihr gelingt es auf Anhieb, in der Automatik eine stimmige Balance bei der Belichtung von Gesicht und Greenscreen zu finden. In der Logitech-Software, die Nutzer separat installieren müssen, ist es außerdem möglich, weitere Einstellungen im zweistelligen Nachkomma-Bereich zu fixieren. Jetzt, wo das Bild abgestimmt ist, folgt der Ton - sprich: das Seiren X.

 Razer Kiyo und Seiren X im Test: Nicht professionell, aber schnell im EinsatzSimples gutes Mikrofon 
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Torbey 19. Feb 2018

Also ich Streame und ich habe einen Upload von 5 Mbit/s eingestellt für 720p/60FPS damit...

IceMuffins 19. Feb 2018

In dem Artikel wurden neue Produkte von Razer getestet, was hat OBS damit zu tun? ^^ Für...

IceMuffins 19. Feb 2018

Konnte früher auch nichts mit Twitch anfangen, bis ich mal dort war. :D Es gibt viele...

Technokrat85 16. Feb 2018

Danke für die Erklärung :)

quineloe 16. Feb 2018

Leute bitte, es ist genug. Die Kamera zeigt das Gesicht, das weiß jeder, der sich mit...


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