Razer Huntsman V2 Analog im Test: Die Gamepad-Tastatur

Spielen mit Gamepad oder Keyboard - warum eigentlich nicht mit beidem? Mit Razers neuer Tastatur legen wir Analogsticks auf WSAD.

Ein Test von veröffentlicht am
Die Huntsman V2 Analog ist ein ziemlicher Klotz.
Die Huntsman V2 Analog ist ein ziemlicher Klotz. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Es gibt Tastaturen, die mit möglichst vielen Makrotasten, abnehmbaren Nummernblöcken oder verschiedenen Tastenprofilen um Kundschaft werben. Und es gibt Razers neue Huntsman V2 Analog, die so mit Funktionen vollgestopft ist, dass wir nicht einmal mehr wissen, wer die ganzen Features überhaupt alle nutzen soll.

Allerdings: Die optomechanischen analogen Schalter der Tastatur sind eine Besonderheit, die es auszuprobieren lohnt. Die riesige Tastatur dürfte aber trotz ihrer Funktionalität nicht den Geschmack aller Gamer treffen.

Das gilt vor allem, wenn wir uns den fast schon absurd hohen Preis von 270 Euro anschauen. Nicht einmal die schon extrem teure Logitech G915 kostet so viel Geld. Einzig spezialisierte ergonomische Tastaturen liegen darüber. Weil eine Tastatur jedoch ein wichtiges Werkzeug für Arbeit und Spiel ist, zahlen einige Käufergruppen dieses Geld - wir sind da teils keine Ausnahme.

Schwer, groß und schick

Auch für eine voll ausgestattete mechanische Tastatur mit Nummernblock ist die Huntsman V2 Analog relativ groß und hoch. Sie misst 44,3 x 14 x 4,4 cm. Selbst für Fans von mechanischen Tastaturen ist gerade die Höhe erst einmal ungewohnt. Wir würden eine etwas kompaktere Grundplatte bevorzugen.

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Damit wir also nach einigen Wochen keine Handgelenkschmerzen bekommen, hat Razer eine Handballenauflage beigelegt. Sie lässt sich magnetisch an der Unterseite der Tastatur festklicken und ist angenehm weich. Zudem fühlt sich das Kunstleder hochwertig an. Das gilt übrigens für die ganze Tastatur. Hier klappert nichts: Tastenkappen sitzen fest auf den Schaltern und diese haben wiederum kaum Spiel. Razer hat bei der Verarbeitung ganze Arbeit geleistet.

Natürlich darf bei dieser Gaming-Tastatur eine ausgiebige RGB-Beleuchtung nicht fehlen. Neben der obligatorischen Tastenbeleuchtung, die hier übrigens sehr schön homogen und vor allem hell ist, leuchtet die Tastatur an den Seiten in frei wählbaren Farben auf. Das gilt übrigens auch für die Handballenauflage, deren LEDs über die Magnetverbindung mit Energie versorgt werden.

  • Die Multimediatasten sind nützlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechanische Tasten, wie wir sie kennen, oder? (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Magnetverbinder für die Handballenauflage. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • An der linken Seite gibt es USB-A. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Dickes Kabel (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Tippgefühl auf der Huntsman V2 Analog ist exzellent. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Doubleshot-Keycaps sind hochwertig. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Doubleshot-Keycaps sind hochwertig. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die optomechanischen Schalter sind eine gute Erfindung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Rätselraten bei Sondertasten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Per Fn-Taste erreichen wir weitere Funktionen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Huntsman V2 Analog (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Handballenauflage leuchtet auch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Sie besteht aus weichem Kunstleder. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Huntsman V2 Analog (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ziemlich hohe Tastatur (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Standfüßchen auf der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Magnetverbinder an der weichen Handballenauflage
  • Razer Huntsman V2 Analog (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Huntsman V2 Analog (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Zwei USB-Anschlüsse werden benötigt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein USB-C-auf-A-Adapter liegt bei. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Handballenauflage leuchtet auch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Auf der Rückseite der Tastatur sind kleine Klappfüße aus Kunststoff verbaut, die wir in zwei Höhen ausfalten können. Damit wird die ohnehin recht hohe Tastatur noch einmal in einem Winkel von sechs oder neun Grad weiter angekippt. Wir halten das für unnötig, die Möglichkeit der ergonomischen Anpassung ist aber definitiv ein Plus.

USB-A-Port an der Seite

Praktisch ist hingegen der USB-A-Port, den wir über einen freien USB-A-Port am Hostrechner durchschleifen. Auch lässt sich die Tastatur selbst per USB-C oder USB-A betreiben. Ein entsprechender Adapter liegt bei. Ungewöhnlich ist, dass Razer den Anschluss an der linken Seite der Tastatur hinausführt. Das kann beim Einstecken eines USB-Sticks oder anderer Peripherie ein Vorteil sein, da wir das nicht blind erledigen müssen.

Razer Huntsman V2 Pro Analog, Gaming-Tastatur

Was für uns nicht fehlen darf: dedizierte Multimediatasten. Die Huntsman V2 Analog bietet hier eine interessante Lösung mit einem Drehrad statt einer Walze. Darüber lässt sich etwa die Systemlautstärke in Stufen einstellen. Wie ein Mausrad rastet das Rad in kurzen Abständen ein. Wir laufen also nicht Gefahr, dass wir aus Versehen an den Regler gelangen und die Lautstärke ungewollt ändern.

  • Die Multimediatasten sind nützlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechanische Tasten, wie wir sie kennen, oder? (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Magnetverbinder für die Handballenauflage. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • An der linken Seite gibt es USB-A. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Dickes Kabel (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Tippgefühl auf der Huntsman V2 Analog ist exzellent. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Doubleshot-Keycaps sind hochwertig. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Doubleshot-Keycaps sind hochwertig. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die optomechanischen Schalter sind eine gute Erfindung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Rätselraten bei Sondertasten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Per Fn-Taste erreichen wir weitere Funktionen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Huntsman V2 Analog (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Handballenauflage leuchtet auch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Sie besteht aus weichem Kunstleder. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Huntsman V2 Analog (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ziemlich hohe Tastatur (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Standfüßchen auf der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Magnetverbinder an der weichen Handballenauflage
  • Razer Huntsman V2 Analog (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Huntsman V2 Analog (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Zwei USB-Anschlüsse werden benötigt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein USB-C-auf-A-Adapter liegt bei. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Ziemlich hohe Tastatur (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

In der Mitte des Reglers ist ein Schalter verbaut, mit dem wir den Ton an- und ausschalten können. Daneben befinden sich drei Knöpfe für das Vorspulen, Zurückspulen und Pausieren von Abspiellisten. Das funktioniert in Offline-Mediaplayern wie VLC oder auf Streamingportalen wie Soundcloud gut.

Die Sondertasten lassen sich allerdings per Software auch individuell umbelegen. Das gilt für fast jede einzelne Taste auf der Tastatur. Da kommt die wohl coolste Funktion der Tastatur zum Tragen: die analogen Schalter.

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Hildi 04. Mär 2021

Ironie bitte kennzeichnen!

Tom01 27. Feb 2021

Ich bin auch für TKL. Das Numpad hat mich schon immer genervt.

Tom01 27. Feb 2021

Nein, die Wooting hat leider magnetische Schalter.

gdh 26. Feb 2021

... wenn golem ein soud test machen würde die features sind ja nice to have und...

Das... 26. Feb 2021

bei mir hat es definitiv gewirkt um auf den Artikel zu klicken. Hydra Dominatus!



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