Wir entscheiden, wie stark wir tippen wollen

Was die Huntsman V2 Analog ausmacht, steht bereits in ihrem Produktnamen beschrieben. Die Tastatur verwendet optomechanische Switches, die den Schaltweg regelmäßig abtasten und als analoges statt als binäres Signal an einen Computer weitergeben. So können wir beispielsweise Eingaben eines Gamepad-Analogsticks auf Tasten binden.

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Im Vergleich zu handelsüblichen Tastaturen, die Signale einfach nur als "an" oder "aus" erkennen, kann das diverse Vorteile haben. Gerade in Rennspielen oder Action-Titeln, die auf dynamische Bewegungen setzen, wollen wir etwa mehr Kontrolle in Kurven oder beim Balancieren haben. Razers Switches machen das möglich.

Ein Blick auf die Schalter zeigt, dass dies durch eine relativ simple Technik möglich wird. Beim Herunterdrücken der federgelagerten Switches blendet eine Kunststoffabdeckung am beweglichen Teil einen Lichtstrahl ab. Die Tastatur misst die dann noch verbliebene Stärke des Lichtstrahls auf dem Sensor und gibt dies als prozentualen analogen Messwert aus. Je weniger Lichtstärke gemessen wird, desto tiefer ist eine Taste eingedrückt und umgekehrt.

Die einzelnen Tasten haben zusätzlich zu den in sich verschlossenen Schaltern jeweils eine zusätzliche Metallklammer integriert. Diese dient allerdings lediglich der Stabilisierung des beweglichen Schalterelements und vermindert das Hin- und Herwackeln der Tastenkappen.

  • Die Multimediatasten sind nützlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechanische Tasten, wie wir sie kennen, oder? (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Magnetverbinder für die Handballenauflage. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • An der linken Seite gibt es USB-A. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Dickes Kabel (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Tippgefühl auf der Huntsman V2 Analog ist exzellent. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Doubleshot-Keycaps sind hochwertig. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Doubleshot-Keycaps sind hochwertig. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die optomechanischen Schalter sind eine gute Erfindung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Rätselraten bei Sondertasten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Per Fn-Taste erreichen wir weitere Funktionen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Huntsman V2 Analog (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Handballenauflage leuchtet auch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Sie besteht aus weichem Kunstleder. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Huntsman V2 Analog (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ziemlich hohe Tastatur (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Standfüßchen auf der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Magnetverbinder an der weichen Handballenauflage
  • Razer Huntsman V2 Analog (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Huntsman V2 Analog (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Zwei USB-Anschlüsse werden benötigt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein USB-C-auf-A-Adapter liegt bei. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Die optomechanischen Schalter sind eine gute Erfindung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Das funktioniert sehr gut. Auf kaum einer anderen Tastatur schreibt es sich so homogen wie auf der Huntsman V2 Analog. Das Tippgefühl erinnert dabei stark an Cherrys lineare Red-Schalter, wobei wir beim Herunterdrücken im Gegensatz zu einigen anderen Cherry-MX-Geräten kaum ein Schleifen oder andere Widerstände bemerken. Der Schaltweg ist mit Absicht sehr lang gehalten, wodurch ein größerer Spielraum für analoge Signale geschaffen wird.

Es erfordert einiges an Übung, damit die Tastatur nicht laut scheppert und kracht, während wir schnell schreiben - und selbst dann mussten wir uns an den höheren Geräuschpegel im Vergleich zur vielgenutzten Logitech G915 TKL, aber auch anderen Cherry-MX-Tastaturen wie der Corsair K70 erst einmal gewöhnen.

Doubleshot-Tastenkappen

Die recht großen Doubleshot-Tastenkappen mit Standard-Cherry-Sockel schallen beim Aufprall auf die Metallgrundplatte der Tastatur doch arg laut. Es dürfte zudem schwierig sein, nachträglich Dämpfungsringe einzubauen, da dies das analoge Signal verfälschen könnte. Vermutlich hat sich Razer deshalb gegen eine Geräuschdämmung entschieden.

  • Die Multimediatasten sind nützlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechanische Tasten, wie wir sie kennen, oder? (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Magnetverbinder für die Handballenauflage. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • An der linken Seite gibt es USB-A. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Dickes Kabel (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Tippgefühl auf der Huntsman V2 Analog ist exzellent. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Doubleshot-Keycaps sind hochwertig. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Doubleshot-Keycaps sind hochwertig. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die optomechanischen Schalter sind eine gute Erfindung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Rätselraten bei Sondertasten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Per Fn-Taste erreichen wir weitere Funktionen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Huntsman V2 Analog (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Handballenauflage leuchtet auch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Sie besteht aus weichem Kunstleder. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Huntsman V2 Analog (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ziemlich hohe Tastatur (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Standfüßchen auf der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Magnetverbinder an der weichen Handballenauflage
  • Razer Huntsman V2 Analog (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Razer Huntsman V2 Analog (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Zwei USB-Anschlüsse werden benötigt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein USB-C-auf-A-Adapter liegt bei. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Per Fn-Taste erreichen wir weitere Funktionen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Wir müssen allerdings nicht unbedingt großartig in die Tasten hauen. Denn Razer bietet eine einstellbare Auslösetiefe an. Bei minimal 1,5 mm reicht sogar ein leichtes Antippen der Schalter aus. Das nutzen wir gerne in Ego-Shootern wie Counter-Strike: Global Offensive, in dem wir an Ecken schnell aus der Deckung hervorschauen und direkt zurückgleiten können.

Razer Huntsman V2 Pro Analog, Gaming-Tastatur

Zum Schreiben würden wir uns allerdings für eine etwas unempfindlichere Tastatur entscheiden, also stellen wir den Schaltweg auf 2, 3 oder auch maximal 3,8 mm ein. Diese Flexibilität macht die Huntsman V2 so interessant. Dabei können wir einzelne Tasten mehr oder weniger empfindlich konfigurieren, etwa WSAD, R und Q in Shootern oder die Zahlenreihe 1 bis 9 in World of Warcraft.

Zwei Kommandos auf einer Taste

Das wohl sonderbarste Feature der Razer-Tastatur: Wir können auf zwei verschiedenen Schaltwegen zwei unterschiedliche Tastenbelegungen konfigurieren. So ist es etwa möglich, mit leichtem Druck auf die Taste Q eine Rauchgranate in die Hand zu nehmen und sie beim vollständigen Durchdrücken der Taste direkt zu werfen.

  • Einzelne Tasten konfigurieren wir in Synapse.
  • Wer sieht bei dem Gewusel noch durch?
  • Auch die Beleuchtung der Tastatur lässt sich einstellen.
  • Einzelne Profile bestimmten Spielen zuweisen
  • Es können viele Profile angelegt werden.
  • Einstellen in Razer Chroma
  • Doppelbelegung von einzelnen Tasten.
Doppelbelegung von einzelnen Tasten.

Die Möglichkeiten sind hier nahezu grenzenlos, allerdings halten wir das in der Praxis für wenig sinnvoll. Uns ist es mehr als einmal in einer hektischen Situation passiert, dass wir Tasten direkt durchgedrückt und unsere Granate vor die Füße unserer Teammitglieder geworfen haben. Was folgt, sind Frust und vulgäre Anschuldigungen über den Voice-Chat - also kein wirklich brauchbarer Effekt.

Viel nützlicher ist die Konfiguration der Tasten als Analogsticks, sobald wir es an der grauenhaften Software vorbei geschafft haben.

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 Razer Huntsman V2 Analog im Test: Die Gamepad-TastaturTastatur wird zum Xbox-Gamepad 
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Hildi 04. Mär 2021

Ironie bitte kennzeichnen!

Tom01 27. Feb 2021

Ich bin auch für TKL. Das Numpad hat mich schon immer genervt.

Tom01 27. Feb 2021

Nein, die Wooting hat leider magnetische Schalter.

gdh 26. Feb 2021

... wenn golem ein soud test machen würde die features sind ja nice to have und...

Das... 26. Feb 2021

bei mir hat es definitiv gewirkt um auf den Artikel zu klicken. Hydra Dominatus!



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