• IT-Karriere:
  • Services:

Verfügbarkeit und Fazit

Das von uns getestete Standardversion der Huntsman kostet im Onlineshop von Razer 160 Euro. Die Elite-Variante mit Unterbodenbeleuchtung, multifunktionalem Drehregler, Medientasten und Handballenauflage kostet 210 Euro.

Fazit

Stellenmarkt
  1. DESAGA GmbH, Wiesloch
  2. JDM Innovation GmbH, Murr bei Ludwigsburg

Die Razer Huntsman ist mit ihren optomechanischen Switches eine Besonderheit auf dem Markt der Gaming-Tastaturen. Die Switches sind langlebiger, zudem reagieren sie verlässlich beim Ertönen des Klicks.

  • Vom Design her ist die Razer Huntsman unauffällig, die Standardversion hat zudem keine Zusatztasten. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Als Switches kommen von Razer selbst entwickelte opto-mechanische Schalter zum Einsatz. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Diese haben im Inneren keine Metallkontakte, sondern Infrarotlichtschranken. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Keycaps haben Standard-Cherry-MX-Mount. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Schalter haben einen flachen Hub und einen eingebauten Klick. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die neuen Schalter sind nicht unbedingt wegen des Klicks laut: Die Switches haben recht viel Spiel, was zu starken Nebengeräuschen und einem hohen Geräuschpegel führt. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Beim Spielen sind diese Nebengeräusche zu vernachlässigen, zum Tippen von längeren Texten eignet sich die Huntsman aber eher nicht. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die ausklappbaren Füße sind gummiert und haben zwei Stufen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • So lässt sich die Huntsman ...
  • ... ideal positionieren. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
Die Schalter haben einen flachen Hub und einen eingebauten Klick. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Die Tastatur bietet ein sehr leichtes Tippgefühl, der Klick gibt ein haptisches Feedback; an sich ist der Laufweg der Schalter aber linear, was beim Spielen von Vorteil ist. Ebenso hilfreich ist der kurze Hubweg der Tasten, dank des geringen Auslösegewichts ermüden unsere Finger zudem nicht. Als Gaming-Tastatur macht die Huntsman Spaß.

Während des Spielens spüren wir aber zugegebenermaßen keine nennenswerten Geschwindigkeitsvorteile gegenüber anderen Tastaturen mit Cherry- oder Romer-G-Schaltern, die ähnliche Auslösekräfte erfordern. Die IR-Technologie mag verlustfreier sein, auf unsere Leistung scheint sie sich aber nicht auszuwirken - wobei wir natürlich auch keine professionellen E-Sportler sind.

Im Gaming-Szenario fallen die starken Nebengeräusche der Huntsman weniger auf. Wird die Tastatur allerdings benutzt, um Texte zu verfassen, sind die Tippgeräusche sehr stark. In einem Büro mit anwesenden Kollegen können wir uns die Tastatur nur schwer vorstellen - das ist aber auch nicht der gedachte Einsatzzweck.

Für Gamer ist die Standardversion der Huntsman eine solide Tastatur ohne Schnörkel, deren Switches sich gut für eine Vielzahl an Spielen eignen. Käufer werden sich aber entscheiden müssen, ob ihnen eine bis auf die Schalterkonstruktion eher einfach ausgestattete Tastatur 160 Euro wert ist. Die neuen optomechanischen Schalter sind für uns nicht zwingenderweise ein Kaufargument, obwohl sie verglichen mit Cherry-Schaltern eine doppelt so lange Lebensdauer haben sollen.

Die Elite-Variante der Huntsman bietet immerhin ein paar Extras, kostet dafür aber auch gleich 210 Euro. Zum Vergleich: Die ebenfalls von Razer stammende Blackwidow Chroma V2 ist im Internet bereits für um die 150 Euro erhältlich und hat zusätzlich zur Standardversion der Huntsman noch fünf Makro-Tasten - ausgeliefert wird sie mit Razers Green Switches, die im Gaming-Alltag kaum nennenswerte Nachteile gegenüber den optomechanischen Schaltern haben dürften.

Interessenten an der Tastatur müssen entscheiden, ob ihnen die Langlebigkeit der Switches den für die Ausstattung etwas höheren Preis wert ist. Dafür müssen sie aber auch mit lauteren Tastengeräuschen leben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Gute Leistung beim Zocken, nervig beim Tippen
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 17,99€
  3. (aktuell u. a. Brothers - A Tale of Two Sons für 2,75€, Imperator: Rome für 9,50€, Little...

xPandamon 03. Aug 2018

Bei dem Preis würde ich die definitiv nicht in Betracht ziehen, die Standart-Version ist...

xPandamon 03. Aug 2018

Überteuert und ich kann mir nicht vorstellen dass die länger halten. Wenn da was kaputt...

mmarcel 30. Jul 2018

+1 und thumbs up!

DummyAccount 30. Jul 2018

Wenn ich beim Spielen den Klick eh nicht hoere, wozu brauche ich dann einen? Um alle um...

Poison Nuke 16. Jul 2018

Toll wenn der Artikel über die Lautstärke der Tastatur "lästert", aber in dem beigefügten...


Folgen Sie uns
       


Fotos kolorieren mit einem Klick per KI - Tutorial

Wir zeigen, wie sich ein altes Bild schnell kolorieren lässt - ganz ohne Photoshop.

Fotos kolorieren mit einem Klick per KI - Tutorial Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /