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Razer Core
Razer Core (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Razer Core im Test: Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System

Razer Core
Razer Core (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Dank Razers Core lässt sich ein Ultrabook mit einer externen AMD- oder Nvidia-Grafikkarte betreiben. Die TB3-Anbindung bremst gleich doppelt, wenn auch weniger als erwartet. Dafür weist die teure Grafikkartenbox kleinere Mängel auf.
Ein Test von Marc Sauter

Eine externe Grafikkarte (eGPU) mit einem Notebook zu verbinden - diese Idee ist zwar schon vor einem Jahrzehnt umgesetzt worden. Aber erst mit Intels Thunderbolt-3-Schnittstelle hat das Thema an Fahrt gewonnen, eines der dennoch wenigen Modelle ist Razers Core. Wir haben die Grafikbox seit Februar 2017 mit unterschiedlichen Notebooks sowie Ultrabooks und Mini-PCs genutzt. Grundsätzlich funktioniert das Core, neben ein paar Kleinigkeiten gibt es aber einen Kritikpunkt, dem sich Razer annehmen muss.

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Mit 340 x 218 x 105 mm ist die Grafikbox voluminös - ein komplettes Gehäuse wie das Dan Cases A4-SFX misst mit 317 x 200 x 112 x mm kaum mehr. Zumindest Tiefe ist aber notwendig, da das Core auch Grafikkarten aufnimmt, die bis zu 310 mm lang sind. Allerdings passen nur Dualslot-Modelle hinein, dank Mesh-Gitter an der von vorne gesehen linken Seite bekommen dafür Pixelbeschleuniger mit axialer Belüftung genug Luft. Die Verarbeitung des mattschwarz lackierten Core ist tadellos, das Design vielleicht ein bisschen kantig. Die RGB-LEDs am Unterboden sind obligatorisch.

Angeschlossen wird das Razer Core per 50 cm kurzem USB-Type-C-Kabel, über das die Thunderbolt-3-Schnittstelle realisiert wird. Die Länge ist unpraktisch, da sich die Grafikbox dadurch schlecht positionieren lässt. Allerdings entspricht ein halber Meter der Spezifikation für 40 GBit/s, und die sind für vier PCIe-Gen3-Lanes notwendig. Am Core befindet sich neben Gigabit-Ethernet und vier USB-3.0-Type-A-Ports noch der Stromanschluss. Das interne Enhance-Netzteil liefert 500 Watt und 41 Ampere auf 12 Volt. Es lädt ein per Thunderbolt 3 angeschlossenes Notebook mit 45 Watt auf.

  • Razer Blade (Early 2017), Geforce GTX 1060 FE, Geforce 378.66
  • Razer Blade (Early 2017), Geforce GTX 1060 FE, Geforce 378.66
  • Razer Blade (Early 2017), Geforce GTX 1060 FE, Geforce 378.66
  • Razer Blade (Early 2017), Geforce GTX 1060 FE, Geforce 378.66
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
(Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Der Einbau einer Grafikkarte ist simpel: Verriegelung öffnen, Karte in den x16-Slot stecken und verschrauben, einen oder beide 6+2-Pol-Stecker anschließen, Innenteil hineinschieben, Hebel umlegen. Danach wird das Core per TB3-Kabel mit einem Notebook oder Mini-PC verbunden, das klappt aber auch mit Convertibles oder PCs, die ein Mainboard mit TB3-Controller nutzen. Razer garantiert Kompatibilität zu den eigenen Blade-Modellen wie dem Stealth, andere Geräte mit TB3 werden theoretisch ebenfalls unterstützt. Das Core läuft unter Linux und Windows und mit etwas Basteln unter MacOS.

Wir haben vorrangig ein Dell XPS 13 (9360), ein Razer Blade (Early 2017) und ein Razer Blade Stealth (Late 2016) verwendet. Etwas Vorarbeit ist allerdings notwendig, und (falsche) Warnmeldungen gilt es zu ignorieren.

Es gibt ein paar Probleme 

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Dan Koes 07. Jun 2017

Bedingt. Wer beispielsweise schon ein Macbook hat (und braucht) kann das Gerät für...

AngryFrog 29. Mai 2017

Das will ich sehen, wie einer seinen hypen RAZER PC mit in den Urlaub nimmt. Lange...

renegade334 27. Mai 2017

Ein Desktop ist kaum so stark fürs Stromsparen optimiert. Beim Energiesparen kann aber...

DerMartin71 26. Mai 2017

Also ich betreibe hier das Acer Graphics Dock an meinem Transformer 3 Pro. Ist zwar nur...

WonderGoal 25. Mai 2017

Das DAN-Case ist natürlich ein Gegenargument, aber andererseits musst du dann immer noch...



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