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Razer Core
Razer Core (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Thunderbolt 3 bremst leicht

Wir haben die meisten unserer Messwerte mit drei Geräten erstellt: Im Razer Blade stecken ein starker Quadcore-Prozessor (Core i7-7700HQ) und eine Geforce GTX 1060, im Blade Stealth rechnet ein deutlich langsamerer Dualcore-Chip (Core i7-7500U), beide Notebooks weisen vier Lanes auf. Dell hat XPS 13 (9360) mit einem nochmals niedriger taktenden 15-Watt-Zweikerner (Core i5-7200U) ausgestattet, das Razer Core hängt überdies an nur zwei Lanes.

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Unsere erste Erkenntnis ist, dass Nutzer einer Grafikbox sie mit einem Display nutzen sollten, das an die Karte im externen Gehäuse angeschlossen ist. Wird der Bildschirm des Notebooks verwendet, müssen nicht nur Daten zur eGPU und zurück geschickt, sondern auch der Framebuffer wieder an das interne Display übermittelt werden. Je nach Engine, Spiel und Einstellungen fällt die Leistung um 5 bis 15 Prozent höher aus, wenn der dedizierte Monitor die Bildausgabe übernimmt. Das gilt vor allem beim XPS 13 (9360), zumal Stichproben auch schlechtere Frametimes zeigen.

Dishonored 2Rise of the Tomb Raider
Blade Stealth + GTX 1060 (720p, externes vs internes Display)54 fps / 50 fps75 fps / 72 fps
Blade Stealth + GTX 1060 (1080p, externes vs internes Display)45 fps / 42 fps56 fps / 49 fps
Blade Stealth + GTX 1060 (1440p, externes vs internes Display)36 fps / 33 fps41 fps / 36 fps
Razer Core: Leistungsverlust bei Nutzung des Ultrabook-Displays

Ausgehend von der internen Geforce GTX 1060 des Razer Blade haben wir getestet, wie viel langsamer eine externe Geforce GTX 1060 bei gleichen Taktraten rechnet. Der Unterschied fällt mit durchschnittlich 12 Prozent Vorsprung für die integrierte Nvidia-Grafikeinheit recht gering aus. Bis auf Doom gilt dabei, dass die Differenz größer wird, je niedriger die Auflösung und je höher die Bildrate ausfallen. Wer in weitestgehend GPU-limitierten Settings spielt, dürfte die 5 Prozent Unterschied kaum bemerken. Wer einem Gaming-Notebook mit Geforce GTX 1060 zu spürbar mehr Grafikleistung verhelfen will, sollte daher eine Geforce GTX 1080 (Ti) ankoppeln.

  • Razer Blade (Early 2017), Geforce GTX 1060 FE, Geforce 378.66
  • Razer Blade (Early 2017), Geforce GTX 1060 FE, Geforce 378.66
  • Razer Blade (Early 2017), Geforce GTX 1060 FE, Geforce 378.66
  • Razer Blade (Early 2017), Geforce GTX 1060 FE, Geforce 378.66
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Razer Blade (Early 2017), Geforce GTX 1060 FE, Geforce 378.66

Mit zwei statt vier Lanes limitiert Thunderbolt 3 stark, wenngleich eine externe Karte wie eine Geforce GTX 1060 oder Radeon RX 480 verglichen mit einer Intel HD Graphics 620 immer noch viel schneller ist. Auch bei 4x gegen 2x PCIe Gen3 gilt, dass die Differenz sich vergrößert, wenn die Auflösung sinkt und die Bildrate steigt. In 1440p allerdings sprechen wir von unter 10 Prozent. In 720p hingegen trennen das Blade Stealth und das XPS 13 (9360) bis zu 25 Prozent. Wer eine hohe Framerate wünscht, für den sind TB3-Boxen bedingt geeignet, da der Datenaustausch die Leistung tendenziell stärker drückt.

Dishonored 2 (720p/1080p/1440p)RotTR (720p/1080p/1440p)
Blade Stealth (4x PCIe Gen3), GTX 1060 54 fps / 46 fps / 36 fps75 fps / 56 fps / 41 fps
XPS 13 [9360] (2x PCIe Gen3), GTX 1060 44 fps / 40 fps / 34 fps69 fps / 52 fps / 38 fps
Razer Core: Leistungsverlust bei zwei statt vier PCIe-Gen3-Lanes

Generell empfiehlt sich gerade bei AMD-Grafikkarten, wenn verfügbar, Schnittstellen wie Direct3D 12 oder Vulkan zu nutzen. Vor allem in eher CPU-limitierten Szenen hilft das, die Bildrate zu steigern. Apropos Prozessorleistung: Wir waren zwar überrascht, wie hoch die Geschwindigkeit der 15-Watt-Chips im Blade Stealth und im XPS 13 (9360) ausfällt. Spieler sollten sich dennoch im Klaren darüber sein, dass diese U-Modelle zumindest in Mehrspielerschlachten in Battlefield 1 mit vollen Details unter 30 fps abliefern. Nahezu alle anderen Titel laufen aber rund.

Wer das Razer Core kaufen will, muss viel Geld bezahlen.

 Es gibt ein paar ProblemeVerfügbarkeit und Fazit 

eye home zur Startseite
Dan Koes 07. Jun 2017

Bedingt. Wer beispielsweise schon ein Macbook hat (und braucht) kann das Gerät für...

AngryFrog 29. Mai 2017

Das will ich sehen, wie einer seinen hypen RAZER PC mit in den Urlaub nimmt. Lange...

renegade334 27. Mai 2017

Ein Desktop ist kaum so stark fürs Stromsparen optimiert. Beim Energiesparen kann aber...

DerMartin71 26. Mai 2017

Also ich betreibe hier das Acer Graphics Dock an meinem Transformer 3 Pro. Ist zwar nur...

WonderGoal 25. Mai 2017

Das DAN-Case ist natürlich ein Gegenargument, aber andererseits musst du dann immer noch...



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