Abo
  • Services:

Es gibt ein paar Probleme

Beim Einbau der Grafikkarte etwa nervt, dass die einzelne Rändelschraube gut erreichbar, die Bohrung aber nur für Dualslot-Modelle ausgelegt ist. Beim Schließen schleifen die Stromkabel am äußeren Gehäuse - da aber niemand das Core ständig umbaut, halten wir das für einen Schönheitsfehler. Bevor die Grafikbox verbunden wird, sollten die Geräte-Firmware, Betriebssystem und Software aktuell sein. Das Blade Stealth hat dafür ein Update-Tool, beim Dell XPS 13 (9360) und beim Dell XPS 13 (9365) Convertible mussten wir BIOS, TB3-Firmware und TB3-Treiber manuell aktualisieren.

AMD und Nvidia werden unterstützt

Stellenmarkt
  1. I. G. Bauerhin GmbH, Gründau
  2. Schwarz Zentrale Dienste KG, Heilbronn

Während das Blade Stealth nach Anschließen des Core und der Installation des Geforce-Treibers oder der Radeon Software anstandslos die Verbindung herstellte, teilten uns beide Dell-Geräte mit, sie unterstützten keine externen Grafikkarten. Das stimmt jedoch nicht, die zwei XPS 13 sind kompatibel zum Core. Das Dell-Convertible bindet seinen TB3-Controller mit vier Lanes an, in ihm steckt aber ein Y-Prozessor. Der U-Chip im Dell-Ultrabook ist flotter, dafür hängt der TB3-Controller an nur zwei Lanes - dazu später mehr.

Sind Notebook und Core verbunden, startet Letzteres automatisch, wenn Ersteres eingeschaltet wird. Der AMD- und der Nvidia-Treiber signalisieren unter Windows 10 mittels Tray-Icon, dass eine externe Grafikkarte verbaut sei. Wer die Anbindung überprüfen will, kann per GPU-Z die Anzahl der Lanes auslesen, bei Nvidia-Modellen misst CUDA-Z die Transferrate. Das zu kontrollieren hilft festzustellen, ob Probleme vorliegen. Der TI82-Controller im Core ist älter, aber offenbar kompatibler als der neuere TI83-Chip.

Bei Notebooks, die neben der integrierten Intel-GPU auch eine dedizierte Grafikeinheit nutzen, muss für den Einsatz der Razer-Box samt externer Karte eigentlich die Notebook-Grafikeinheit im Gerätemanager manuell deaktiviert werden. Zumindest beim Blade ist das nicht notwendig, da Razer ein Switcher-Tool anbietet. Werden zwei Nvidia-Karten eingesetzt, sind übrigens kein SLI-Gespann oder eine GPU-PhysX-Auslagerung möglich.

  • Razer Blade (Early 2017), Geforce GTX 1060 FE, Geforce 378.66
  • Razer Blade (Early 2017), Geforce GTX 1060 FE, Geforce 378.66
  • Razer Blade (Early 2017), Geforce GTX 1060 FE, Geforce 378.66
  • Razer Blade (Early 2017), Geforce GTX 1060 FE, Geforce 378.66
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  •  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
(Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Im Betrieb schalten sich die drei Lüfter an der Unterseite des Core und der vierte im Netzteil ein. Alle drehen unentwegt und sind deutlich hörbar. Allerdings röhren das Blade Stealth und das XPS 13 (9360) unter Last noch lauter als die Grafikbox - wir empfehlen Kopfhörer. Wer die Beleuchtung anpassen will, muss Razers Synapse-Software installieren und benötigt einen Onlineaccount dafür. Das Durchschleifen der USB-Ports scheint fehlerhaft, bei uns wurden zwei Mäuse - eine Creative M04 und eine Roccat Savu - sporadisch nicht mehr erkannt. Mit Razers Mamba TE hatten wir keine Probleme.

Ein eigenes Thema ist die Verbindung über bis zu vier PCIe-Gen3-Lanes: Die bremsen messbar, mit zwei Bahnen sinkt die Geschwindigkeit weiter, und wer das Display des Notebooks ansteuert, muss mit einer noch niedrigeren Leistung leben. Das macht die Auswahl der Grafikkarte entscheidend.

 Razer Core im Test: Grafikbox + Ultrabook = Gaming-SystemThunderbolt 3 bremst leicht 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 915€ + Versand
  2. ab 119,98€ (Release 04.10.)
  3. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten

A. N. 28. Dez 2017

Ich hab mir das Blade Stealth mit dem 8550u (4-kerner) zugelegt und finde die Lösung mit...

Dan Koes 07. Jun 2017

Bedingt. Wer beispielsweise schon ein Macbook hat (und braucht) kann das Gerät für...

AngryFrog 29. Mai 2017

Das will ich sehen, wie einer seinen hypen RAZER PC mit in den Urlaub nimmt. Lange...

renegade334 27. Mai 2017

Ein Desktop ist kaum so stark fürs Stromsparen optimiert. Beim Energiesparen kann aber...

DerMartin71 26. Mai 2017

Also ich betreibe hier das Acer Graphics Dock an meinem Transformer 3 Pro. Ist zwar nur...


Folgen Sie uns
       


Nvidia Geforce RTX 2080 und 2080 Ti - Test

Nvidia hat mit der RTX 2080 und 2080 Ti die derzeit leistungsstärksten Grafikkarten am Markt. Wir haben sie getestet.

Nvidia Geforce RTX 2080 und 2080 Ti - Test Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen
  2. Achim Berg "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"
  3. Telefónica Bündelung von Bandbreiten aus 4G und 5G ist doch möglich

Probefahrt mit Tesla Model 3: Wie auf Schienen übers Golden Gate
Probefahrt mit Tesla Model 3
Wie auf Schienen übers Golden Gate

Die Produktion des Tesla Model 3 für den europäischen Markt wird gerade vorbereitet. Golem.de hat einen Tag in und um San Francisco getestet, was Käufer von dem Elektroauto erwarten können.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. 1.000 Autos pro Tag Tesla baut das hunderttausendste Model 3
  2. Goodwood Festival of Speed Tesla bringt Model 3 erstmals offiziell nach Europa
  3. Elektroauto Produktionsziel des Tesla Model 3 erreicht

    •  /