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Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.

Ein Test von veröffentlicht am
(Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Kompakte Gaming-Notebooks haben es auf dem Markt nicht unbedingt leicht, schließlich verlangen Anwender viele Dinge gleichzeitig. Ein portables Gaming-Notebook muss lange ohne Steckdose aushalten können und sollte möglichst kompakt, leicht und hübsch anzusehen sein. Eine gute Tastatur und ein helles Display sind dabei selbstverständlich, genauso wie akzeptable Bildraten in unseren Lieblingsgames.

Inhalt:
  1. Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie
  2. 1080p-Gaming problemlos möglich
  3. Zu viele Opfer für das 4K-Panel
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Bei all diesen Punkten ist es wenig verwunderlich, dass sich nahezu alle Gaming-Geräte auf eine Sache konzentrieren und dafür in anderen Punkten weniger überzeugen. Meist werden Akkulaufzeit und Portabilität zugunsten der Leistung vernachlässigt.

Das Blade Stealth 13 von Razer ist eine überraschende Ausnahme und überzeugt uns im Test in nahezu allen Punkten. Es kann sich ohne zu übertreiben das beste Spielenotebook für unterwegs nennen. Zocker, die ein Arbeitsgerät mit Spielemöglichkeit suchen, sind hier bestens bedient. Selten können wir sagen, dass sich die Investition von immerhin 2.000 Euro für die uns gestellte Testkonfiguration wirklich lohnt.

Razer hat uns zwei verschiedene Varianten des 13-Zoll-Gaming-Notebooks zugesandt, eines mit Full-HD-Panel und ein ansonsten baugleiches Modell mit optionalem 4K-Display. Beide Geräte verwenden einen Intel Core i7-1065G7 der aktuellen Generation Ice Lake, 16 GByte RAM und eine 512-GByte-NVMe-SSD. Für die Gaming-Leistung sorgt zudem eine dedizierte GPU von Nvidia - die Geforce GTX 1650 Max-Q.

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• Zu Beginn schauen wir uns das leicht abgeänderte Chassis an. Statt typischen Gaming-Akzenten setzt Razer hier auf schlichtes Design.

• Im zweiten Teil zeigt das Gerät, dass es sich trotzdem auch zum Spielen eignet.

• Das 4K-Panel ist den Aufpreis unserer Meinung nach nicht wert, sondern teilweise sogar ein Nachteil, wie wir im dritten Teil feststellen.

• Zum Schluss geben ziehen wir wieder unser Fazit.

Schon beim Gehäuse hat Razer einige Dinge im Vergleich zum etwas älteren Vorgänger verändert. Die schmaleren Displayränder um das 13,3 Zoll große Panel wirken sich auch auf ein etwas kompakteres, aber durch die dedizierte GPU auch dickeres Chassis aus. Statt 321 x 206 x 13 mm misst dieses jetzt 305 x 210 x 15,3 mm. Auch am Design hat Razer etwas gearbeitet. Das typische Schlangenlogo leuchtet nicht mehr und die schmalen Kerben auf dem Deckel weichen einer komplett mattschwarzen und planen Fläche. Dadurch sieht das Notebook eher wie ein Arbeitsgerät als wie ein Spielenotebook aus.

  • Das Gehäuse ist schlichter geworden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse links (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse rechts (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die beiden Modelle nebeneinander - links das 1080p-Modell (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die 4K-Version spiegelt stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Exzellente Tastatur und sehr gutes Trackpad (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Displayränder sind kleiner. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Displayränder sind kleiner. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Luft wird nach hinten heraus abgeführt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Blade Stealth 13 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Blade Stealth 13 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Blade Stealth 13 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Leicht zu öffnendes Chassis (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die SSD ist austauschbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku ist ausreichend groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Gehäuse ist schlichter geworden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Es ist jedoch weiterhin möglich, die einzelnen LEDs und die Tastatur nach Belieben in verschiedenen Farben leuchten zu lassen. Hier ist der Gaming-Aspekt des Notebooks noch sichtbar. Wir finden das schlichte Design passend - vor allem, wenn wir das Gerät auch abseits von Spielen im Büro oder auf Reisen einsetzen möchten. Das Gewicht von etwa 1.400 Gramm geht dabei gerade noch so in Ordnung.

Die Verarbeitungsqualität des Blade Stealth 13 ist dabei weiterhin exzellent. Hier wackelt und knarzt nichts. Auch ist das Scharnier starr genug, um das Panel stabil zu halten. Die raue Aluminiumoberfläche fühlt sich zudem wieder sehr gut an und erinnert an den Vorgänger. Damit einher geht allerdings auch, dass sich Fingerabdrücke und Schmutz auf dem Gerät schnell zeigen.

Für ein 13,3-Zoll-Notebook hat das Blade Stealth 13 einmal mehr eine sehr gute Anschlussvielfalt vorzuweisen. Wir können einen Thunderbolt-3-Port, einen USB-Typ-C-Anschluss (3.2 Gen2) und zwei USB-A-Buchsen (3.2 Gen1) verwenden. Zum Vergleich: Das in vielen Fällen als Referenz herangezogene Dell XPS 13 (9380) hat einen USB-Typ-C-Port weniger. Im Netzbetrieb können wir allerdings einen der USB-C-Ports ohne Adapter nicht verwenden, da das mitgelieferte Netzteil diesen belegt. Auch fehlt uns ein SD-Kartenleser, der bei den meisten Business-Geräten vorhanden ist.

  • Das Gehäuse ist schlichter geworden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse links (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse rechts (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die beiden Modelle nebeneinander - links das 1080p-Modell (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die 4K-Version spiegelt stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Exzellente Tastatur und sehr gutes Trackpad (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Displayränder sind kleiner. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Displayränder sind kleiner. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Luft wird nach hinten heraus abgeführt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Blade Stealth 13 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Blade Stealth 13 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razer Blade Stealth 13 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Leicht zu öffnendes Chassis (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die SSD ist austauschbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku ist ausreichend groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Anschlüsse rechts (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Tastatur und das Trackpad können wieder überzeugen. Die flachen und großen Tasten des Stealth 13 haben einen kurzen Schaltweg und einen weichen Druckpunkt. Das schnelle Auslösen der Tasten kann in Spielen ein Vorteil sein und sorgt für ein angenehmes Schreibgefühl. Ebenfalls überraschend: Razer verbaut Pfeiltasten in voller Größe, die in Games zum Bewegen der Spielfigur oder beim Programmieren zum Navigieren im Quelltext genutzt werden können.

Auch das Trackpad hat Razer noch einmal vergrößert. Es erinnert an das Touchpad des Macbook Air oder des aktuellen Surface Laptop 3. Beim Arbeiten haben wir nie das Gefühl, eine Maus anschließen zu wollen. Das können wir von manchen anderen Geräten wie etwa dem Sony Vaio SX14 nicht behaupten.

Obwohl das Blade Stealth 13 kompakt ist, können wir doch viele Spiele mit akzeptablen Bildraten spielen, ohne auf zu viele Grafikdetails verzichten zu müssen.

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1080p-Gaming problemlos möglich 
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neocron 02. Dez 2019

du Rebell du ...

hoffelmann 28. Nov 2019

Danke für den ausführlichen Erfahrungsbericht.

Labbm 27. Nov 2019

Was will man denn mit 13 Zoll anfangen? Grade zum Spielen, da sind doch 15 Zoll schon zu...

narfomat 27. Nov 2019

hab ich mich auch grade gefragt... =)

narfomat 27. Nov 2019

bei nem gerät das 2000euro kostet auf jeden fall zu wenig speicher. JEDER weiß was SSD...


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