Die neue Hardware ist leiser

Als Prozessor rechnet ein Core i7-7700HQ aus der Kaby-Lake-Generation. Der Chip hat vier Kerne mit acht Threads und taktet mit 2,8 bis 3,8 GHz. Zumindest in Spielen läuft die CPU mit 3,4 GHz und damit dem Allcore-Turbo. Die Temperatur ist mit bis zu 90 Grad und durchschnittlich 80 Grad unbedenklich. Unter Dauerlast darf der Chip bis zu 45 Watt und kurzfristig bis zu 60 Watt aufnehmen. Verglichen mit dem Core i7-6700HQ des Razer Blade von 2016 steigt die Leistung um 5 bis 10 Prozent. Daran haben aber auch die 16 GByte ihren Anteil, denn der RAM ist mit DDR4-2400 statt DDR4-2133 spezifiziert.

  • Razer Blade 4K Late 2017 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Stromanschluss, 2x USB 3.0 Type, Klinke für Audio (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thunderbolt 3, USB 3.0 Type A, HDMI 2.0a, Kensington-Öse (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Blade nutzt zwei Lüfter, sie stehen im Leerlauf aber still. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Innenleben des Razer Blade (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • 16 GByte DDR4-2400 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • HM175-Chipsatz (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • PM961-SSD von Samsung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ac-WLAN von Killer (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • 70-Wattstunden-Akku (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Innenleben des Razer Blade (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Hinsichtlich der Grafikeinheit bleibt sich Razer treu und lötet Nvidias Geforce GTX 1060 mit 6 GByte Videospeicher auf die Platine. Diese reguläre Variante taktet höher als das Max-Q-Pendant mit geringerer thermischer Verlustleistung. Wir sehen in Grim Dawn eine Frequenz von etwa 1,65 GHz - typisch für diese GPU. Sie benötigt dabei bis zu 80 Watt und im Mittel knapp 70 Watt, ebenfalls wie erwartet. Zur Performance in Spielen, gerade nativ in 4K-UHD, haben wir auf der nächsten Seite unsere Details zusammengetragen.

Einer unserer Kritikpunkte am Vorgängermodell waren die auch im Leerlauf ständig laufenden Lüfter. Beim neuen Razer Blade stehen beide im Leerlauf still und auch bei Filmen oder beim Web-Browsing gibt das Notebook keinen Mucks (oder Spulenfiepen) von sich. Erst bei längerer Last auf der CPU, etwa beim Video-Encoding, springen die Propeller an und werden ziemlich laut. Arbeitet die GPU dann noch zusätzlich, beispielsweise in Spielen, brüllt das Blade. Wir raten zu Kopfhörern oder dem optionalen Quiet-Mode, dann aber drosselt die Grafikeinheit ihren Takt.

Längere Akkulaufzeit bei leichter Last

Bei den restlichen Komponenten gibt es keine Überraschungen, außer vielleicht dem HM175- statt dem HM170-Chipsatz. Der macht jedoch abseits der neueren ME-Firmware nichts anders. Das ac-2x2-WLAN und Bluetooth 4.1 werden von einer Killer 1535 geliefert, die SSD stammt von Samsung. Statt der älteren PM951 nutzt Razer nun eine deutlich schnellere PM961. Offenbar gilt das aber nur für 512 GByte oder 1 TByte Kapazität. Der Akku weist wieder 70 Wattstunden auf und wird erneut per kompaktem 165-Netzteil geladen.

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Etwas überrascht waren wir hingegen bei der Akkulaufzeit. Bei Spielelast tut sich praktisch nichts, beim Web-Browsing mit 150 cd/m² hält das neue Razer Blade etwa viereinhalb statt vier Stunden durch (4K-UHD gegen WQHD+). Das Modell mit mattem 1080p-Display sollte also locker acht Stunden schaffen, was Tests wie der bei Notebookcheck bestätigen. Wer das Blade also nicht nur als reine Gaming- oder Video-Render-Maschine nutzen möchte, kommt damit durchaus einen vollen Arbeitstag über die Runden.

Uns hat dann noch interessiert, ob 4K-UHD denn für Spiele die richtige Auflösung ist (nein) und ob unsere Videokollegen die Pixeldichte samt hoher Farbtreue zu schätzen wissen (ja). Am Ende entscheidet schlicht der Einsatzzweck.

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 Razer Blade 2017 im Test: Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K4K-UHD läuft selten flüssig 
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Anonymer Nutzer 30. Jan 2018

Die Dioptrien bei mir sind weder besonders hoch noch scheine ich dadurch besonders...

Anonymer Nutzer 29. Jan 2018

1920*1080 fuer eine GTZ 1060 zu viel? He? - Laueft auf meinem HP OMEN 15 ohne...

demon driver 28. Jan 2018

Das halte ich für eine Selbsttäuschung. 4K übrigens völlig egal bei welcher...

quin0r 26. Jan 2018

Blankes Aluminium rostet dir unter den Fingern weg genau wie Stähle (Weißrost)



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