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Razer Blade 2016 im Test: Immer noch das beste 14-Zoll-Gaming-Notebook

Endlich in Deutschland: Das Razer Blade nutzt eine Pascal-Grafikeinheit, einen Skylake -Chip sowie ein hochauflösendes Igzo-Panel und verfügt über individuell beleuchtete Tasten. Hinzu kommen HDMI 2.0, Thunderbolt 3 und eine, naja, effektive Kühlung.
/ Marc Sauter
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Razer Blade 2016 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Razer Blade 2016 Bild: Martin Wolf/Golem.de

Das hat ganz schön lange gedauert: Drei Jahre, nachdem Razer das erste Blade mit 14 Zoll in den Handel gebracht hat, ist das Gaming-Notebook auch in Deutschland verfügbar. Bisher blieb interessierten Kunden nur der Umweg über einen Import, ab November 2016 liefert Razer die aktuelle Version auch hierzulande aus. Vorausgegangen sind viele Monate anhaltende Diskussionen mit Lenovo aufgrund der Erazer genannten Notebooks der Medion-Tochter und die nicht zu unterschätzende Aufgabe, in Deutschland die notwendige Logistik selbst statt über Partner bereitzustellen.

Razer Blade (Late 2016) – Fazit
Razer Blade (Late 2016) – Fazit (01:12)

2013 war das erste Blade ein außergewöhnliches Notebook: Vor Razer hatte noch kein Hersteller so schnelle Hardware in ein so flaches und mit unter 2 kg vergleichsweise leichtes 14-Zoll-Gerät gepackt. Im Test des Blade bemängelten wir vor allem das mit 1.600 x 900 Pixeln niedrig auflösende Display, das obendrein ein (passables) TN-Panel verwendete. Die Variante von 2014 schnitt im Test besser ab, da Razer auf IPS-Technik mit 1080p-Auflösung oder optional 3.200 x 1.800 Pixeln setzte. Kehrseite der Medaille war die durch die Geforce GTX 870M nahezu verdoppelte Leistungsaufnahme unter Last, was die Kühlung enorm laut werden ließ – ohne Kopfhörer nervig.

Vergangenes Jahr folgte die bisher beste Variante: Im Test lobten wir die gestiegene Geschwindigkeit bei gesunkener Leistungsaufnahme und etwas leiseren Lüftern sowie die wie üblich etwas längere Akkulaufzeit abseits von Spielen. Anfang 2016 hatte Razer das Blade zwar mit einem Skylake-Prozessor aktualisiert(öffnet im neuen Fenster) , die Grafikeinheit, eine Geforce GTX 970M, jedoch beibehalten. Der Fokus lag vielmehr auf neuen Anschlüssen, denn Razer hat einen USB-Type-C-Port mit Thunderbolt-3-Unterstützung integriert. Auch der für ein solches Notebook längst fällige Schritt weg von Sata-6-GBit/s hin zu PCIe und NVMe für die verbauten SSDs erfolgte mit dem Frühlingsmodell.

Wir haben von Razer noch vor der Ankündigung, dass das Blade, das neue Blade Pro (17 Zoll) und das überarbeitete Blade Stealth (12,5 Zoll) samt Core-Grafikbox nach Deutschland kommen, ein Testmuster erhalten. Unser Razer Blade mit 14 Zoll entspricht den Notebooks, die in den deutschen Handel kommen, einzig die Tastatur weist ein US-Layout auf. Alle Erfahrungen und Messwerte sollten also dem entsprechen, was hierzulande Käufer erhalten.

Los geht's auf der nächsten Seite mit den Anschlüssen, der Peripherie, dem Display und den Komponenten. Kleiner Ausblick: Es wird bunt.

Außen wie oben neue Hardware

Wie so oft beim Razer Blade gilt: Das sieht auf den ersten Blick doch genauso aus wie immer. Das Aluminiumgehäuse ist schwarz eloxiert und nicht unempfindlich gegen Fingerabdrücke, aber wenigstens verwendet Razer keinen Klavierlack. Das Blade misst 345 x 235 x 18 mm und wiegt in unserem Fall 1,94 kg; wir haben das Modell mit Touch, das ohne ist ein bisschen leichter. Auf der linken Seite verbaut Razer den Stromanschluss, zwei USB-3.0-Ports (Typ A) und einen 3,5-mm-Klinkenanschluss für Audio. Ein SD-Kartenleser fehlt.


Spannend wird es rechts: Die Öse für ein Kensington-Schloss und USB 3.0 (Typ A) kennen wir, neu ist verglichen mit dem Blade 2015 der USB-Typ-C-Port mit Thunderbolt 3. Der überträgt Daten mit bis zu 40 GBit pro Sekunde, eignet sich für Displays oder als Schnittstelle für die externe Core-Grafikkarten-Box. Ganz neu ist der HDMI-2.0- statt 1.4a-Ausgang für 4K-60-Hz-Monitore. Obendrein können wir daran VR-Headsets wie das Oculus Rift betreiben, schnell genug ist das Blade. Es eignet sich somit wunderbar als unter 2 kg leichte VR-Station.

Aufgeklappt fällt sofort die Tastatur auf, die nicht mehr nur grün leuchtet (anders als das Logo auf dem Deckel – was aber optional ist). Wer einen Account bei Razers Synapse-Software anlegt, kann die Chroma-Beleuchtung steuern und jeder Taste eine von knapp 17 Millionen Farben zuweisen, obligatorische Effekte wie Atmen oder Welle inklusive. Auch abseits der Personalisierung hat die Chroma-Beleuchtung einen Nutzen.

Wer sie in Rise of the Tomb Raider im Menü aktiviert, hat hervorgehobene Tasten und eine Visualisierung des Ladebildschirms, und wenn Lara verletzt ist, pulsiert die Tastatur blutrot. Klasse finden wir die Unterstützung in der Alpha von Unreal Tournament: Im Spiel wird die Lebensenergie auf den F-Tasten in Grün über Gelb bis Rot dargestellt und die Knöpfe 1 bis 9 zeigen, welche der Waffen wir eingesammelt haben und wie deren Munitionsstand ist. Und wenn uns eine Kugel aus der Shock Rifle erwischt, blitzt die Tastatur blau auf.

Die planen Tastenkappen sind beim Blade mit einer 'normalen' Schrift versehen und tippen sich etwas knackiger. Ärgerlich: Die Sonderfunktionen der F-Tasten sind nicht beleuchtet. Das gläserne Touchpad arbeitet präzise und unterstützt die üblichen Gesten unter Windows 10, seine beiden Maustasten lösen straff aus. Wer möchte, schaltet das Touchpad im Synaptics-Treiber ab, falls eine dedizierte Maus verwendet wird. Unterstützt diese Chroma, wird sie in die Beleuchtung miteingebunden; das sieht schick aus.

Richtig schick ist auch das Display, was wieder von Sharp stammt.

Die Sache mit dem Bildschirm

Beim Display setzt Razer erneut auf IPS-Technik, Igzo-Transistoren, RGB-Matrix und eine Auflösung von 3.200 x 1.800 Pixeln, was als WQHD+ bezeichnet wird. Unser Testmuster erreicht 32 bis 292 Candela pro Quadratmeter. Der Minimalwert ist für dunkle Umgebungen gut geeignet, der Maximalwert nur mäßig hoch – und er verhindert bei direktem Lichteinfall nicht, dass der Touch-Bildschirm spiegelt. Der Kontrast liegt bei guten 807:1, sRGB bei 87 und Adobe-RGB bei 65 Prozent, der Schwarzwert überzeugt – die horizontalen Blickwinkel könnten aber etwas besser sein. Die 2-Mpix-Kamera reicht für Skype-Anrufe, Windows Hello wird nicht unterstützt.

Ausgeliefert wird das Blade mit einer Skalierung von 200 Prozent, was effektiv in 1.600 x 900 Pixeln resultiert. Damit funktionieren die meisten Apps, Programme und Spiele im Alltag ohne Einschränkungen. Wer es filigraner möchte, dürfte mit 150 Prozent noch zurechtkommen, eine native Darstellung ist allerdings nicht zu empfehlen. Wer auf dem Blade zockt, bekommt unserer Erfahrung nach in den meisten Titeln als Auflösung die regulären 3.200 x 1.800 Pixel angezeigt. Die Interpolation von 1.920 x 1.080 Bildpunkten sieht anständig aus, die von 1.600 x 900 Pixeln logischerweise besser (verdoppelte Achsen).

Nicht möglich und ohnehin nur in den seltensten Fällen sinnvoll ist Nvidia DSR (Dynamic Super Resolution). Auch wenn keine absurd hohen Auflösungen angeboten werden, stellt bereits die native die Hardware je nach Spiel vor eine Herausforderung. Den umgekehrten Fall erlebten wir bei der Anniversary Edition von Titan Quest: Das läuft in 3.200 x 1.800 Pixeln bei maximalen Details ohne Vsync mit weit über 100 fps. Obskurerweise sahen wir den Cursor, konnten ihn aber nicht bewegen. Die Lösung ist, die Windows-Skalierung auf 100 Prozent zu stellen, was aber im Alltag unpraktisch ist.


Im Falle des brandneuen Titanfall 2 zeigt das Spiel bei einem Windows-Skalierungsfaktor von 200 Prozent als maximale und vermeintlich native Auflösung nur 1.600 x 900 Pixel an. Erst bei einer Skalierung von 100 Prozent stellt der Shooter auch die vollen 3.200 x 1.800 Bildpunkte zur Option. Andere ausprobierte Titel legen dieses Verhalten nicht an den Tag.

Dennoch sollten sich Nutzer von solch hoch auflösenden Panels bei vergleichsweise geringer Diagonale bewusst sein, dass es in der Praxis wie gehabt zu Problemen kommen kann. Wir haben die 2015er-Version des Razer Blade mit mattem 1080p-Display im Büro und finden: Wer eine höhere Akkulaufzeit bevorzugt und oft an Orten ist, bei denen Spiegelungen (auch wegen des bei 135 Grad liegenden maximalen Neigungswinkels) wahrscheinlich sind, sollte auf WQHD+ und Touch verzichten.

Andererseits sehen Titel wie Battlefield 1 in nativen 3.200 x 1.800 Pixeln schlicht wahnsinnig gut aus und flüssig läuft der Shooter in dieser Auflösung bei Ultra-Details auch noch. Grund ist die erneut stärkere Hardware, vor allem die Grafikeinheit in Kombination mit der überarbeiteten Kühlung.

Laut – aber voller Takt unter Last

In der aktuellen Version des Blade verbaut Razer als Prozessor durchweg einen Core i7-6700HQ. Der nutzt vier Skylake-Kerne mit Hyperthreading bei 2,6 bis 3,5 GHz und einer TDP von 45 Watt. Die inkludiert allerdings die Grafikeinheit, welche nur im Leerlauf oder bei Videos verwendet wird. In Spielen kann die CPU daher ihr thermisches Budget in die CPU-Kerne stecken, wir messen bis zu 76 Grad bei über 3 GHz. Prime95 mit AVX quält und erzeugt 88 Grad.

Als dedizierte Grafikeinheit ist eine Geforce GTX 1060 mit 6 GByte Videospeicher verlötet, die dem Desktopmodell entspricht. Unter Last boostet der Pascal-Pixelbeschleuniger im Mittel auf 1,6 GHz mit Spitzen von bis zu 1,85 GHz. Wird das Razer Blade nicht voll ausgefahren, sondern mit Battery Boost (30 bis 60 fps) oder Vsync (30/60 Hz) die Bildrate begrenzt, legt die Geforce-Grafikeinheit den Basistakt von 1,4 GHz an. In beiden Fällen pendelt sich die GPU-Temperatur bei 70 Grad Celsius ein. Die Handballenauflage wird nicht unangenehm warm, auf die Oberschenkel sollte man das Blade aber keinesfalls stellen.

Die Kehrseite der niedrigen Temperatur ist die Lautstärke: Trotz mehrerer Heatpipes müssen die beiden vom Boden ansaugenden Lüfter auf Hochtouren arbeiten, um die Hitze am Bildschirmgelenk ins Freie zu pusten. Nachts im Arbeitszimmer rauscht das Blade nervig laut – im ICE wiederum hören unsere Sitznachbarn im Großraumabteil der ersten Klasse das Notebook nicht, da der Grundpegel des Zugs es übertönt. In der Synapse-Software gibt es neben dem voreingestellten Quiet- noch einen Cool-Mode mit leicht gesteigerter Lüfterdrehzahl, der aber unnötig ist. Schade: Auch im Leerlauf drehen die Propeller nie still, was etwa nachts in absolut stillen Umgebungen nervt.

Wichtig für Spieler oder das Video-Rendering unterwegs sind volle Leistung für den Prozessor und die Grafikeinheit auch im Akkubetrieb. Razer geht hier mit dem Blade keine Kompromisse ein, CPU wie GPU laufen immer am Anschlag und ohne Drossel. Das mitgelieferte 165-Watt-Netzteil fällt mit 145 x 60 x 22 mm schön kompakt aus und hat genug Reserven auch für Volllast.

Bei 200 Candela pro Quadratmeter schaffen wir je nach Spiel anderthalb (Battlefield 1 in Ultra) bis zwei Stunden (Titan Quest mit Vsync), bevor sich das Blade in den Ruhezustand versetzt. Mit 150 Candela pro Quadratmeter, eingeschaltetem Wi-Fi, einem 140-Minuten-Film plus danach Webbrowsing und dabei diesen Artikel tippen, hielt das Notebook die fünf Stunden von Mannheim nach Berlin durch und hatte noch über eine Stunde Reserve.

Die konkrete Leistungsaufnahme, weitere Hardwaredetails und die Spieleleistung haben wir auf der nächsten Seite zusammengefasst.

Battlefield 1 spielbar in WQHD+

Voll aufgeladen benötigt das Razer Blade im Leerlauf bei minimaler Helligkeit 11,3 Watt und 15,6 Watt bei maximaler Helligkeit. Beide Werte liegen deutlich unter denen des Modells von 2015. Mit einem externen Display, also ohne internen Bildschirm, benötigt das neue Blade in Crysis 3 mit 134 statt 129 Watt quasi genauso viel Energie wie sein Vorvorgänger. Da der Akku nach wie vor 70 Wattstunden aufweist, erklärt sich zumindest im Leerlauf die längere Laufzeit.


Daran beteiligt sind neben dem Prozessor und der Grafikeinheit auch die 16 GByte DDR4-2133 im Dual-Channel-Betrieb und die SSD. Die ist per PCIe 3.0 x4 am HM170-Chipsatz angebunden und unterstützt das NVMe-Protokoll. Bei unserem Modell mit 512 GByte handelt es sich um eine Samsung PM951, die häufig eingesetzt wird – etwa im Surface Book . Die SSD schafft bis zu 1,8 GByte pro Sekunde lesend und bis zu 600 MByte pro Sekunde schreibend – beides ist angesichts einer Samsung 960 Pro nicht überragend, im Alltag aber kaum spürbar. Die weitere Ausstattung besteht aus einem Killer AC-1535 mit Bluetooth 4.1 und 2x2-ac-WiFi, hinzu kommt Realtek-Audio (ALC298).

Um die Leistung des neuen Blade mit dem von 2015 in Relation zu setzen, haben wir Crysis 3 installiert: In vollen 3.200 x 1.800 Pixeln bei hohen Details und 2Tx SMAA schafft das aktuelle Modell 41 fps, das von vergangenem Jahr nur 25 fps. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch anderswo, die Geforce GTX 1060 ist der Geforce GTX 970M in Spielen um rund 60 Prozent voraus. Unter OpenCL schwankt der Abstand zwischen plus 110 Prozent (Bitcoin Mining), plus 80 Prozent (Particle Simulation 64K) und plus 60 Prozent (Luxmark Hotel).

Da gerade allerhand neue Spiele im Handel sind, haben wir Titel wie Doom , die Skyrim Special Edition und Titanfall 2 installiert. Der id-Shooter und das flotte Mech-Geballer laufen mit maximalen Details in nativer Auflösung mit jeweils rund 30 fps. Wer stattdessen in 1080p zockt, bekommt flüssige 105 und 60 Bilder pro Sekunde zu sehen. Bethesdas Epos-Remaster ruckelt warum auch immer mit 10 Bildern pro Sekunde, egal in welcher Auflösung – wir tippen trotz Geforce 375.70(öffnet im neuen Fenster) auf einen Treiberfehler. Dices Battlefield 1 rendert das Blade nativ mit 35 bis 45 fps, in 1080p sind es meist 70 bis 80 Bilder pro Sekunde.

Bei so viel Leistung empfiehlt es sich, die Bildrate per Vsync auf 60 fps zu begrenzen. Das lässt die Lüfter leiser drehen, im Akkubetrieb steigt obendrein die Laufzeit – das Notebook hält also länger durch. Wir hingegen sind am Ende, auf der nächsten Seite folgt ergo das Resümee.

Verfügbarkeit und Fazit

Razer verkauft(öffnet im neuen Fenster) das Blade mit deutscher Tastatur mit zwei Displayoptionen und die jeweils mit drei unterschiedlich großen SSDs: Die Variante mit mattem 1080p-Bildschirm kostet 2.000 Euro (256 GByte), 2.200 Euro (512 GByte) und 2.700 Euro (1 TByte). Wer das Modell mit Touch und 3.200 x 1.800 Pixeln möchte, zahlt 2.400, 2.600 und 3.000 Euro – der Aufpreis für das höher auflösende Display beträgt ergo 400 Euro und 300 Euro beim teuersten Blade. Der Versand ist inkludiert, ausgeliefert werden die Geräte ab dem 18. November 2016.

Fazit

Erneut ist das Razer Blade eines der besten 14-Zoll-Gaming-Notebooks am Markt. Die Leistung des Skylake-Quadcores mit 16 GByte RAM und der Geforce GTX 1060 samt PCIe-SSD ist hoch genug, um selbst fordernde Titel in 1080p mit 60 Bildern pro Sekunde darzustellen. Dabei überhitzt das Gerät zwar nicht, aber die Lüfter drehen deutlich hörbar auf – ohne Headset auf dem Blade zocken, macht keinen Spaß. Sitznachbarn im Zug werden jedoch nicht vertrieben. Leider rotieren die Propeller auch im Leerlauf, wenngleich leise.

Die Tastatur mit individualisierbarer Beleuchtung, der HDMI-2.0-Ausgang und vor allem der Thunderbolt-3-Port sind sinnvolle Neuerungen verglichen mit dem Modell von 2015, ein SD-Kartenleser fehlt wie gehabt. Das Display kennen wir: Das Sharp-Panel löst mit 3.200 x 1.800 Bildpunkten auf, ist mäßig hell und zeigt gute Farben. Leider spiegelt es und die hohe Pixeldichte verursacht unter Windows 10 manchmal Probleme. Wir raten zur 1080p-Option.

Alternative Notebooks im 14-Zoll-Formfaktor mit gleichen Maßen und Gewicht sind selten: Das Aorus X3 Plus v6(öffnet im neuen Fenster) ist immerhin einen halben Zentimeter dicker und zumindest das X3 Plus v5 drosselt im Akkubetrieb die CPU-/GPU-Leistung auf etwa 2/3 dessen, was an der Steckdose erreicht wird. Da auch das Gehäuse weniger stabil ist und es keine Option auf ein mattes 1080p-Display gibt, halten wir das neue Razer Blade für die bessere Wahl.


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