Laut - aber voller Takt unter Last
In der aktuellen Version des Blade verbaut Razer als Prozessor durchweg einen Core i7-6700HQ. Der nutzt vier Skylake-Kerne mit Hyperthreading bei 2,6 bis 3,5 GHz und einer TDP von 45 Watt. Die inkludiert allerdings die Grafikeinheit, welche nur im Leerlauf oder bei Videos verwendet wird. In Spielen kann die CPU daher ihr thermisches Budget in die CPU-Kerne stecken, wir messen bis zu 76 Grad bei über 3 GHz. Prime95 mit AVX quält und erzeugt 88 Grad.
Als dedizierte Grafikeinheit ist eine Geforce GTX 1060 mit 6 GByte Videospeicher verlötet, die dem Desktopmodell entspricht. Unter Last boostet der Pascal-Pixelbeschleuniger im Mittel auf 1,6 GHz mit Spitzen von bis zu 1,85 GHz. Wird das Razer Blade nicht voll ausgefahren, sondern mit Battery Boost (30 bis 60 fps) oder Vsync (30/60 Hz) die Bildrate begrenzt, legt die Geforce-Grafikeinheit den Basistakt von 1,4 GHz an. In beiden Fällen pendelt sich die GPU-Temperatur bei 70 Grad Celsius ein. Die Handballenauflage wird nicht unangenehm warm, auf die Oberschenkel sollte man das Blade aber keinesfalls stellen.
Die Kehrseite der niedrigen Temperatur ist die Lautstärke: Trotz mehrerer Heatpipes müssen die beiden vom Boden ansaugenden Lüfter auf Hochtouren arbeiten, um die Hitze am Bildschirmgelenk ins Freie zu pusten. Nachts im Arbeitszimmer rauscht das Blade nervig laut - im ICE wiederum hören unsere Sitznachbarn im Großraumabteil der ersten Klasse das Notebook nicht, da der Grundpegel des Zugs es übertönt. In der Synapse-Software gibt es neben dem voreingestellten Quiet- noch einen Cool-Mode mit leicht gesteigerter Lüfterdrehzahl, der aber unnötig ist. Schade: Auch im Leerlauf drehen die Propeller nie still, was etwa nachts in absolut stillen Umgebungen nervt.
Wichtig für Spieler oder das Video-Rendering unterwegs sind volle Leistung für den Prozessor und die Grafikeinheit auch im Akkubetrieb. Razer geht hier mit dem Blade keine Kompromisse ein, CPU wie GPU laufen immer am Anschlag und ohne Drossel. Das mitgelieferte 165-Watt-Netzteil fällt mit 145 x 60 x 22 mm schön kompakt aus und hat genug Reserven auch für Volllast.
Bei 200 Candela pro Quadratmeter schaffen wir je nach Spiel anderthalb (Battlefield 1 in Ultra) bis zwei Stunden (Titan Quest mit Vsync), bevor sich das Blade in den Ruhezustand versetzt. Mit 150 Candela pro Quadratmeter, eingeschaltetem Wi-Fi, einem 140-Minuten-Film plus danach Webbrowsing und dabei diesen Artikel tippen, hielt das Notebook die fünf Stunden von Mannheim nach Berlin durch und hatte noch über eine Stunde Reserve.
Die konkrete Leistungsaufnahme, weitere Hardwaredetails und die Spieleleistung haben wir auf der nächsten Seite zusammengefasst.
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